Real Time Web Analytics Amicus certus in re incerta cernitur

Amicus certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

wieder einen Tag geschafft und sehr gut von all den Gedanken abgelenkt.

so ist es gut, all das was nun eh nichts mehr bringen wird, ausschalten. Das Leben geht weiter und das ist wohl auch gut so.

Heute Abend haben sich mal wieder paar Freunde eingeladen. Was soll ich tun? Am einfachsten war es einen bulgarischen Abend zu gestalten.

Dazu hatte ich eh schon im Online Shop einige bulgarische Dinge bestellt, Bier: Kamenitza, Rakia: Pescherska, Kebapscheta vom Lamm und vom Rind, Skumria aus der Dose, Eter oder wie man das deutsch schreibt – eine karamelisierte Brause, übrigens mein Leibgetränk !, Salate und Musaka und zum Abschluss eine Banitza, bestehend aus Blätterteig und Schafskäse und leider etwas saure Sahne oder Schmand. Ein kleines Stückchen zum Ausklang diesen Tages sei auch mir gegönnt! Neben dem Bier und dem Schnaps gibt es noch Mavrud.

Und nun läuten wir den Abend ein…..

die Zeit arbeitet für mich – gegen Gefühle

Ziemlich schnell vergehen die paar Tage zwischen den Operationen, die mein Leben endlich verändern sollen. Die alte Wunde heilt gut ab, fast keine Schmerzen mehr. Ich denke das ich am Samstag mal ins Hallenbad gehen kann.

Wenn man zu Hause ist weiß man oft nicht was man als Essen zubereiten soll.Das Kochen für eine Person macht auch wenig Spass, jeden Tag Essen gehen hat auch Nachteile, die Portionen haben meistens mehr Kalorien als man zu sich nehmen mag. Nicht essen ist auch nicht richtig, in meinem Alter kann das nicht gut sein. Und wenn man tagsüber nichts oder wenig ißt, wird die Nahrungsaufnahme abends zum Desaster. Gestern Abend hatte ich italienische Gemüsepfanne mit gedünstetem Fisch. Anschließend hatte ich noch ein Hungergefühl, so daß ich fast meinen Willen gebrochen hätte und dann wäre ich über die mir täglich auferlegten 1.200 kcal gekommen…

Ich habe mich für heute Mittag entschieden: Ich mache einen mediterranen Salat mit Oliven und einer Scheibe sahnigen Sirenje, ein originaler Schafskäse  (Feta) aus Bulgarien. Also Vitamine und Eiweiß. Und satt macht das auch.

Nach dem Essen gehe ich spazieren. Bewegung unterstützt den Kampf ums abnehmen. Und je mehr man abgenommen hat um so hartnäckiger halten sich die restlichen Fettzellen am Bauch. Nun ja, bei der OP wird auch noch mal ein größeres Volumen an Fettzellen heraus gespült. Haut, Muskeln und Knochen wiegen ja auch noch was und noch mehr Muskeln erhöhen das Gewicht. Muskeln sind schwerer als (Körper-)Fett. So oder so, man kann tun was man will – nutz- und wertlos, mein Los eben.

neues Rezept kreiert….

Manchmal ist es schwer, low carb einzuhalten, besonders dann wenn man von früher gewisse Speisen und deren Geschmack vermisst. Heute habe ich Nudeln mit Tomatensauce (weitgehend nach DDR Rezept) gekocht. Wer es kennt, weiß dass das viele Kalorien sind. Ich habe Zutaten ausgetauscht. Geschmacksträger müssen aber sein!


  • 4 fingerdicke Scheiben Jagdwurst
  • etwas Konjakmehl
  • 1 Ei
  • Semmelbrösel
  • Butterschmalz
  1. Jagdwurstscheiben nacheinander in Mehl, verrührtem Ei und Semmelbröseln wenden. Die Panade fest andrücken, damit sie beim Braten nicht abfällt.
  2. Butterschmalz in der Pfanne schmelzen. Die Wurstscheiben darin braun und knusprig braten.

Tomatensauce und Nudeln

  • 1 Gemüsezwiebel
  • 125 g Butter
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Konjakmehl
  • 200 g Ketchup
  • Salz, Pfeffer
  • ohne Zucker
  • 200 g Konjak-Nudeln
  1. Die Zwiebel in feine Würfel schneiden und in heißer Butter in einem Topf glasig dünsten. Tomatenmark und Mehl dazugeben und unter ständigem Rühren anschwitzen. Mit so viel Wasser auffüllen, dass sich eine sämige Konsistenz bildet. Ketchup dazugeben und unter Rühren kurz aufkochen. Anschließend etwa 15 Minuten köcheln lassen.
  2. Die tomatige Masse mit etwas Salz, wenig Pfeffer abschmecken.
  3. Alles zusammen mit den nach Packungsanweisung gegarten Konjak-Nudeln in einem tiefen Teller servieren

 

Reduziert Kohlehydrate um ca. 60%. Allerdings ist Konjakmehl relativ teuer 7,99 €/100gr..  Aber was tut man halt nicht alles um mit einer kompletten Ernährungsumstellung abzunehmen? Mir geht es gut und das ist die Hauptsache. Das fällt auch anderen auf. Gut so. Auch wenn es nichts weiter bringt. Aber das liegt nun wieder an mir.

