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varium mutabile semper femina

Ich bin alt geworden, irgendwie antriebslos…

und das ertrage ich nicht. Zum einen trägt wohl all das Erlebte seit Jahren dazu bei, aber wohl eher meine „Episoden“ während und nach diesen mehreren Operationen. Keiner erwartet während einer OP einen Herzstillstand – ich hatte nun bei drei Operationen massive Probleme – einmal Kammerflimmern und zwei Stillstände – quasi habe ich nun schon vier Geburtstage… Und das ich unter einer Bradykardie leide hatte mich die ersten fünfzig Jahre meines Lebens nicht wirklich tangiert. Meistens wird so etwas erst schlimm, wenn ein Arzt es ausspricht…. Das Herz, so meine Kardiologin, ist in Ordnung, es gibt eben Episoden, wo mein Herz langsamer tickt. Als ich jünger war und von der Diagnose nichts wußte hatte ich in solchen Situationen immer hin  und her zu laufen begonnen. Ich fand jeweils, dass die Zeit stehenbleiben würde. Nach kurzer Zeit war es wieder normal. Wohl streßbedingt hatte ich solche Anfälle in mitten der neunziger Jahre recht oft. Wohl streßbedingt…

Jetzt lebe ich ruhiger, ich erleide eine solche Situation vielleicht nur noch 2…3 mal im Jahr und bin in steter ärztlicher Behandlung.  Wo immer es geht lasse ich mich bei Operationen nur örtlich betäuben. Eben nur bei den beiden Knieoperationen, der urologischen Operation und der Magenverkleinerung war eine Narkose sinnvoll und wurde entsprechend überwacht. Trotzdem gab es Komplikationen – aber ich habe überlebt, Unkraut vergeht eben nicht. Diese „urologische“ OP war im nach hinein betrachtet für die Katz – ich hatte sinnlos mein Leben auf`s Spiel gesetzt und nur wegen eines Gefühls, dass eh niemals erwidert werden würde. Aber all das wußte ich damals noch nicht. Ich dachte positiv, jedes  Lächeln jener Frau war ein Sonnenschein in meinem Herzen.  Dennoch wurde ich wohl nie ernst genommen. Vielleicht wäre es aus heutiger Sicht besser wenn ich all diese Operationen nicht überlebt hätte – ich lebe nun allein, werde von jener Frau geächtet und habe keine Chance etwas anderes zu tun. Auch wenn ich hin und wieder mal schreibe, was mich berührt. Es bringt halt nichts mehr…

Neben all den Problemen die ich derzeit habe fühle ich mich seit vielen Jahren schlecht…

und an diesem Gefühl bin einzig und allein ich Schuld. Man darf mit dem bißchen Leben halt nicht spielen. Ich hatte früher sehr vieles nicht den Ernst gegeben, dem halt einige Situationen erforderten. Und nun stehe ich vor einem Scherbenhaufen. Einerseits habe ich derzeit Probleme mit meiner Gesundheit, andererseits seit acht Jahren Probleme mit meinen Gefühlen. Leber und Bauchspeicheldrüse bekommen die Ärzte wieder in den Griff, durch meine Magenverkleinerung habe ich nun einen Vitamin- und Mineralstoffmangel, den man auch entsprechend in den Griff bekommen kann. Ich kann halt nur jeweils 125…150 ml zu mir nehmen – auch wenn es schmeckt und ja das ist manchmal eine Qual, eben weil es schmeckt. Aber mehr essen bewirkt eben einen Würgereflex und den gilt es zu verhindern. Ich habe beim häuslichen Kochen so gut es geht darauf Rücksicht genommen und muss halt nicht tagelang das Gleiche essen. Das Ergebnis ist halt das ich momentan Uhu bin. Das ist auch gut so. Freilich weiß ich , dass die nächsten 15kg etwas länger dauern. Aber eh – ich habe all das allein geschafft. 

