Real Time Web Analytics Amica certus in re incerta cernitur

Amica certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

schlecht geschlafen, soviel liegen gebliebene Aufgaben….

Der Alltag hat mich eingeholt, so viele Dinge die einfach liegen geblieben sind. Da habe ich bis zum Juniurlaub viel zu tun. Sop exakt kann ich den Urlaub eh erst nach dem 2.6. planen, zu diesem Termin wird der Zeitplan für die nächste OP abgesprochen. Wenn es halt nichts wird, werde ich im Herbst, nachdem alles beendet ist, in den Urlaub fahren.
Ist ja eh egal, ich kann meine Zeit eben frei einteilen. Von nun an…
Jetzt muss ich erst mal mein Hauptaugenmerk auf den Garten setzen. Kartoffeln legen, Baufreiheit schaffen, den Teich vom Winterdreck reinigen. Die Teichtechnik prüfen.
Am Samstag oder eben am Sonntag vor der Abfahrt nach Schierke werde ich im Garten grillen, Rind, Strauß und Krokodil. Das erste Mal in dieser Saison.
Hoffentlich hält sich am Wochenende das Wetter einigermassen.

Post bekommen…

Nun endlich steht der Termin für die Scheidung fest. Ich denke nicht, dass die Olga extra kommt, wohin sollte sie auch? Wirklich endlich ist ein Ende in Sicht. Inzwischen weiß ich ja auch, dass meine Jugendliebe mich nur als Quasimodo sieht. Es wird sich also nun nicht viel ändern. So zurück gestoßen mag ich auch keinen anderen Kontakt. Ich kann wohl gut als buckliger, fetter Mensch mit all jenen Prädikaten alleine leben. Im Prinzip hatte ich ja ein Jahr Zeit, mein neues Leben zu organisieren. Deren vernichtendes Urteil hätte ich schon viel zeitiger einsehen sollen. Es war ja nicht von ungefähr, dass ich mit diesen Prädikaten bedacht wurde.
Jetzt sollte ich dies mit der Scheidung endlich alles abhaken, hätte eh nichts gebracht, da ich den Wünschen und Erwartungen in keinem Punkt entsprach.
Nach dem Scheidungstermin versuche ich in ruhigeres Fahrwasser zu kommen, mich zu besinnen und vielleicht fällt jemand auf mich Fiesling herein? Ich habe gelernt, all meine negativen Eigenschaften, all das, was jene frau an mir negativ besetzt hat sofort zu sagen. Damit erst gar nicht ein Schleier von irgendwas entstehen kann. … So kann ich auch alt werden. Und mich auf jemanden verlassen und jemanden vertrauen muss ich so auch niemanden mehr.

hervorragendes Gartenwetter

Ich mache heute schon um drei Schluß und fahre nach Hause. Das Wetter animiert in den Garten zu gehen und etwas zu tun. Ich kann mir ja die Zeit frei einteilen.
Es ist geplant, die Walpurgisnacht in Schierke zu verbringen. Am 1.5. geht es dann wieder nach Hause. Mir persönlich hätte der Brocken mit einer Aufführung der Rockoper Faust wohl besser gefallen. Aber zum einen hatte ich das vor zwei Jahren bereits gesehen und zum anderen ordne ich mich der Gruppe unter und wir fahren nach Schierke.
Die Hauptsache ist doch, dass ich nicht allein zu Hause versauere. Es ist besser mit Freunden und Bekannten was zu unternehmen.
Auch wenn ich nun nicht salonfähig bin, muss ich mich ja nicht stets und ständig verstecken. Und für mein Aussehen kann ich nichts – schade, dass ich so gar keine guten Eigenschaften besitze.

Erster Tag im Büro – und nun sollte ich mich um die wirklich wichtigen Dinge im Leben kümmern.