 

 

man könnte sich daran gewöhnen….

Ausschlafen, schmerzfrei und die Schwellung klingt auch ab. Ich habe am Wochenende das laufen wohl ein bisschen übertrieben und heute in den Waden Muskelkater. Aber morgen ist das sicher vorbei. Wenn die relativ kleinen Wunden verheilt sind, kann ich am Wochenende ganz sicher ins Hallenbad gehen. Es liegt für das Wochenende nichts an, außer wenn in paar Leute zu Besuch kommen und wieder meine Küche auf den Kopf stellen…

Aber besser als alleine zu sein und Gedanken verschwenden.

Übernächste Woche werde ich zur “finalen” Operation gehen. Ich habe mich auf Anraten dazu entschlossen, dass alles auf zwei Eingriffe aufzuteilen. Und schließlich bezahle ich ja auch selbst dafür. Der kommende Eingriff ist der schwierigste Teil der Operation, aber es kann auch ambulant gemacht werden und ich könnte am selben Tag oder einen Tag später die Klinik bereits wieder verlassen. Wenn es allerdings Schwierigkeiten gibt, verlängert sich die Zeit im Krankenhausbett. Ich bin voller Optimismus, es wird schon nichts schiefgehen – auch wenn während der Narkose mein Herz langsamer schlagen sollte. Ich habe ja nun die Tage nach dem letzten Eingriff aufgezeichnet, als das Herz nachts nur 38 mal in der Minute schlug. Aber es ist so stark, dass man sagen könnte:Unkraut vergeht nicht. Und ist es nicht so, dass diejenigen, deren Dasein bereits als wert- und nutzlos bewertet wurde, nun vollkommen zwangfrei agieren können?

 

 

nun wieder in meinem zu Hause.

Angekommen. Als Abendbrot heute nur einen Salat genommen. Ich genieße die Ruhe zu Hause, die Hausperle hat den Kühlschrank aufgefüllt und die Post ins Arbeitszimmer gelegt.

Ich habe den Strom- und Gasanbieter wieder gewechselt, weil die Jahresrechnung höher war als vereinbart….

Post von Papyrus. Ich nutze eigentlich die Software “scrivener” für meine Bücher, habe mehrere Sachen veröffentlicht und nun wird mir Papyrus Author angeboten. Ich sehe zwar keine Veranlassung zu wechseln, allerdings locken mich paar Funktionen, die ich bislang nicht hatte. Mal sehen. Schreiben muss eh jeder selbst und nur der Stil entscheidet, ob es gelesen wird. Bislang hatte ich für meine Kurzgeschichten, nicht für diesen Blog, mehr als 35600 Leser mit den entsprechenden Gebühren. Meine beiden neuen Bücher werde ich aber über einen Verlag vertreiben. Und ganz sicher nicht gegen eine “Lesegebühr”. Ich habe sogar schon mal darüber nachgedacht, eines der Bücher als “Amateurhörbuch” anzubieten. Ganz sicher werde ich hierzu nicht in ein Studio gehen, eher eine Aufnahme aus meinem schallisolierten Büroraum im Keller. Mal sehen – eigentlich muss ich ja nun nicht mehr vordergründig Geld verdienen. Ich probiere mich in meinem hohen Alter eben nur aus. Spass an der Freude, und einfach tun, um nicht einzurosten. Vielleicht kommt man nun auf so verrückte Ideen, wenn man den Lebensabend allein verbringen möchte? Es ist mir egal, was meine Umwelt mir oder über mich sagt. Ich wünschte, die täten es mir gleich und würden ihre Meinungen zurück halten. Leider sind die Menschen nicht so. Ich hatte dies immer bedauert, nun bin ich in der Lage all dies einfach zu ignorieren. Damit lebt es sich nun viel besser.

Ich beginne zu sinnieren – so ein Quatsch!

Ich habe mein Selbstwertgefühl zurück erlangt – mehr nicht. Ich folgte sicher einem falsch eingeschlagenem Weg? Egal, das Leben mag halt so sein. Und das Leben wird sicher wieder besser für mich und meine Zeit….

nach Hause….