Und nun würde ich mich gern mit meinem wichtigsten Menschen endgültig vertragen…

Ich fühle mich krank – erkältet…

Ich möchte endlich ein paar Ungereimtheiten ausräumen, bekomme aber leider kein Gehör. Sehr schade. Keine Ahnung was ich noch machen kann. Es muss mir etwas einfallen, für mich ist diese Kommunikation sehr wichtig. Dafür würde ich alles tun. Bin ich tatsächlich so ein Unmensch? 

Ich habe vieles falsch gemacht, aber kann man nicht auch wenigstens einmal von vorn beginnen. Ich büße doch schon jahrelang an dem, was ich angestellt hatte. Natürlich bin ich schuld an all dem, aber kann es keinen Weg geben wieder gemeinsam zu kommunizieren. Eine so starke Frau kann doch sicher einmal nachgeben….

 

An mir geht wohl nichts vorüber ohne mich zu treffen…

Am Montag war ich beim Arzt, ich hatte mich etwas erkältet, ganz normale Symptome Kopfweh, Heiserkeit und Schnupfen. Und schon wurde ich auf Corona getestet und in Quarantäne gesteckt. Schlimm. Aber heute bekam ich meinen Befund: negativ! Ich kann schon morgen wieder unter die Lebenden.

Morgens werde ich einkaufen gehen und nachmittags in den Garten. Es müssen noch einige Obstbäume geschnitten werden.

Ich möchte Weihnachten und Silvester verreisen, weiß aber noch nicht wohin. Ausland wird wohl nicht gehen, aber heute habe ich eine Werbung für Bayern bekommen, ein Hotel mit umfangreichen Angeboten. Ich werde mal versuchen dort noch ein Zimmer für mich zu bekommen. Schön waren die Zeiten als ich Weihnachten und Silvester auf den Malediven war. Auch wen nur allein. Ich möchte so mein Leben nicht zu Ende führen. Gerne wieder zu zweit verreisen. Ist das so schlimm? Ich habe hart an mir gearbeitet. 

Gesund sein ist alles…

am kommenden Donnerstag  muß ich wieder ins Krankenhaus zu einen paar „Tests“.Und ja ich habe mit dem bisschen Leben abgeschlossen – mir ist nun egal was passieren wird. Ist halt nur noch ein Spiel. Und ich nehme das was so kommt. Letztendlich ist es doch egal. Aber dahinsiechen mag ich auch nicht – kann man da noch die Grenze zur Beurteilung treffen? Andererseits wurde ich in jüngster Vergangenheit so angeschissen, dass mich die Zukunft nicht mehr stört. Ich ergebe mich dem Schicksal, dahin vegetieren ist nun mal nicht das was manvom Leben erwartet hatte.

Gestern und heute hatte ich eine schlechte Zeit…

natürlich weiß ich um meine „Gesundheit“ und auch, dass ich mir keine großen Sprünge mehr erlauben darf. Aber noch lebe ich – vielleicht rafft mich ja covid-19 dahin, dann aber gerne ohne Siechen und Schmerzen. Dennoch habe ich in meinem Garten in den letzten Tagen einiges geschafft, auch wenn es eben nur mit Pausen zwischendurch geht.

Auch am Haus in dem Garten habe ich aufgeräumt. Ärgerlich ist halt nur der Mammutbaum im hinteren Teil des Gartens. Hoffentlich darf der gefällt werden. Die Wurzeln haben die Abflussrohre in Mitleidenschaft gezogen. 

Nun habe ich nur noch ein wichtiges Problem: Das durch den Einbruch beschädigte Küchenfenster konnte noch nicht repariert werden…. Ich will aber wieder eine Thermoverglasung.

 

ob ich das überlebe…

ich bin 62 Jahre alt und habe urplötzlich viele Baustellen in meinem Körper. Ich hänge an dem bisschen Leben, weiß aber nun nicht mehr, wie lange noch. Ich habe Probleme mit meinem Magen, dem Darm, der Leber, der Bauchspeicheldrüse, den Nieren und einer eingeschränkten Lunge. Es hat nun keinen Sinn mehr für mich irgendwas zu planen, ich kann nun nur noch ein paar Dinge versuchen zu ordnen. Am 12.11. werde ich wieder ins Krankenhaus gehen – aber besser wird es sicher nicht.

