Real Time Web Analytics Amica certus in re incerta cernitur

Amica certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

in der Stadt…

die Reisebüros suchen auch nur im Internet und schlagen dann wohl ihre Gebühren drauf. Das kann ich wohl selbst auch. Nach vier Anläufen und zwischendurch zum Bäcker und Fleischer für mein morgiges Frühstück bin ich beim Inder gelandet. Ich habe als Getränk schon zwei Joghurt Drinks mit Mango, als Mahlzeit ein Fleischgericht mit rotem Curry bestellt und warte nun darauf.

Wochenteiler und Feierabend

Nun rasch nach Hause fahren und in die Stadt zu verschiedenen Reisebüros gehen. Wenn ich schon mal in der Stadt bin, gehe ich gleich irgendwo zu Abend essen. Mal sehen wohin mich die Füße führen, ich bin für alles bereitund nicht wählerisch. Ein bisschen Abwechslung muss schon sein. Außerdem reizt der Aspekt, abends nicht noch die Küche aufräumen zu müssen nach dem Abendessen.

Da habe ich endlich mal Zeit, alle meine Unterlagen zu aktualisieren, einen Plan aufzustellen und zu überlegen, ob ich die Wohnungsfinanzierung nicht vorzeitig ablösen soll. Wieviel „Vorschußzinsen wohl anfallen? Eine deutsche Bank ist da eher nicht zimperlich.

Ich sollte mich nun auch wiedwer verstärkt um meine angelegten Werte kümmern, bei so vielen Möglichkeiten kann leicht was in Vergessenheit geraten.

Ein paar kleinere Dinge in meiner Wohnung sind auch zu beheben. Die Heizung braucht eine neue Filterpatrone, die Toilette hätte ich gern ausgetauscht, Villeroy&Boch monolit, ständig muss ich das Wasserventil neu einstellen. Ich habe vor drei Jahren mal ein neues gekauft, fast 200 Euro, da gibts woanders schon eine ganze Toilette. Aber ein Stand WC von V&B soll es schon sein, alles andere passt nicht in mein Bad. Jeden Tag ein anderes Problem. Aber jetzt bin ich  erst mal in der Stadt, Kaffee trinken und eineReise für Oktober und Dezember suchen.

Ich habe mir gestern einen sehr gemütlichen Abend gemacht…

Freilich, Alkohol und diese Medikamente vertragen sich eher nicht, aber gestern war eben so ein Tag, an dem solche Dinge einfach mal außer Kraft zu setzen sind. Ich hatte fast ein Jahr kaum etwas getrunken und allein schon gar nicht. Gestern bin ich spontan einkaufen gegangen …

Longdrinks GIN Tonic mit Limette und Limettensaft extra- in dem Verhältnis. Jedenfalls habe ich gut und vor allem traumlos geschlafen. Dann hat der Gin seinen Zweck erfüllt. Wochenlang hat mich mein Leben im Traum verfolgt, letzte Woche träumte ich gar, wie ich zur Operation vorbereitet werde, wie mir die Betäubungsspritzen gesetzt werden und wie es langsam zu wirken begann. Ein Wahnsinn, da war die letzte Nacht eine pure Erholung.

Die restlichen Tage werden sicher auch noch vergehen, dann vielleicht ein bisschen Aufregung in Vorbereitung der OP, alle versicherungstechnischen Unterlagen habe ich ausgefüllt und unterschrieben, und dann wird knapp eine Stunde maximal herumgeschnippelt, zusammengezogen und die Haut wieder vernäht. Alles wird danach korrigiert sein. Und mehr werde ich in dieser Körperregion nicht machen lassen müssen.

Es klingt doch ganz leicht und einfach.

Ich werde heute mal in ein Reisebüro gehen. Mal sehen ob es gute Angebote ab Mitte Oktober gibt. Dann möchte ich neun Tage irgend wohin fliegen. Hoffentlich heilt die Wunde diesmal rascher ab – damit es ein echter Badeurlaub werden kann.

Silvester hatte ich schon verplant, entweder mache ich an diesen Tagen einfach länger Urlaub oder aber ich fahre Anfang Dezember noch mal für neun Tage weg. Um auf die Insel Niue zu kommen braucht man zwei Tage bei sehr guten Verbindungen, erstmal nach Neuseeland und von dort auf die Insel. Ob sich das für neun Tage lohnt? Diese Reise verschiebe ich vielleicht bis in den Sommer nächsten Jahres. Vielleicht finde ich ja im Reisebüro das richtige für diese Zeit.