Überraschend war die Versammlung  am Samstag schon um 12:00 zu Ende. Kurzentschlossen bin ich nach Halle gefahren. Einfach mal so raus und weg. Samstag war ich dort zu einem Konzert und Sonntag auf dem Petersberg und Reilsberg. Sonntag morgen habe ich mich an einer digitalen Schnitzeljagd (Geocaching) nördlich von Halle beteiligt. Viel Spass, viel frische Luft und man kann sich auch allein in der Natur bewegen – man hat ein Ziel vor Augen. Nachmittags bin ich in der Stadt und im Zoo spazieren gegangen.

Abends war ich in der Alchimistenklause. Rustikale Küche modern aufbereitet. Und wenig Kalorien.

Abends im Hotel war ich noch ein Stündchen in der Bar, zu einem, nein zwei GIN-TONIC mit Eis und Limettenscheibe.

Heute Morgen bin ich zeitig aufgestanden, habe gefrühstückt – low carb – Tomatensaft und eine Portion  Frischkäse mit frischen Kräutern und ein Schinkenröllchen mit Meerrettich. Seit meiner Diät war ich damit satt.

Anschließend bin ich Stadt gefahren um etwas zu erledigen. Ich hatte am Tag zuvor etwas gesehen, was mir spontan gefallen hat. Nach dem Einkaufen bin ich noch essen gegangen. Hinter der Uni gibt es eine Sushi Bar, richtig gemütlich. Da man an der Bar oder eben am Tresen ist es überhaupt nicht schlimm, alleine zu essen. Es ist eine Kaiten Sushi oder auch Zushi-bar. Wer mag kann sich an den Tellerchen bedienen, die haben unterschiedliche Farben zu unterschiedlichen Preisen. Man kann aber auch den Kellner rufen und eine bestimmte Zusammensetzung bestellen. Dazu gibt es grünen Tee, wer einmal Matcha getrunken hat, mag diesen grünen Tee wahrscheinlich nicht. Aber Matcha würde wohl den Preis hier sprengen. Zusammen mit dem Sushi und anschließend dem Mochi war es trotzdem ein Gaumenschmaus.

Leider geht jedes Wochenende einmal zu Ende, ich hätte zwar noch Zeit, da ich noch immer “krank” bin, aber ich habe doch das ein oder andere zu Hause zu tun. Also bin ich noch rasch zum Geiseltalsee gefahren, der Ort davor war mein Abenteuerspielplatz und die Oma und der Opa konnten damals eh kaum nein sagen. Hier habe ich mich beispielsweise zum DHL-Fahrer schon in sehr jungen Jahren qualifiziert. Klingeln und wegrennen….

Hier habe ich auch meine Affinität zur Landwirtschaft gefunden. Mein Großvater hatte eine “Parzelle” mit Futterrüben und Korn, Gemüse und Obst und hielt in Schwein, Hühner und Riesenkaninchen – Deutsche Widder. Im Sommer sammelte ich Kartoffelkäfer und im Herbst ging es damals aufs Feld um Feldhamster zu graben. Das sollte man damals noch und es gab eine “Fangprämie”, das ausgegrabene Korn durfte man behalten…

Ich mußte also mal wieder Station im Reich meiner Kindheit machen. Heute war das Wetter besser als gestern. Ibn Neumark war ich an jener Stelle wo ich als Kind mal die Weichen für die Grubenlok stellen durfte. Alles im Wasser. Aber die Ufer sind gut gestaltet. Es wird viel getan. Anschließend war ich an der Marina Mücheln, in deren Nähe sitze ich nun und trinke einen Kaffee. Schön war es, wieder mal hier zu sein und zu schauen was alles anders wird.

Und nun werde ich langsam nach hause fahren. Ich bin nochmal zurück gefahren nach Schortau und habe dort “Geiseltalwasser” gekauft – einen Wodka mit einer Grasessenz – einem Heuhalm vielleicht. Ich suche immer sowas Besonderes für meine Freunde und Feten.

langsam wird es schmerzlos….

das war wohl die erste Nacht ohne Schmerzen und ohne Schmerzmittel. Ich habe ausgezeichnet geschlafen.

Nach dem Frühstück ist der Tag leider schon zur Hälfte verplant. Es steht eine Versammlung an. Bis ca. 13:00 Uhr, das heißt, dass ich heute irgendwo essen gehen muss. Ich habe noch keinen Plan, wonach ich Appetit habe, also wohin ich essen gehen werde.

Falls es nicht regnet, werde ich in den Garten gehen, bei Regen mache ich meine Steuererklärung fertig. Nochmal drüber sehen und abschicken. Vielleicht gehe ich auch noch mal einkaufen, mal gucken. Vielleicht habe ich eine Eingebung.

