Real Time Web Analytics Amica certus in re incerta cernitur

Amica certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

schlaflos…

Ich kann einfach nicht schlafen. Es bedrückt mich, dass ich so gar keine Antwort bekomme. Meine Worte sind eine Gratwanderung, ich möchte damit nicht in alte Muster abrutschen. Aber es sei mir gestattet, meine Traurigkeit ob jener Situation äußern zu dürfen.

Der Besuch beim Urologen hat nichts ergeben. Die Harnröhre ist frei, vermutlich nur eine Unterkühlung oder so. Einfach eine Reaktion darauf, dass ich ein bisschen gefroren hatte. Der Körper wird alt, er reagiert sensibler. Es ist schon gut, dass es nichts ernstes ist.

Nun werde ich mich ins Arbeitszimmer setzen und etwas am Diskussionsbeitrag arbeiten. An Schlafen ist nun doch nicht mehr zu denken.

Es ist gut, dass ich gestern schon für das Wochenende einkaufen war. So kann ich mir den Tag einteilen wie ich möchte.

SchlaDo….

Das muss ich mir noch überlegen. Mein Kreislauf spielt heute verrückt, irgendwas stimmt in meinem Körper nicht. Jetzt so relativ lange nach der letzten Operation bekomme ich Probleme mit dem Leeren meiner Blase. als sei die Harnröhre verschlossen. Ich habe massive Probleme beim Wasser lassen und da die Blase seit Tagen nicht gänzlich geleert werden kann nun auch Schmerzen und Kreislaufprobleme. Zu meiner eigenen Beruhigung habe ich mir erst mal einen Termin beim Urologen geholt. So etwas zieht ja eins nach dem anderen nach, auch die Nieren könnten dadurch beeinträchtigt werden.

Aber Unkraut vergeht nicht.

wieder ein Wochenteiler….

und schon bald wieder rum. Die Zeit rennt. Es geht in Riesenschritten auf das Jahresende zu. Morgen bekomme ich meinen Weihnachtsbraten, ein zerlegtes Reh, das reicht für zwei Mahlzeiten mit mehreren Personen. Eigentlich weiß ich so gar nicht, mit wem ich Weihnachten und / oder Silvester feiern kann. Aber eingefroren bleibt das Fleisch ja frisch.

Nächste Woche Dienstag und Mittwoch bin ich beruflich in Hannover. Anwendertage mit einem geselligen Abend. Letztes Jahr waren wir in Kassel und abends auf Museumstour. Wird bestimmt auch dieses Jahr schön. Tagsüber gibt es Workshops und Vorträge, Vorstellungen neuer Softwareversionen für das Bauordnungsamt.

Hoffentlich gibt es kein Glatteis auf der Autobahn. Alles andere findet sich.

Für heute Abend habe ich noch nichts vor, es wird wohl ein ruhiger Abend im Wohnzimmer werden. Vielleicht bestelle ich mir was vom Griechen. Morgen ist schon wieder SchlaDo, da gibt es sicher was vom Chinesen. Mal sehen. Am Freitag fahre ich über den Wald nach Hause und esse an der kleinen Wallfahrt eine  wirklich “echte” Bratwurst. Dann gibt es auch schon wieder ein langweiliges Wochenende. Schade.

neue Woche – neues Glück?

Schon beginnt eine neue Woche. Selbstverständlich hat heute der Regen aufgehört… Ein halber Tag ist schon um, der Nachmittag vergeht auch. Und was ist am Abend zu tun? Ich habe noch keinen Plan, vielleicht habe ich paar Schreiben zu sortieren, mal gucken, ob man die Versicherung wechselt?  Wenn ich so zusammenrechne, was ich so in den Sparten der Versicherungen in den letzten ziebenundzwanzig Jahren alles gezahlt habe dreihundert für die Lebensversicherung und etwas mehr als fünfhundert Euro für alle anderen Versicherungen, mit progression jeweils , aber dennoch kommt ein erkleckliches Sümmchen zusammen.  Im Alter brauche ich diese rundum Absicherung eh nicht mehr, also könnte ich hier sparen.

Dann möchte ich mir einen genauen Überblick über gewisse Verträge verschaffen, damit ich nicht zuviel zahle. Also ein breites Programm für einen Abend wie heute.

Samstag Abend

Leider nur einen ruhigen Tag verlebt. Wir sind auf die Wartburg gewandert, rückwärts um die Stadt und vom Wäldchen an der Autobahn in die Stadt. Zum Tagesausgang haben wir die Martinsgans in einer sehr guten Gaststätte gegessen. Es war halt ein schöner Tag, meinen Freund und Hausarzt  habe ich gegen neunzehn Uhr am Bahnhof verabschiedet.

Zu Hause habe ich noch einen Drink genommen – jetzt checke ich noch meine Post und anschließend gehe ich duschen und dann mal sehen, was es im deutschen Fernsehen gibt. Damit wird wohl der Tag zu Ende sein…..