 

 

drei Stunden Aufenthalt

Nun war ich etwas mehr als drei Stunden zum Verbinden und im Labor. Ich glaube, die wollen nur Angst schüren. Ich fühle mich gut und bis zum Jahresende hat sich alles normalisiert. In all den Jahren habe ich mir keine Gedanken um meine Gesundheit gemacht, ich möchte es für den Rest meines Lebens auch so halten. Und alles andere ist wohl nur medizinische Geldschneiderei bei dem Gesundheitssystem. Die großen Operationen in diesem jahr habe ich eh privat bezahlt, aber ganz sicher hätte jeder Kassenarzt das genausogut operieren können. Mein Hausarzt hat mir empfohlen nach der Operation am 27.09. mich zwölf Tage zur Genesung krank zu schreiben. Sicher wird auch wieder eine Drainage gelegt und der Operant kommt in einen „Köcher“. Man kann dann eventuell schlecht oder nur unter Schmerzen laufen, sagt mein Arzt.  Ich werde drei Kreuze machen, wenn das alles hinter mir liegt. Und nächstes Jahr gibt es nur noch positive Momente!

Ich habe noch jede Menge Urlaubstage, obwohl ich in diesem Jahr bereits viermal für eine Woche, jeweils neun Tage, verreist bin. Mein restliches Jahr ist ja nun mit meinen Wünschen und meiner Genesung verplant, aber zwischen dem 20.10. und dem 12.12. erkenne ich zwei Abschnitte, die geradezu auf eine Urlaubsreise warten. Und was spricht dagegen, wenn ich allein meinen Geburtstag irgendwo in Asien feiere und Ende November, Anfang Dezember zehn Tage auf die Insel Niue fahre. Die Insel Niue wäre vom Klima mein Favorit für eine Auswanderung, das Klima und einige andere Dinge würden einfach in mein Leben passen.

Heute habe ich mal wieder Euromillions gespielt. Aus Spass, natürlich ist es ein Riesenzufall, wenn man hier nach Jahren noch mal gewinnt. Für mich ist es eben nur ein Spiel. Und über Geld redet man nicht und mit Geld sollte man auch nicht spielen. Lotto ist eine Ausnahme, es dient einem guten Zweck. Und manchmal gewinnt mal wer paar Mark.

Die drei Stunden haben meinen Tagesplan ganz schön durcheinander gebracht. Garten war heute nicht, Nach dem Klinikaufenthalt habe ich im Rewe – markt Getränke gekauft, Gin, Tonic, Wodka, Tomatensaft, Schwarzbier. Ich feiere den heutigen Tag. Eine Einstellung gegen mich habe ich heute verloren – mein Bart ist gefallen. Der ist vom 31.10. des letzten Jahres bis eben heute gewachsen. Also der Bart ist ab!

Meine Familie zerfällt, meine Mutter wird alt, braucht sicher auch Hilfe – und ist eben dankbar für jede Handreichung ihres jüngsten Sohnes und dessen Frau. Was soll ich dagegen haben? Ich kann jede Entscheidung meiner Mutter mittragen. Ich hoffe nur, dass die beiden meine Mutter auch pflegen werden, wenn sie der Pflege bedarf. Wenn dem so ist, sollen sie meinethalben alles von ihr haben. Ich brauche nichts und ich möchte auch nichts. Das hat wohl auch was mit meinem gesamten Verhältnis zu der Familie zu tun. Ich habe schon immer mein Leben gelebt, ab meinem 16. Lebensjahr war ich nur noch Gast der Familie. Studium und danach habe ich mich selbst um Wohnraum gekümmert.  Eine Verbindung gab es all die Jahre nur über meinen Vater und meinen älteren Bruder.  Beide sind nun gestorben, die Familie zerfallen. Nach all dem was mein kleiner Bruder und seine Frau so an Gift versprüht haben muss ich nun keinen Kontakt mehr suchen.  Will ich auch nicht. Mag jeder sein Leben leben. Ich habe sicher nicht das schlechteste Los gezogen.  Und wenn meine Prognose hinhaut, mein Wunsch in Erfüllung geht, kann ich doch noch, wenn auch allein  „uralt“ werden. Was will ich mehr? Also alles vorbereiten und wirklich mal auf die Insel fahren.

