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Heute mal zwei Stunden im Garten…

Ich habe die Beregnungsanlage für die Flächen und für das Gewächshaus neu ausgerichtet. Die Beregnungscomputer und deren Verteilung neu programmiert. Und Gurken und Tomaten geerntet. Es hatte heute etwas geregnet, die Hecke war naß, schade, eigentlich wollte ich sie heute schneiden. Nun verschiebe ich dies auf Freitag. Auch muss ich die Heidelbeeren, Johannisbeeren, Himbeeren und Brombeeren sowie die Gurken und Tomaten düngen. Und den wuchernden Hopfen endlich Einhalt gebieten. Viel Arbeit, in meinem derzeitigen Zustand muss ich mir dazu Zeit lassen. Krank und alt. Der Lauf der Zeit.

Wieder ein Tag im Labor und Krankenhaus…

Blutwerte im Keller, immer neue Baustellen. Immunsystem ok. Aber meine Speiseröhre ist von irgendwas befallen, ich denke Pilze – Candida? Vor meiner Magenverkleinerung hatte ich auch schon mal sowas. Konnte ich mit Medikamenten beheben. Jetzt wird die Speiseröhre gespiegelt und wir entscheiden was gemacht wird. In Kürze muss ich auch wieder ins Zentrum, das meinen Magen verkleinert hatte, zur Kontrolle. Zum Glück habe ich den Gewichtszuwachs zu Beginn der Pandemie stoppen können und nun weiter abgenommen. Ich bin UHU, könnte noch zehn Kilogramm abnehmen – doch wozu? Ich bin mit mir zufrieden, es gibt nun niemanden anderen in meinem Leben.

Jetzt müssen sich nur noch die Werte von Niere, Leber und Bauchspeicheldrüse positiv entwickeln. Das schaffe ich auch noch. In zwei Wochen fliege ich in den Urlaub. Malediven für zwei Wochen, wenn nichts dazwischen kommt. 

Ich überlebe von Tag zu Tag…

Manchmal geht es mir entsprechend gut, dann unternehme ich etwas, gehe in den Garten oder Einkaufen, aber die meiste Zeit geht es mir schlecht. Der Magen, die Nieren, die Leber und die Lunge sind angegriffen. Ich kann nichts mehr planen. In der Speiseröhre habe ich ein Geschwür oder einfach nur Pilze. Wie vor Jahren schon einmal, das wurde mit der Magenverkleinerung behoben. Aber nun habe ich die gleichen Symptome wie damals. Ich habe Angst. Auch wenn es nun so viele Baustellen gibt, man hängt doch an dem bisschen Leben. Falls es mir irgendwann wieder besser gehen sollte werde ich auswandern, meine Immobilien in Deutschland verkaufen und ein ruhiges Leben in Bulgarien oder Griechenland suchen. Eigene Immobilien sind dort überall vorhanden. Bulgarien erscheint mir realistischer, da ich diese Sprache besser kann und auch viele Freunde dort habe. Aber mein Hausarzt rät davon ab, weil die Gesundheitsversorgung in Bulgarien zu wünschen übrig läßt. Und auf diese Versorgung muss ich mich verlassen können…

Heute war mal wieder ein „guter“ Tag, ich habe mich entsprechend wohl gefühlt….

heute konnte ich mich ein wenig bewegen. Ich war im Garten und hatte etwas getan. Freilich hatte ich mich dabei nicht anstrengen müssen. Aber ich habe mir vorgenommen demnächst die Hecke zu schneiden. Wenn ich es auf einmal nicht schaffe, werde ich das am nächsten Tag vollenden. Es müssen auch die Beeren geerntet werden. Leckere Stachelbeeren die mal einen Kuchen zieren könnten, Es gibt so viel zu tun und ich halte mich an diesen Aufgaben aufrecht.

Hüh und Hott,

manchmal gibt es sogar noch Tage an denen ich mich gut fühle. Das sind die Tage an denen ich wieder Pläne mache – manchmal schaffe ich es, dass dieses Gefühl zwei, drei Tage anhält. Aber dann kommen wieder Tage und Wochen an denen es mir extrem schlecht geht. Und ich habe Angst, Angst davor es könnte ganz schnell vorbei sein. Ich lenke mich ab, ich gehe in meinen Garten und „arbeite“, freue mich wenn wieder etwas geschafft ist. Freilich kann ich im Moment nicht hundertprozentig zuschlagen, aber es gibt Erfolge. 

Meine Feigen im Garten tragen dieses Jahr zum ersten Mal, meine Kiwi wachsen und blühen. Heidelbeeren, Himbeeren, Stachelbeeren und Brombeeren können geerntet werden. Tomaten und Gurken werden bereits geerntet und schmecken besser als die gekauften. 

Wenn es mir weiterhin so geht wie zur Zeit werde ich nochmals meinen Garten umgestalten. Die Obstbäume im Erholungsbereich sollten weg. Dafür werde ich neue Buschbäume (Halbstamm) setzen, die werden nicht so hoch und können von mir besser gepflegt werden. Meinen zentrlen Kirschbaum mit sehr frühen Kirschen bleibt erhalten – auch wenn erca. sechs Meter hoch ist. Die Kirschen sind groß und einmalig.

Es muss nur die Gesundheit mitspielen. Ich werde weiterhin Ginseng, Kurkuma, Ingwer, Aronia, Löwenzahn, basische Produkte und andere Naturheilmittel zu mir nehmen, vielleicht hilft es – bislang gab es seit Wochen keine Verschlechterung der Werte. Gut so!