Was ist mir nun noch wichtig in diesem Leben? Mein Erscheinungsbild habe ich versucht zu ändern, da stehen noch zwei Eingriffe aus. Muss ich mir oder gar jemanden anderem damit nun noch etwas beweisen? Aus dem Alter bin ich nun wahrlich raus. Und so wie ich jetzt lebe, ist es ganz gut. Ich gehe meinen Interessen nach, ich habe eine Hausperle, ich kann in Urlaub fahren wann es mir gefällt, kurz: ich kann tun und lassen, was ich will. Vor noch garnicht allzu langer Zeit konnte ich mir überhaupt nicht vorstellen, alleine zu leben, nun bin ich bereits seit Dezember 2015 allein und es geht auf einmal. Nun möchte ich mich, all diese schlechten Eigenschaften, niemanden mehr zumuten. Ich habe eingesehen, dass ich weitab jeder Norm aussehe und damit besser für mich allein bleiben sollte. War ja auch ein gutgemeinter Rat von einer nahestehenden Person. Habe ich mir zu eigen gemacht.
Ich habe nun noch fünf Wochen Zeit bis ich mich nochmals operiieren lasse und hoffe, dass die Schwellung dann abgeklungen und die Wunde restlos verheilt ist.
Und von nun an sollte ich auch voller Elan an die Gartenarbeit gehen. Ich werde den gesamten Sommer in meinem Blockbohlenhaus verbringen. Auch dort habe ich Telefon und Internet.
Im Juni werde ich eine Woche mit dem Auto nach Kroatien fahren. Und im letzten Quartal werde ich irgendwohin fliegen. Mauritius, Bora Bora, Malediven oder so.
Langeweile werde ich schon nicht erleiden…

der Alltag hat mich erst mal wieder….

Morgen beginnt der Alltag, hat ja nun auch lange gedauert. Ich muss mal wieder etwas tun für meine paar Mark. Und natürlich Kräfte sammeln für jene Dinge an mir, die ich nun noch verändern lassen möchte. Die Termine dazu stehen bereits fest.
Aber irgendwie freue ich mich auch darauf, wieder ins Büro zu kommen.
Und es muss noch viel im Garten getan werden. Ich hatte in den letzten Tagen verschiedene neue Pflanzen bestellt. Auch mehrere Fechser Meerrettich, Bärlauch, zwei Sorten Erdbeeren, Kiwi, Wein und noch zusätzliche Blaubeeren.
Auch die Kartoffeln und Topinambur müssen in den Boden. Wenn eben nun die Schmerzen und Schwellungen abgeklungen sind, muss ich wohl mit doppelten Elan weitermachen.
Und ganz sicher bin auch ich bald mal dran mit dem Ausrichten des Familientreffens. Ich würde das im Sommer im Garten machen mit einer Cateringfirma und zusätzlich das Vereinshaus nutzen, das wie eine Gaststätte ausgerichtet ist.
Aber ich habe auch erlebt, dass es mit viel Eigenleistung der Ausrichter auch sehr schön sein kann. Und natürlich ist es wohl so, dass man Akzente setzen muss, damit alle sich daran gerne erinnern.
Natürlich gibt es auch noch andere Dinge zu stemmen. Der Garten ist und bleibt Hobby, weit mehr Augenmerk sollte ich jetzt darauf legen, mein Leben total neu zu ordnen. Ich möchte im Sommer nicht schon wieder allein in den Urlaub fliegen. Man muss eben ein Risiko eingehen, und besser, man fliegt mit wem, als vor zwei Jahren, als ich mit jemanden nach Kroatien fahren wollte und die Reise für jene bereits in Österreich zu Ende war. Ich konnte sie nicht mehr ertragen…. Und wenn man nun fliegt, sollte man zumindest erst mal gemeinsam landen….