Gleich Feierabend…

Eigentlich hätte ich mir den Tag anders vorgestellt. So aber muss ich nun wieder zum Verbandwechsel. Aber es geht mir gut. Und es heilt, was will ich mehr? Es hätte schlimmer kommen können, gerade noch rechtzeitig erkannt. Dank der Hilfe ehrlicher Worte. Ich kann gar niemanden sagen, wie dankbar ich wegen der Worte bin. Es wäre wohl mein Ende gewesen. So aber kann ich „neu“ in mein Leben einsteigen… Ich habe noch eine Chance bekommen, was aus dem Rest meines Lebens zu machen.

So ein Verbandwechsel braucht viel Zeit, es wird auch gleich noch Blut genommen und andere Dinge gemacht. Nach dem Befund am Freitag, geht es mir eigentlich gut, euphorisch gut. Und ich werde nun wohl öfters mal zur Krebsvorsorge gehen.

Wenn der Verband gewechselt wird kann ich mal sehen, wie weit die Narbe verheilt ist. Abheilung bis nächste Woche wäre gut, weil dann in der Nähe wieder geschnitten wird. Hoffentlich sind die Schmerzen dann zu ertragen, da laufen viele Nervenbahnen zusammen. Und ein bisschen Schiss habe ich auch. Eine ambulante OP, 75 min (?) und das ganze lokal nakotisiert. Also ich möchte nicht zugucken und auch gar nicht hören was die während der OP reden. Mit der lokalen Betäubung wollte ich eigentlich nur mein Herz schonen. Und nun habe ich Angst.

Nun habe ich Feierabend! Schönes Wetter draußen, schade, dass ich nun in die Klinik muss.

einen halben Dienstag habe ich schon rum.

Gestern und heute Morgen noch verhalten euphorisch – nun weiß ich nicht mehr, was ich schreiben sollte.

Zu Mittag gab es Kefir, mal was anderes, und nun noch einen Kaffee. Eigentlich sollte ich die Diät aufgeben, sonst bin ich zu leichtgewichtig für die Magen-OP. Andererseits fühle ich mich ohne Ballast wesentlich besser, meine Gesundheit kehrt zurück.

Wenn ich nun keine Magen-OP bekomme, war es wenigstens einen Versuch wert, sich darum zu kümmern und ich werde mich weiter selbst „quälen“ müssen für das Endgewicht. Hätte mir ja längst einfallen können, aber mein Freund und Hausarzt war immer strikt gegen eine solche OP.  Aber nachdem, was ich dieses Jahr alles durch habe, gibt es keinen Widerstand mehr.

 

Hier steh ich – ich kann nicht anders.

Morgen ist irgendwie ein Feiertag, ein ganz persönliches Jubiläum. Und viel Zeit ist bereits vergangen.

Ich habe heute etwas getan, was, so hoffe ich zumindest, auf Verständnis stoßen wird. Ich hatte nie gedacht, dass es mir mal so schwierig werden wird mit Gefühlen und Ablehnung umzugehen. Manchmal denke ich, nur durch mich wurde das Ergebnis herauf beschworen. Ich hätte mich anders verhalten müssen. Meine Probleme musste ich aber erst mal ablegen. Irgendwie war die Situation sehr schwierig.

Natürlich weiß ich auch, dass es kein Hin und Her geben kann. Aber ich würde auch oder gerade heute alles daran setzen, meine Prinzessin auf Händen zu tragen.

Es kann doch nicht schlecht sein sich eine romantische, bisweilen sentimentale Ader auch im Alter erhalten zu haben? Die Welt draußen ist schon grausam genug.