Geld verdienen….

schon immer hatte ich eigentlich mein Geld selbst verwaltet. In den neunziger Jahren hatte ich allein mit Aktien einer deutschen Firma, die es jetzt nicht mehr gibt im Verkauf 50 TDM gemacht, so nebenbei. Dafür hatte ich mir damals ein neues Auto gegönnt. Danach habe ich alles darauf gesetzt für meinen Lebensabend gesorgt zu haben. Auch das ist mir im großen und ganzen gelungen.  Schließlich begann ich vor Jahren mit Optionen zu handeln. Auch das zeitigte eigentlich gute Ergebnisse. 2009 investierte ich einen zweistelligen Betrag in die damals neu entstandene Kryptowährung Bitcoin. Einfach so, nachdem ich eine Mail erhalten hatte. Damals hatte ich dem allen kaum eine Bedeutung beigemessen, nichts in dieser Richtung unternommen, fast meine Daten außer acht gelassen. Nun ist ein Bitcoin über 6000 Euro wert…. Ich finde, dass bei allen politischen Befinden, anonyme Kryptowährungen eine echte Alternative zum angekündigtem Bargeldverlust sind.

Natürlich werde ich nun nicht all mein Geld in diesen Topf werfen – so was hatte ich nie getan. Aber das ein oder andere werde ich hier noch handeln. Nun suche ich eine wirklich gute Software und Hardware zum Mining, sowie eine gute Software zum traden. Natürlich wollen nun alle so was anbieten, aber bei den meisten dieser “Anbieter” geht es doch nur darum, wie sie selbst einen Reibach machen können. Diese Systeme sind halt nur Schneeballsysteme, den letzten fressen die Hunde. Das Prinzip des Westens.

Es dauert eben, eine geeignete Tradingsoftware zu finden.Aber es lohnt sich. Und irgendwie muss man ja in dieser Republik bei so einer Regierung auch im Alter liquide bleiben. Ich möchte nicht als sozialer Looser enden und ganz sicher niemandem auf der Tasche liegen. Auch im Alter möchte ich aufrechten Hauptes durchs Leben gehen können.

 

Freitagnachmittag – Freizeit und leider Regen

Aus dem Gartennachmittag ist leider nichts geworden. Für morgen musste ich mir rasch eine Beschäftigung suchen. Wenn es nicht zu stark regnet, werde ich auf den Hörselberg wandern, auf dem Rückweg ein Stück mit dem Zug fahren. Damit werde ich was gutes für mich tun und auch den Tag irgendwie verbringen. Gegen Abend fahre ich noch rasch zum Kaufland, ein bisschen einzukaufen. Die Küche bleibt am Wochenende kalt. Es lohnt einfach nicht nur für mich zu kochen. Und wenn doch verleitet das mitunter mehr zu essen als mir gut tut. Manchmal ist es eben nicht schön alleine zu leben.

Und nun gehe ich Schwimmen ins Hallenbad der Stadt. Wenn ich bis zum Schluss bleibe, kann ich ja dort noch einen Salat mit Huhn oder Thunfisch zum Abendbrot essen. Dann habe ich mir für heute noch die Küchenarbeit gespart. Mal sehen wer so alles im Bad ist. Es gibt schon ein paar in meinem Alter, die gleich oft ins Bad gehen. Für Unterhaltung  und Abwechslung ist gesorgt, allein sein bedeutet ja nicht, mich einzuigeln und richtig einsam zu sein.

das Wochenende naht…

Mit Grausen denke ich daran, zwei Tage allein zu Hause, warum muss alles so kompliziert sein? Ich würde alles hergeben, wenn ich nun endlich zeigen dürfte, dass ich kein so schlechter Mensch bin. Aber sicher habe ich alles zu nichte gemacht. Sentimental und romantisch – Eigenschaften, die nun nicht mehr in diese Zeit passen.

 

SchlaDo?

Wieder ein Donnerstag! Mich macht diese Ungewißheit kaputt. Ich möchte so viel und eben alles richtig machen. Aber wahrscheinlich habe ich kein Glück.

Gestern Abend habe ich bis gegen zwanzig Uhr gearbeitet, anschließend nach Hause gefahren und habe mir zwei kleine Putensteaks mit Pfifferlingen aus der Dose gebraten. Alt wurde ich gestern dann nicht mehr.

Heute Mittag gab es Sushi, frisch und wenig Kalorien. Sehr schmackhaft.

Trotzdem ist mir irgendwas auf den Magen geschlagen. Das kam nicht vom Essen gestern Abend. Man weiß ja nicht woher dieses Putenfleisch kommt, wie alt es ist und was alles beigemengt war…. Aber diesmal kommt das Magendrücken von anderer Seite. Und ich kann oder darf nichts dagegen tun. Ich fühle mich so leer und so erschlagen.