Real Time Web Analytics Amica certus in re incerta cernitur

Amica certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

Dienstag – der schon wieder….

Nun warte ich halt so vor mich hin auf meinen OP-Termin. Großartig vornehmen kann ich mir nichts, aber die Walpurgisnacht würde ich schon mitfeiern. Nach Thale fahren und am anderen Morgen dort auf den Markt gehen. Leider fehlt mir die richtige Reisebegleitung und allein geht das zwar auch, ist aber doof.

Diese Woche werde ich noch jeden Tag in den Garten gehen müssen, um die Frühjahrsbestellung fertig zu bekommen. Frost wird es wohl nun nicht mehr geben.

Heute morgen wurde hinter einem festen Blitzer mobil geblitzt. Wenn ich aus der Stadt rausfahre, schalte ich immer den Temponat bis zur Stadtgrenze ein, so eben auch heute, der Staat konnte wieder nichts an mir verdienen…

 

Samstag Abend

Ein verdienter Feierabend. Aus dem Garten gekommen, geduscht und nun den Abend langsam angehen. Eigentlich wollte ich mir heute Abend eine Pilzpfanne mit etwas Schabefleisch machen, meine Bekannten sind anderer Meinung. Also fahren wir ins Restaurant “Lasso” etwas besonderes essen. Rind, Strauß oder auch Krokodil – etwas zartes eben. Zwei Mann wird es treffen, die müssen fahren. Letztens war ich dran, also kann ich heute zum Steak auch mal ein Bier trinken. Und vielleicht ergibt sich ja noch was für den 30.04. – die Walpurgisnacht in Thale, dann muss ich nicht alleine fahren. Das wäre schön.

Ich bin heute im Garten mit meiner Gartenfräse sehr weit gekommen. Habe mehr erledigt, als ich mir vorgenommen hatte. Theoretisch müßte ich also morgen im Garten nichts tun, aber so ein Garten hält jeden Tag Arbeit bereit. Man sieht immer wieder etwas, was man anders machen könnte.

 

Freitag Abend…

Im Prinzip ist ja die Zeit langweilig, aber als Single muss man halt immer wieder etwas daraus machen. Heute Morgen war ich in meinem Garten, mittags  beim Griechen, anschließend im Autohaus, dann Einkaufen fürs Wochenende, habe mich spontan entschieden, das Wochenende zwischen zu Hause und meinem Garten zu verbringen.

Am Nachmittag habe ich meine Räder wechseln lassen. Ich habe mir neue Felgen und Sommerreifen gekauft – nach der “Probefahrt” halt nichts falsch gemacht. Morgen bin ich den ganzen Tag im Garten -ich muss die Erdbeeren, die Kartoffeln und den neuen Spargel pflanzen. Weiterhin möchte ich noch meine dreißig Aroniapflanzen umpflanzen. Es ist also noch viel zu tun bis Sonntag Abend.

Mein Auto – zuverlässig aber schon vier Jahre alt.

Als ich am Dienstag mein Auto zur Durchsicht abgegeben hatte waren neunundsechzigtausend km auf dem Tacho – ich habe das Fahrzeug nun schon fast vier Jahre! Noch nie hatte ich nach der Wende ein Auto so lange. Immer musste es das neue, “bessere” Modell sein – seit der Wende hatte ich bislang zwölf neue Autos. Eigentlich ein Wahnsinn, ein Wettrüsten unter Kollegen? Begonnen hatte es mit der Zusammenlegung der Kreisverwaltungen 1994, da kam der Kollege vom fusionierten Nachbarkreis zur Begrüßung ins Büro, stellte sich demonstrativ vor das Fenster und schaute auf den Parkplatz. Als niemand reagierte, hub er an:”Ich will ja nicht protzen, aber der weiße da unten ist meiner!” Hahaha – ein Renault Laguna: Renault – das Fahrzeug, was schon im Prospekt rostet…. Damit hat der Kollege die Fronten abgesteckt, es war ein sehr leichtes, seinem Standesdünkel einem Dämpfer zu versetzen. Das war der Anfang, damit schaukelte sich das “Problem” Auto hoch… Die Menschen, von uns aus gesehen unmittelbar nördlich des Kammweges haben halt nun mal eine andere Mentalität. Das stelle ich auch immer wieder im Gartenverein fest,  mit “Ureinwohnern” der Stadt ist einfach nichts anzufangen, jedoch alle zugezogenen, egal aus welcher Richtung sind anpassungsfähig und man hat ein gutes gemeinsames Auskommen. Aber ich schweife ab.