484318 Follower in meinem Blog….

Leider muss ich meinen Blog aufgeben, ich möchte umziehen auf einen neuen Server. Der Provider sieht nicht vor alle alten Daten zu übernehmen. Alle alten Daten  zu kopieren fehlt mir einfach die Zeit – also beginne ich in drei Tagen auf meiner neuen Internetpräsenz neu. Es gibt eh nun ganz andere Probleme. Die Vergangenheit möchte ich nun endlich begraben. Hat eh nie etwas gebracht, ich war besessen von einem Gefühl, dass niemals erwidert wurde. Ich wurde nur benutzt. Schade dass jene Frau solche nun profanen Dinge einfach nicht zugeben mag. Daran bin ich jahrelang zu Grunde gegangen. Dabei wäre es für jene Frau so einfach, ihre Meinung  zu mir aufzudecken. Es hat sie eh nie tangiert.  Ich verstand ihre Einstellung damals nicht.

Heute ist mir all das egal, das Leben geht halt weiter und ich habe mich nicht vor Gram eingeigelt. 

Ich wollte in diesem Oktobermit einer anderen Frau eine Karibikreise machen. Ich hatte das mal jemanden versprochen. Ich hatte letztes Jahr diese Reise für zwei Personen bezahlt, allerdings kam es in diesem Jahr nicht zu dieser Reise. Nun laufe ich dem Geld hinterher.

Auch andere Reiseziele in Deutschland waren zu meinem Geburtstag nicht mehr verfügbar. So hatten wir vormittags und nachmittags mit je einer kleinen Gruppe meinen Geburtstag gefeiert.

Am 31.10. 20 durfte ich mir ein paar Andenken meiner Eltern bei meinem kleinen Bruder abholen. Schade, dass ich nicht das bekam, was ich vorher schriftlich bei meinem Bruder eingereicht hatte. Dafür bekam ich jede Menge Handtücher und andere Wäsche. Mein Bruder hat sein Wort nicht gehalten – aber wahrscheinlich war dies die Meinung deren stark gewichtigen Tochter, die unisono das letzte Wort mit mir sprechen durfte.

Ich werde nun keinen Kontakt zu diesen Menschen suchen. Es gibt keine Familie mehr.Und diesen Grundstein haben die „Eheleute Eberlein jr.“ schon in den achtziger Jahren gelegt. Unser jeweiliges Entgegenkommen wurde immer wieder ironisch bemitleidet. Was soll ich da noch mit diesen Menschen anfangen?

Diese Familie ist für mich Geschichte.

November 2020

Ich wollte zu meinem Geburtstag eine Karibikrundreise machen, zwei Wochen Karibik und eine Woche Mexiko, Yougatan mit einigen Ausflügen ins Landesinnere. Corona hat einen dicken Strich dazwischen gemacht. Und mein zweites Hindernis hätte ich überstimmt. Es sollte ein Geschenk zum sechzigsten Geburtstag werden. Dumm gelaufen.

Gerne würde ich das wiederholen, später, aber ich weiß halt nicht ob ich das noch erleben kann. Ich hatte in den letzten zwei Jahren zweimal einen Herzstillstand, gut war, dass ich jeweils in einem Krankenhaus war und an Überwachungsgeräten angeschlossen war.  Ich hatte Glück und habe beide Male überlebt. Aber ist das immer so?

Ich lebe nun von Tag zu Tag. Und das Dasein als Rentner macht mich noch mehr kaputt. Jetzt beginnt auch wieder eine Zeit, in der man kaum was draußen machen kann. Scheiße.

Mein Vater ist auch mit zweiundsechzig verstorben. Manchmal finde ich es reicht mir, ich bin alt genug, habe so viel erlebt – was soll ich noch hier?