Es geht mir nicht gut,

…ich leide an der jüngsten Vergangenheit. Nicht wegen jener Frau – der hätte ich wohl nie mehr vertrauen sollen, mein Schicksal. Ich sah immer nur das Gute in dieser Frau, wollte nicht wahrhaben wie diese Frau eine Membran gegen mich aufgebaut hatte. Alles was ich ihr zukommen lies hat sie angenommen, jegliche Anfragen zu einem Statement hat sie geschickt abgeblockt. Das ging acht Jahre lang. Ich hatte ihr in dieser Zeit sinnlos viel Geld und andere Geschenke überwiesen. Höhnisch hat sie sich ob dieser Geschenke mir gegenüber geäußert. Und ich? Ich kam einfach nicht los von dieser Person. Hab immer wieder weiter finanziell unterstützt. 

Nun bin ich erkrankt, könnte mir zwar von meiner Rente eine weitere Unterstützung vorstellen, aber habe das Ziel aus dem Fokus verloren. Mal sehen wie lange ich noch zu leben habe. Nun bin ich allein. Aber Unkraut vergeht wohl nicht. Und jene Frau hat mich ja als ähnliches stigmatisiert. Wo die Liebe hinfällt, meine Liebe fiel auf einen Scheißhaufen, schon damals.

Ich bin in den letzten Jahren stark gealtert – vielleicht am Leben verzweifelt?

Die Erlebnisse seit 2012 waren zuviel für mich. Keinesfalls hätte ich geahnt, dass sich all das so entwickelt. Und dieses Ergebnis wollte ich nicht. Aber daran bin nur ich schuldig. Ich war vor acht Jahren nicht konzequent genug, wollte keinem wehtun. Ich wollte all das ohne Herzeleid bei allen Beteiligten irgendwie hinkriegen. Das war der falsche Weg. Man kann nicht das eine wollen ohne das andere vollständig abgeschlossen zu haben. Aber es war schwierig all das abzuschließen, es gab so viele finanzielle Verwicklungen, die ich vorher erst gerne geklärt hätte. Ich mochte nicht das die „alte“ Beziehung durch mich einen Nachteil erleiden würde. Ich wollte alles trennen und die Vermögenswerte teilen. Ganz anders als jener Mann, der meine damalige Freundin mit sehr hohen Schulden stehen lassen hat auch wenn sie diese Beziehung verlassen hat. Man sollte wie auch immer gemeinsam für die finanziellen Folgen aus einer Beziehung gemeinsam einstehen. Und genau dass hat jene Frau, die meine Zuneigung ignorierte übersehen. Sie begab sich in ihr Schicksal und ging in Insolvenz. Ich würde das nicht übers Herz bringen, nein ich bin immer dafür, dass wenn es gemeinsame Schulden gibt, diese auch gemeinsam getilgt werden. Nach einer Lösung hierfür kann man etwas neues beginnen. Aber das sah jene Frau leider anders. Schade. Mit all ihren Entscheidungen wird es ihr nun wohl besser gehen. Man hört und liest halt nichts mehr von ihr. Muss wohl auch nicht mehr sein – so wie sie mich hingehalten und abgespeist hat. 

Wenn ich den Krebs überlebe werde ich meinen Wohnsitz nach Griechenland in mein dortiges Haus verlegen, vielleicht habe ich ja noch ein paar schöne Jahre. Alles andere sind Erinnerungen an ein paar schöne Tage mit einer Frau die schon immer mein Leben bedeutet hatte….

Coronaimpfung…

Nachdem ich bislang kein Impfangebot in meinem Heimatkreis erhalten habe, haben wir uns im Nachbarkreis um eine Impfung beworben.  Am 15.06. 2021 ist es soweit, wir werden mit Biontech Pfizer geimpft. Hoffentlich gibt es keine Nebenwirkungen. 

In eigener Sache…

Ich habe meinen Webserver gewechselt. Allerdings konnte ich meine alten Mailadressen bislang noch nicht auf dem neuen Server aktivieren und auf dem alten Server funktionieren sie auch nicht mehr. Meinen alten Server deaktivieren kann eigentlich nur der Provider – oder aber ich installiere den alten Server neu, dann sind auch alle alten Einstellungen weg. Es wird noch etwas dauern bis ich meine Mails wieder lesen kann…. 

Ich bleibe erstmal vegetarisch…

rein veganisch ist noch mal ein Quantensprung. Die ganze Woche habe ich nun vegan gelebt. Nicht dass es mich gestört hat, pflanzlich zu essen, aber am Wochenende gibt es Fleisch. Samstag gibt es eine deftige Reissuppe mit Rindfleisch und am Sonntag gibt es Rouladen mit Rotkraut aber ohne Thüringer Klößen sondern mit Spargelkartoffeln. Ein paar Kalorien müssen eben gespart werden…

Ich glaube ich werde es beibehalten und fünf Tage in der Woche auf Wurst und Fleisch verzichten und am Wochenende das ein oder andere Mal Rindfleisch, Lammfleisch oder eben Geflügel essen. Ein Salat mit Fetakäse original bulgarisch vom Schaf ist auch ein Genuß. Es ist schön, dass ich aus Bulgarien direkt beliefert werde. Und es ist immer wieder ein Fest ein „Fresspaket“ aus Bulgarien zu erhalten. So gehen all die Dinge, die man mag und die schmecken nicht aus. Leider kann die Brotsorte Karina 2000, die ich in Bulgarien so mag nicht geschickt werden, Pakete brauchen mitunter zwei…drei Wochen, dann ist das Brot hart und ungenießbar. Vor Ort schmeckt das Brot mit Olivenöl, Tomaten und Feta – ich könnte mich davon tagelang morgens, mittags und abends ernähren. Allerdings gibt es noch sehr viele andere besondere Gerichte, bspw. Kaschkawal mit Ei gebacken. oder geröstete Paprika, die geschält angeboten werden. Es gibt so viele bulgarische Gerichte, die auch kalorienarm sind.