Gerne würde ich mich vertragen – ich muss nun keinen Hehl mehr daraus machen – der Blog hier drehte sich von Beginn an nur darum, nach vierzig Jahren eine längst verlorene Liebe, die Jugendliebe, wieder gefunden zu haben. Eine Partnerin, mit der ich über alles, Hinz und Kunz, kreuz und quer ohne tabus frei heraus reden kann. Solch einen Menschen muss man erst mal finden. Meine Seelenverwandte habe ich maßlos enttäuscht und verärgert und möchte doch noch alles zum besten vor allem gemeinsamen Ende bringen…

Arbeiten

Nur eine Woche und zwei Tage, dann werde ich nochmals operiert. Hoffentlich ein vorletztes Mal, wenn das mit dem Einsetzen des Magenballons nicht klappen sollte. Die Hürden durch die Krankenkasse sind hoch, wahrscheinlich falle ich durch, nachdem ich bslang schon selbst etwas getan hatte um abzunehmen. Zu allererst kann ich den „geforderten „BMI“ nicht vorweisen, hatte auch nich 41,5. Mich stört halt nur der JoJo-Effekt, trotz genereller Umstellung meiner Ernährung und trotz Einhaltung der von mir auferlegten Kaloriengrenze. Natürlich ist da auch Wasser dabei. Durch meine rigorose Diät habe ich meine Nieren geschädigt, Harnsäure und Ammoniak. Zu viel Grünzeug gegessen oder war das Grünzeug einfach nur mit Harnstoff belastet und ich habe meinen Körper , mein Blut vergiftet? Es wird ein Geheimnis bleiben, wer außer mir hat auch daran ein echtes, ernstes Interesse? Der politik in diesem Land wäre geholfen, wenn recht viele Menschen kurz vor Erreichen des Rentenalters ins Gras beißen. Unter diesem Gesichtspunkt macht natürlich Glyphosat, Chemtrails, und all die kleinen Inszenierungen mit Lebensmitteln einen Sinn.

Diese Woche werde ich ruhig angehen lassen. Kaum Termine kann ich fast jeden Abend zu Hause verbringen. Und die Tage vergehen so rasch, dann kommt die OP und anschließend zwei Wochen zur Heilung und Erholung. Anschließend habe ich, wenn nichts mehr dazwischen kommt, Zeit bis zum 12.12.. Ich glaube nicht, dass zum Jahresende etwas passieren wird, die Beschäftigung mit meinen Magen wird sich also bis ins neue Jahr hinziehen. So oder so geht das Jahr 2017 in meine Geschichte ein, niemals vorher habe ich so lange mit irgendwas laboriert. Aber was sich auch daraus alles entwickelt und vor allem herausgestellt hat – ich bin froh, dass ich letztes Jahr mit dieser Korrektur begonnen hatte, und „belohnt“ wurde ich damit, dass etwas weit schlechteres, schlimmeres entdeckt wurde. Wie bei einem alten Auto, einmal Neuaufbau – also Generalinstandsetzung – für die restliche Laufzeit.

 

 

wieder zu Hause….

Ich habe heute eine große Waldtour gemacht. Zuerst nach Zella Mehlis in das Meeresaquarium, anschließend nach Oberhof ins Exotarium und zum Schluss am Fuß der Wachsenburg in das Steakhouse. Ein abwechslungsreicher Tag liegt hinter mir. Nur das Wetter war nicht so gut, es hat regelmäßig alle Stunde geregnet…

Nun zu Hause werde ich noch Nachrichten sehen, meine Post lesen und mich auf den Arbeitstag morgen vorbereiten.

In manchen Momenten fehlt doch jemand, mit dem man solche Touren gemeinsam machen kann.Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass ich dazu irgendwen in mein Leben lassen möchte. Und die ich in mein Leben lassen möchte, wehrt sich dagegen – möchte das nicht. So kompliziert ist das Leben. Kann man es nicht einfacher machen? Oder haben?

aufgestanden

und gefrühstückt. Der Abend war gestern nicht so lang, ich wurde müde und habe mich nicht so gut gefühlt. Zuviel gegessen, aber sicher hat sich auch der Alkohol nicht mit all den Medikamenten vertragen, die ich derzeit noch nehmen soll. Aber dafür habe ic ausgezeichnet und erholsam geschlafen, leider wieder mit sinnlosen Träumen, halt wie immer in der letzten Zeit.

Jetzt muss ich mein bescheidenes Mittagessen zubereiten. Es gibt heute Putenrollbraten mit Klößen und Rotkohl, der Rest wird portionsweise für später eingefroren.

Für heute Nachmittag habe ich mir eigentlich nichts vorgenommen. Vielleicht ein Stück fahren. Meeresaquarium wäre nicht schlecht.