Und nun ein kalorienreduziertes Frühstück mit gerade frisch und selbst gebackenem Eiweißbrot, Paprika und Frischkäse.

Blitz-Eiweißbrot

Zutaten

 

100 gMandel(n), gemahlen
100 gLeinsamen, geschrotet
4 ELKleie (Weizenkleie)
2 ELDinkelmehl, Vollkorn
1 Pck.Backpulver
1 TLSalz
300 gMagerquark
8Eiweiß
1 ELKleie (Weizenkleie)
1 ELKürbiskerne
1 ELSonnenblumenkerne

Zubereitung

Arbeitszeit: ca. 10 Min. / Koch-/Backzeit: ca. 50 Min. Ruhezeit: ca. 10 Min. / Schwierigkeitsgrad: simpel / Kalorien p. P.: ca. 60 kcal

Mandeln, Leinsamen, 4 EL Weizenkleie, Mehl, Backpulver und Salz vermengen. Den Quark und die Eiweiße hinzugeben und zu einem glatten Teig vermengen. Achtung, der Teig wirkt für ein Brot sehr flüssig, eher wie bei einem Rührkuchen!

Eine Kastenform (10 x 30 cm) mit Wasser einstreichen und mit 1 – 2 EL Weizenkleie ausstreuen. Den Boden der Form mit Backpapier auslegen. Die beiden Schritte entfallen bei einer Silikonform, da hier nichts festklebt. Den Teig in die Kastenform füllen und mit Kürbis- und Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 175°C (Umluft) auf der mittleren Schiene 50 Minuten backen. Aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten ruhen lassen, danach stürzen.

Blitz-Eiweißbrot 1

nun endlich zu Hause…

ging shoppen in Frankfurt nachdem ich in der Klinik war. Wohl wieder zu viel Geld ausgegeben, vielleicht sollte ich versuchen nochmals im Lotto zu gewinnen? Mehr noch als zuvor? Naja – schöner Traum, das was ich habe reicht noch für mich. Und Höhenflüge habe ich nicht. Alles im grünen Bereich. Und ich fahre ja nicht jeden Tag nach Frankfurt. Andererseits hatte ich so viel abgenommen, dass ich grundsätzlich eine neue Garderobe brauchte. Und im Prinzip sind diese Ausgaben egal, zum einen kann ich es mir leisten und zum anderen gibt es niemanden mehr dem ich Rechenschaft schuldig wäre. Also was soll es? Hauptsache mir gefällt es. BASTA.

Überstanden!

Nachdem nun alles verheilen wird, werde ich das letzte Stückchen erledigen lassen. Minimalinvasiver Eingriff, keine riesige OP-Narbe wird bleiben.

Nun habe ich beschlossen die dreißig Kilometer bis zur Mainmetropole zu fahren und einkaufen zu gehen. Vielleicht finde ich ein besseres, mir zusagenderes Angebot als letztens. Und irgendwo sollte ich eine Kleinigkeit essen, Salatbar oder Fischrestaurant. Aber jeden Tag Fisch muss nun auch nicht sein.

Es wartet ja niemand auf mich, die Hausperle habe ich angerufen, sie weiß was zu tun ist. Auch wird sie den Kühlschrank wieder auffüllen. Und Bio Apfelessig aus dem Bioladen brauche ich. Ganz wichtig für meine Diät.

Am Samstag oder Sonntag würde ich gern mal grillen. Ich habe noch von neulich von der Straußenfarm Steaks und vom Fleischer direkt könnte ich morgen Bratwürste holen. Vielleicht erst mal sehen wie das Wetter morgen ist. Wenn es regnet, wird im Garten eben nur leicht gearbeitet.

Ich müßte auch noch Tomaten und Zucchini anziehen. Das mache ich zu Hause im Wintergarten.

Kaffee getrunken, los gehts – Abenteuer in der Stadt…..

wieder unterwegs

Es war ein sehr lustiger Abend gestern. Mein Kühlschrank wurde geplündert, die Soljanka enthielt alles as vorhanden war. Anschließend war es sehr spät geworden.

Heute morgen bin ich ohne Frühstück aber mit meinem Ingwertee und einem Glas Apfelessig losgefahren und nun kurz vorm Ziel frühstücke ich zur Stärkung für den kleinen Eingriff. Hoffentlich ist alles gut verheilt und so wie es sein soll. Durch die Schwellung kann ich da noch gar nichts sagen. Ich dachte auch eigentlich, dass die Schwellung um die OP-Wunde sich nach zehn Tagen schon zurück entwickelt hat…

Nun noch meinen Kaffee fertig trinken und zum Ziel aufbrechen. Um 9:00 bin ich dort.