gut ausgeruht kann ich nun den Rest des Sonntags angehen

Gestern mal mir vom auto auf der Autobahn zeigen lassen, wie schnell der Kleine sein kann. Etwas mehr als 240, ist schon gut für das Gewicht.
Ich habe heute meine eigenen Schaschliks gemacht, mit Kalbsfleisch, Rinderleber, Straußenfleisch und Pute, Zwiebel, Paprika, Speck, Gurke und Chili braun angebraten und anschließend, gut abgetropft und auf Küchenpapier das Fett „verloren“ Dampf gegart, fast ohne Margarine und Fett. Als Ossi nehme ich zum Anbraten „sonja“. Dazu drei Salzkartoffeln und Spargel pur.
Die restlichen Schaschliks habe ich mariniert und eingefroren – für den Grill. Es lohnt eben nicht, nur Zutaten für ein Schaschlik zu kaufen und die fertigen sind aus Schweinefleisch, fett.
Und beim nächsten Mal sollte ich statt des Speckes wohl mageren Seranoschinken nehmen, wegen des Geschmackes und ganz sicher wegen der Kalorien.
Den Geschirrspüler nun angeworfen, das Gedeck vom Frühstück und das Geschirr vom Mittag wird nun gespült. Und ich gehe dann erst ml in den Garten.

Ein Familientreffen ging zu Ende….

Es war ein wirklich langer Tag, ging um fünf Uhr morgens los – ich habe etwas reichhaltiger gefrühstückt, was sich allerdings als falsch herausstellte. Um halb acht hatte ich meine Mutter abgeholt, die anderen aus dem Ort hatten sich alle schon dort getroffen, so dass wir pünktlich acht Uhr losfahren konnten. Kurz nach zehn waren wir angekommen. Nach der Begrüßung durch die diesjährigen Gastgeber und einem Sektempfang (für fahrer alkoholfrei) fuhren wir in eine nahegelegene Waldgaststätte. Herrlich gelegen und gehobener Standard. Um das Essen zu vereinfachen wurde schon lange zuvor die Speisekarte rumgereicht. Wir konnten also mit der Bestätigung der Einladung selbst bestimmen, was wir essen wollten. Ich legte mich auf Wild fest, der Braten war wirklich gut angerichtet und sehr zart. Dazu gab es Rotkohl, wirklich kleine Klöße und eine Pilzrahmsauce. Vorher schon einen wirklich würzigen mit Dill, Essig und Öl und etwas Joghurtdressing angerichteten Salatteller mit verschiedenen Salaten (Rettich, Möhre, Rucola, Blattsalat, Gurke, Tomate und Paprika. Anschließend gab es ein Dessert a la Karte. Das habe ich mir verkniffen, schon weil es später noch Kaffee, Kuchen und Torte, ud später eine Kesselgulaschsuppe mit Rahm und so weiter geben sollte. Vielmehr habe ich nach diesem Essen einen Espresso getrunken.
Anschließend sind wir in das Bio-See-Hotel gefahren und haben die Aussicht über den Stausee in der sechsten Etage genossen. Anschließend ein kleiner Verdauungsspaziergang am Stausee und danach sind wir zu meiner Cousine nach Hause gefahren.
Später gab es hier Kaffee und Torte und Kuchen. Die Frauen der Familie hatten hierbei ihr Können feilgeboten. Bei einer so großen Familie gab es jede Menge Torten und Kuchen und ähnliches Gebäck. Ich habe mich auf ein Stückchen Apfelkuchen beschränkt. Wegen der Kalorien.
Kaum waren wir fertig mit Kaffeetrinken, verging die Zeit so rasch, dass der Tisch schon für den nächsten Gang eingedeckt wurde. Zwischendurch wurden alte Familienvideos und Bilder gezeigt. Manche Bilder meiner Oma und meines Opas waren total neu für mich. Kannte ich vorher nicht. Das Ansehen der Bilder auf dem TV für alle war ein schönes Erlebnis.
Abends gab es kein konventionelles Abendessen, sondern eine wirklich hervorragende Kesselgulaschsuppe mit Rahm. Durch das Gemüse hatte die Suppe einen excellenten Geschmack.
Nach weiteren Gesprächen über Bücher, Musik, Hobbies etc. klang der abend aus.
Ich habe die Mutter im Konvoi wieder zurück gefahren und bin anschließend nach Hause gefahren.
Es war ein gelungener Tag.
Wenn ich dran bi, werde ich sicher nicht alles selbst machen. Ich nehme eine Catering Firma hier und miete das Vereinshaus meiner Gartenanlage. Das wäre mir die Sache wert und die Kosten sind überschaubar, wenn ich pro Person für diesen Tag achtzig Euro (also etwas gehobenes Niveau) rechne. Ich müsste also vier-…fünftausend Euro planen. Das wäre mir die Sache wert.