Für mich habe ich beschlossen, mich nicht mehr an dem Hochrüsten zu beteiligen – ein Fahrzeug eben mal paar Jahre länger fahren. Dafür habe ich i diesem Jahr einiges in mein Auto investiert. Als erstes ein neues Smartradio mit Android 7.0 und passend mit gebürsteter Alufront, mit LTE und WLAN und natürlich allen anderen Annehmlichkeiten eines aktuellen Gerätes., Wechsel der Bremsscheiben durch stärkere Ate Bremsen mit Eintrag und Morgen bekomme ich neue Designerfelgen mit Michelinreifen. Und obwohl das Auto schon vier Jahre alt ist, werde ich im Sommer/Herbst mir eine Webasto Standheizung mit Thermocall und Telestart. Damit verbunden werde ich eine stärkere Batterie kaufen. Bei früheren Autos mit Standheizung hatte ich immer vorausschauend eine stärkere Batterie gehabt, weil bei bestimmten Situationen wenn die Standheizung mehr als vierzig Minuten das Gebläse und die Audioanlage liefen war meistens Schluss.

So eine Batterie kostet ja nun auch kein Vermögen mehr. Im Herbst werde ich noch neue Winterreifen kaufen und damit sollte ich die nächsten paar Jahre gerüstet sein – bis endlich eine vernünftige Entwicklung und Markteinführung eines Elektrofahrzeuges auf Akku oder Brennstoffzellenbasis erfolgt ist. Dann werde ich mir endlich ein neues, vielleicht mein letztes Fahrzeug kaufen. Mein Favorit ist ein Levante, aber leider konnte mir in der Leipziger Zentrale für Deutschland (?) keiner  eine anständige Auskunft hierzu geben. Dafür “durfte” ich schon mal Probe fahren….

 

 

Walpurgisnacht 2018

Letztes Jahr waren wir in einer Gruppe mit einem Minibus in Schierke zum Feiern, hatten unweit von Schierke eine Unterkunft. In diesem Jahr habe ich das ein bisschen aus den Augen verloren, wegen meiner Termine, der Arbeit und meiner Freizeit im Garten. Auch wüßte ich nicht mit welcher “Hexe” ich in diesem Jahr fahren könnte. Keine Kontakte und so schnelle Hilferufe – aus dem Alter bin ich raus. Die anderen haben auch nichts vor, ist eben Mist, dass ich dieses Jahr die Organisation vernachlässigt hatte. Wenn überhaupt, würde ich dieses Jahr nach Thale fahren, auch auf die Gefahr hin, dass ich am frühen Morgen nach dem Fest noch ein paar km fahren müsste, um ein Quartier zu bekommen. Möglich wäre es, ich habe schon was vorgemerkt. Tickets für die Veranstaltungen gibt es noch an der Abendkasse und wenn ich schon mal dort wäre, würde ich am 01.05. zum Walpurgismarkt in der Thaler Innenstadt gehen. Es könnte also kurzfristig was organisiert werden und es sollte noch klappen.

Donnerstag Abend

Gleich ins Hallenbad und anschließend treffe ich mich mit ein paar Bekannten beim Kroaten.

Alle Papiere sind anerkannt, alle Befunde soweit ok, jetzt warte ich nur noch auf einen Termin zur Magenoperation. Danach werde ich mich wochenlang nicht anstrengen dürfen. Aus früheren Operationen und deren Komplikationen im letzten Jahr werde ich heuer darauf achten und mich schonen.

Deshalb suche ich auch jemanden zur Hilfe im Garten auf 10 Euro Basis. Heute sind die Pflanzkartoffeln, die Erdbeerpflanzen und die Grünspargelpflanzen angekommen. Bis Sonntag will ich alles in der Erde haben.

Und dann wünsche ich mir das alles gut abgeht. Wenn ich wieder hergestellt bin, muss ich unbedingt die Suche nach einer Bekanntschaft oder so forcieren. So ganz allein ist nicht mein Ding. Das habe ich auch wieder in der vergangenen Woche in Marrakesch und Casablanca traurig feststellen müssen. So will ich einfach nicht oder zumindest noch nicht leben.

Ein Schritt nach dem anderen, erst die beiden Operationen und dann gibt es dafür genügend Zeit.

Habe mein Auto wieder…

Es gab Komplikationen mit meinem Auto, aber nun sind die richtigen Teile eingebaut. Und wieder hat mich jene Mitarbeiterin zu Hause abgeholt damit ich endlich meinen Wagen wieder in Empfang nehmen konnte. Ein nettes Gespräch während der Fahrt, leider sprach sie davon, dass “wir haben die Tochter zur Kur geschickt”… ; in meinem Alter stellt man sich nicht dazwischen und fragt nach einem gemeinsamen Kaffee oder Abendessen – ich habe ich für ihre Mühe einen Schein gegeben, das mindeste was ich hätte tun können. Nie wieder möchte ich jemanden auseinander bringen. Ich ziehe mich lieber zurück. Und scheinbar gibt es ja genügend Frauen, die vielleicht nur einen Bruchteil jener Frau, eben meiner großen Liebe, ausmachen, aber das Leben soll doch irgendwie auch ohne jene, die eh nicht mehr mit mir sprechen mag, irgendwie weitergehen, oder?

