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varium mutabile semper femina

Eingesperrt…

Zwangsweise eingesperrt, weil Risikopatient. Meine Lunge ist geschwächt, durch die Magenverkleinerung und der mehr als 50 Kg Gewichtsabnahme und einiger anderer Wehwehchen muss ich in häuslicher „Haft“ leben. Sicher, ich kann mehrmals einkaufen gehen, kann mit meinen Hunden gassi gehen, aber eine Arbeit im Garten kann ich mir bei diesem eisigen Wind nicht erlauben. Ich möchte nicht noch eine Lungenentzündung haben. In den vergangenen Jahren hatte ich jedes Jahr eine Lungenentzündung, letztes Jahr ein kalte, die wurde nur durch abhören und röntgen diagnostiziert. Ich hatte nur Atemprobleme. 

Sicher wird das Wetter bald besser werden, so das ich endlich was tun kann. Bis dahin habe ich Kräuter, Tomaten, Gurken und dergleichen zu Hause in Saatschalen vorbereitet.

Ein ewiger eiskalter Wind…

Man kann kaum was im Garten machen. Der Wind ist so eisig und ich möchte eben nicht eine Erkältung provozieren. Ich muss halt die Gartenaktivitäten verschieben. Schade, aber ich möchte halt keine weitere Lungenentzündung riskieren. 

 

Corona – auch mich Rentner trifft das hart

Nicht mehr selbst bestimmt leben zu dürfen ist schon Müll. Jetzt wäre die beste Zeit den Garten vorzubereiten, was mache ich? Ich bleibe zu Hause, gehe kaum einkaufen, morgens sehr zeitig und spät am Abend gehe ich mit Kity & Kety gassi. Gut das ich eine sehr große Wohnung habe, da haben die beiden genug Platz zum spielen und täglich gebe ich ihnen ihr Intelligenzspielzeug, damit sie ausgelastet sind. Noch spielen die Beiden gerne damit. Vielleicht wird es irgendwann mal langweilig?

Essen ist wichtig, ich bestelle mir täglich etwas beim Lieferdienst, da muss ich nicht selbst kochen und zubereiten. Abends plündere ich den Kühlschrank, da gibt es noch verschiedenes Fleisch, Gemüse, Käse, Eier, Milch, Aviar, gebratene Paprika und Pesto. Gehamstert haben wir nicht, ich habe noch je eine Tüte Mehl , Zucker, paar Nudeln und eine angefangene Packung Toilettenpapier.

Wir werden sicher über die Runden kommen…

Wir sind nicht mehr dazu gekommen nach Madeira zu fliegen

Die Ereignisse überschlagen sich. Wir sind zu Hause geblieben. Es wäre unverantwortlich jetzt zu reisen. Wir verschieben den Urlaub auf unbestimmte Zeit. Unser jetziger Tagesablauf sieht trist aus. Wegen der Situation gehen wir alle drei Tage einkaufen, keine Hamsterkäufe, halt nur das was zum Leben gebraucht wird. Und natürlich gehe ich täglich mit Kity und Kety zweimal Gassi.  Das muss eben sein. Ansonsten beschäftigen wir uns in der Wohnung. Wir  hatten vor Wochen einen Rohrbruch un der oberen Wohnung. Bislang wurde getrocknet. Nun sollen die Decken im Bad und in der Küche neu gemacht werden. Durch „Corona“ wird sich das alles verzögern, die Handwerker kommen nicht.

Bleibt alle gesund und kommt gut durch diese Krise.

Die Trauer ist groß – aber das Leben geht einfach weiter.

Es ist nun eben so – der kleine Bruder bei dem die Eltern damals eingezogen sind und nun meine Mutter dreiundzwanzig Jahre allein in jener „Einliegerwohnung“ gelebt hat und die „Miete“ bar bezahlt hat, natürlich am Finanzamt vorbei, ohne Quittung oder sonstigen Nachweis. 

Eigentlich gäbe es nun Gesprächsbedarf, aber wie schon nach der Trauerfeier kam von meinem kleinen Bruder kein Signal. 

Gerne hätte ich aus dem Haushalt meiner Eltern ein Andenken, leider möchte mein kleiner Bruder und dessen Frau mir dieses Anliegen nicht gewähren. Traurig.

 

Das Leben geht weiter…

Am letzten Freitag wurde die Urne meiner Mutter beigesetzt. Mein Bruder, meine Schwägerin und deren Tochter würdigten uns keines Blickes. Soll ich da als ältestes Familienmitglied auf diese Personen zugehen? Sie mochten keinen Kontakt und dabei möchten wir es belassen. Nicht mal meine Frau haben Sie in der Todesanzeige benannt, weil diese Menschen nicht nachgefragt haben. Traurig und verzweifelt….Es sind eben böse Menschen…

Wir sind nun im Alltag wieder angekommen und ich möchte nun meinen nächsten Urlaub planen. Wir werden im März eine Woche eine Schiffsreise unternehmen und uns erholen.

Als Rentner muss man und kann man seine Zeit planen 

Alles ist endlich…

am Freitag haben wir meine Mutter beerdigt. Die Trauerrede  hat meine Schwägerin und mein Bruder mit dem Trauerredner verfasst. Und was kam dabei heraus? Halbwahrheiten und Huldigung meines kleinen Bruders und seiner Frau – kaum ein Wort zu meinem großen Bruder oder gar zu mir und meiner Frau. Wie kalt kann man sein? 

Eigentlich wollte ich ein  Andenken an meine Eltern haben – mein kleiner Bruder und dessen Frau mochten dies nicht. Schließlich lag der Lebensmittelpunkt meiner Mutter seit 1994 im Haus meiner Schwägerin. Sie hat davon partizipiert. meine Mutter ausgenutzt und beschwert sich nun meine Mutter in den letzten Lebenswochen umsorgt haben zu müssen. Viele Jahre hat meine Schwägerin die Situation meiner Mutter und früher meines Vaters ausgenutzt…

Nun war sie denen lästig. Traurig…

Es wird immer trauriger…

Mein jüngerer „Bruder“ hielt es nicht nötig uns vom Kollaps meiner Mutter und der Einweisung ins Krankenhaus zu informieren. Nach unserer Odyssey im Klinikum wurden wir vom Tod meiner Mutter informiert. Wir mußten unsere Ausweise vorzeigen um überhaupt etwas zu erfahren… Mein Bruder und seine Frau sind echt abartig. Und nun erhalten wir absolut keine Informationen über die Trauerformalitäten. Wir wissen nicht mal wann die Trauerfeier stattfindet… Ich hätte nie gedacht, das mein Bruder so weit gehen könnte.