Steak mit Rosenkohl…

Unterwegs habe ich im Steakhouse meines Vertrauens gegessen.
Natürlich bin ich schon längere Zeit angekommen, erst mal duschen, etwas trinken und alles soweit vorbereiten für den nächsten Tag….
Man kann eben nicht immer sofort beginnen zu schreiben.
Meine Hausperle hat gut vorgesorgt: sie hat zwei Geschenktüten für Morgen vorbereitet, für meine Tante und für meine Cousine – die in diesem Jahr das Familientreffen ausrichten.
Sicher, ursprünglich wollte ich gar zu zweit zu diesem Familientreffen fahren – aber ich denke, das war im Sinne jener zweiten Person ganz sicher so nicht gewollt. Damit konnte ich diesen Countdown ad acta legen….
Meine Gedanken und Ideen sind halt immer wieder absurd.
Heute Morgen werde ich meine Mutter abholen und anschließend nach Zeulenroda fahren, es wird sicher trotzdem ein schöner Tag.
Bis Morgen!

Ich warte auf mein Krokodilsteak….

Die A9 und die A4 ließen sich gut fahren, so muss das eben sein. Und schon bin ich im Steakhouse angekommen und habe meinen Wunsch bestellt. Sozusagen als „Stammgast“ durfte ich außerhalb der Menükarte wählen. Ich bin von der Küche in diesem Restaurant immer wieder überrascht.
Nach dem Essen fahre ich der Heimat entgegen, es wird sicher spät – kurz schlafen, und morgen um sieben geht es wieder los. Irgendwann bin wohl ich auch mal dran den Clan einzuladen. Schade, dass ich nun keine Partnerin mehr habe, mit der ich all das zufriedenstellend hätte organisieren dürfen. Mir bleibt nur ein Cateringservice übrig, wie so oft eben in der Vergangenheit. Schade! Ich wollte so viel und wurde ob meines Habitus nur ausgelacht. Es war eine späte Einsicht dass ich eben nichts wert bin. Wirksam!
Aber nun läßt sich derjenige, der eh nichts wert ist, sich erstmal das Krokodilsteak schmecken. Alles andere mag egal sein.

Abschied nehmen….

Nach dem Schwimmen bin ich zurück ins Hotel, habe etwas gegessen, alles bezahlt und werde gleich mein Zimmer verlassen und nach Hause fahren. Trotz des Ärgers wegen der Operationsnarbe waren es wirklich ein paar schöne ruhige Tage, leider allein. Das wird wohl von nun an mein Schicksal sein. Gut das ich bereits Übung darin habe, alles allein zu tun. Es ändert sich also zukünftig nichts von alldem, was ich zwanzig Jahre gelebt habe. Es gab in meinem Leben tatsächlich nur ein Mädchen, eine Frau für die ich alles getan hätte. Leider konnte mein Habitus da nicht mithalten, den Rest schenke ich mir.
Gleich werde ich nach Hause fahren und morgen wieder in diese Richtung aufbrechen – was für ein Irrsinn, aber meine Mutter hat darum gebeten und dann macht man das halt. Und was ist schon Zeit, wenn man noch eine Mutter hat?
Unterwegs werde ich noch irgendwo essen gehen, damit ich zu Hause keine arbeit mehr damit habe. Wenn ich gut durchkomme, kann ich gegen 20:00 Uhr im Steakhouse meines Vertrauens sein – ein Krokodilsteak mager könnte ich mir vorstellen…
Anschließend werde ich nach Hause fahren, schauen, was die Hausperle alles vorbereitet hat, da ich ja am Samstag Abend weder nach Hause fahren werde wegen meiner Mutter, muss ich nichts weiter packen. Die Hausperle hatte ich gebeten zwei Geschenke für die diesjährigen Gastgeber vorzubereiten. Ich weiß, dass sie gewissenhaft ist und dies sehr gut vorbereitet hat.
Die Hausperle ist wirklich ein Sechser im Lotto! Als Hausfrau und Haushaltshilfe!
Und nun muss ich den Rest einpacken und mich verabschieden…