Als ich  mein Auto wieder hatte, bin ich in den Garten gefahren. Habe mich um die Finanzierung des Außenzaunes meines Gartens, der gleichzeitig Aussenumzäunung  der gesamten Anlage ist, gekümmert und gleichzeitig um bezahlte Hilfe für meinen Garten gebeten, weil es nun endlich losgeht mit der Operation zur Magenverkleinerung. Und die ist mir sehr wichtig. Dennoch mag ich meinen Garten nicht vernachlässigen.

 

Ich war dann mal weg….

Gefühle, die ich nicht mehr leben darf, Alter das man (noch) nicht wahrhaben will, sowieso kein “Lebenszeichen”  – ich war erst mal fünf Tage in den “Orient” verschwunden. Ich ertrage diese Missachtung eben nicht. Also bin ich fünf Tage nach Marokko geflogen. Und eigentlich wäre ich gleich dort geblieben, leider hat mir die deutsche Gründlichkeit einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich muss erst alles hier abschließen, bevor ich gehen kann. Und es gibt da ja noch so einiges zu klären. Die vernunft hat wohl mal wieder gesiegt. Ich stelle mich hier noch meinen begonnenen Aufgaben, dann aber mache ich mich aus dem Staub. Ich kann nichts anderes mehr für mich erkennen als ein abhauen, ein neues Leben irgendwo.

Heute hat mich mein Leben in Deutschland wieder eingeholt, zum einen mein Arzt mit der Terminierung meiner Magenverkleinerung und zum anderen jene Maid deren Bekanntschaft ich heute machen durfte. Sie hat mich nach ihrem Feierabend vom  Autohaus mit ihrem kleinen Auto nach Hause gefahren, weil ich mein Auto zur Reparatur und Durchsicht abgegeben hatte. Niedlich und nett – zufällig, Wahnsinn, aber naja, solche Schmetterlinge wie 2012 gabs leider (noch) nicht. Man muss eben an einem Gefühl, einer Beziehung arbeiten. Sicher, sie kann dass alte Gefühl, all das was jene Frau ausmachte nicht ersetzen, aber ich sollte eh kleinere Brötchen backen….

Montag – Wochenanfang

Von nun an bis zum Op-Termin wird jeden Tag im Garten gewühlt. Ende des Monats werden die Kartoffeln gelegt, Ende nächster Woche pflanze ich nochmals Erdbeeren.

Nach dem heutigen Gartentag gehe ich Schwimmen, als Ausgleich.

Und vor dem OP-Termin werde ich nochmal Freunde und Bekannte zu einem Grillfest einladen, denn nach der Magenverkleinerung kann ich pro Mahlzeit nur 125 ml zu mir nehmen. Da werden viele schöne Annehmlichkeiten erst mal auf der Strecke bleiben.

Alles wohl nur, um den psychischen Druck des in der Vergangenheit überbewerteten Gefallens loszuwerden. Einen anderen seelischen Effekt hat das ganze nun nicht mehr. Eigentlich hätte ich die ganze “Operiererei” von Anfang an sein lassen können, das Resultat hätte sich eh nicht geändert und gesund lebe ich ja nun schon seit mehr als einem Jahr, als ich es endlich geschafft hatte unter hundert kg zu kommen.

Nun, ich habe dies alles eingerührt – nun möchte ich auch sehen, dass ich es schaffe, im Moment sieht es eh unschön aus, die Haut muss sowieso gestrafft und eine urologische Korrektur nach den beiden urologischen Operationen seit vergangenem März durchgeführt werden. Dann werde ich nichts weiter in dieser Richtung tun.

 

 

wieder ein Wochenteiler…

so rasch vergeht die Zeit… Sicher ist das auch gut so?! Heute werde ich ein bisschen länger arbeiten und anschließend ins Autohaus fahren, das Auto braucht eine Inspektion.

Wenn dann noch Zeit bleibt fahre ich in den Garten mal nachsehen wie der Boden abgetrocknet ist. Es gibt viel zu tun. Anschließend gehe ich heute Abend wieder Schwimmen und dort im Bistro esse ich zu Abend einen Salat. Das muss reichen.

Die Woche hat nur noch zwei Tage, so schön könnte es meinethalben immer sein.