Real Time Web Analytics Amica certus in re incerta cernitur

Amica certus in re incerta cernitur

varium mutabile semper femina

endlich zu Hause.

Noch ein paar Dinge ordnen und dann nehme ich 2 Analgin, ein Glas Natronwasser und ein Heißgetränk – damit werde ich nachher zeitig schlafen gehen. Ich hoffe, es hilft auch diesmal und morgen geht es mir wieder besser.
Noch immer regnet es, man kann sowieso nichts anderes allein machen. Allein sein schafft auch viel Zeit.

Regen, Regen

Es regnet Bindfäden, es kommt mehr eigentlich sehr gelegen, ich muss nicht in den Garten. Also werde ich mich heute kurieren, mit Natron, einem warmen Bier und schwitzen. Das treibt die Erkältung raus aus dem Körper. Wenn das alles nichts hilft muss ich mich meinem Schicksal fügen. Weitere Experimente mit meiner Gesundheit mache ich nicht. Dann gehe ich lieber zum Arzt.
Ich habe mir nochmals ein paar Koi und ein paar Spiegelkarpfen gekauft – die kleinen Spiegelkarpfen sehen wie „Ghosts“ aus. Falls die so bleiben sind sie zu schade zum essen.
Und nun habe ich erst mal meinen Tomatensalat gegessen. Durch das „Trainieren“ hatte ich meinen Kalorienbedarf so zurück geschraubt, dass ich am Tag mit weit weniger als 900 Kcal auskommen kann. Der Nachteil ist, wenn ich mal eine größere Portion esse, bekomme ich starke Verdauungsprobleme. Vielleicht habe ich das Abnehmen übertrieben, vielleicht zu stark forciert, aber ein fettes Schwein wollte ich auch nicht sein.
Es kann auch sein, dass ich erst hätte abnehmen und mich dann operieren lassen sollen. Wie man es macht ist es sowieso verkehrt, warten konnte ich noch nie, also finde ich, ich habe alles (Abnehmen und OP) richtig gemacht. Ich bin auch niemanden mehr Rechenschaft schuldig. Und es gibt nichts, was man an der Gesundheit nicht wieder bessern oder beheben könnte.
Falls ich heute Abend was essen möchte, werde ich mir wieder was fertiiges bestellen. In der Nähe gibt es ein osteuropäisches Restaurant. Die haben auch Tarator und überbackene Zucchini und Auberginen. Mehr mag ich im Moment eh nicht essen.
Ich hoffe, dass ich die neuerliche Erkältung rasch in den Griff bekomme.
Regnete es bislang Bindfäden sind es nun „Seile“, Wahnsinn, nicht dass mein Garten überschwemmt wird. Oder das Grundwasser in meinen Keller drängt…
Es gibt eben täglich andere Probleme.

wenn man einsam ist neigt man vielleicht dazu

mehr nach innen zu „hören“. ich eigentlich nicht, aber ich kenne dieses Phänomen.
Vor drei Wochen zum Urlaubsbeginn hatte ich eine Erkältung, die durch die Wärme in Bulgarien und Griechenland unterdrückt war, aber nun irgendwie wieder rauskommt. Natürlich ist mir bewußt klar durch die Komplikationen bei den Operationen hat mein Immunsystem gelitten, die Antibiotika taten ihr übriges. Mein Körper, meine Gesundheit wurde damit ganz schön durch einander gewürfelt. Und die gqanzen Medikamente, die ich noch immer nehmen muss, bessern das sicher nicht. Ich kann nur jhoffen, dass ich das mit der Zeit in diesem Jahr wieder in den Griff bekomme.
Doch was mache ich nun? Fieber, Nebenhöhlenentzündung, Schnupfen, Husten und ganz sicher keine Lust krank zu Hause zu bleiben.
Es müssen weitere Medikamente herhalten.
Seit diesem Jahr ist meine Gesundheit nichts wert, zu schnell und zu viel abgenommen, drei Operationen, Herzstillstand und Infektionder Op-Narbe – wobei ich da eigentlich schon eine Woche wieder zu Hause war, es also nicht feststellbar ist, wo ich mir das zugezogen hatte.
Das alles nur aus einer Fiktion heraus – aber ich habe alles selbst und allein entschieden, es gibt absolut niemanden, der daran auch nur ein Quentchen Anteil hätte haben können. Ich habe schon immer selbst für oder auch gegen mich entschieden.

Ich war im Garten – was auch sonst sollte ich allein tun?

Es war zwar alles nass, aber ein bisschen was zu ernten gab es schon. Gurken und Tomaten, Himbeeren und Heidelbeeren. Koi füttern, nach dem Filter schauen – viel mehr konnte ich nicht tun.
Es ist noch früh am Abend, am liebsten würde ich jetzt was kochen oder braten. Leider lohnt sich das nicht für mich allein, zur Zeit habe ich auch keine kleinen Portionen von irgendwas eingefroren. Ich war die letzte Zeit verreist und habe davor alles aufgebraucht. Am Besten wird sein, ich lasse mir was bringen. Vom Griechen, ok – das wäre was. Und aus Erfahrung weiß ich, dass es schnell geht.
Dann hätte ich auch noch zwei…drei Stunden Zeit für meinen PC, ich glaube ich habe meine Geldanlagen etwas vernachlässigt… Muss ich halt in den nächsten Wochen wieder etwas mehr machen, oder eben auch nur ein bisschen Glück haben…

Feierabend – Heimfahrt

Erster Tag geschafft, auf der Heimfahrt erzähle ich der Alexa, was zu schreiben ist. Das funktioniert erstaunlich gut. Und wirklich gut, dass ich im Auto ein Smartradio habe. Spielt alles gut zusammen. Hoffentlich wird bald das neue Androidradio mit der Version 7.x geliefert. Ich warte nun schon drei Wochen darauf.
Ich habe der App vorher ein paar Befehle gegeben, die werden ausgeführt aber nicht geschrieben. Dieses Diktierenh ist fast so gut, wie mit der neuen Software von dragon natural speaking zu Hause am PC. Auch einen „Geistesblitz“ kann ich ganz schnell in einen Ordner ablegen, oder halt eine Idee für mein neues Buch, einfach als Stichwort ablegen. Ein schönes Spielzeug – und zwischendurch kann ich auch mal rasch telefonieren – Technik die begeistert…
Nun gerade regnet es so stark, als wollte die Welt untergehen, Riesentropfen, die Scheibenwischer schaffen es kaum.
Wenn nun alles nass ist, hat es wohl keinen Sinn, in den Garten zu gehen. Schade.
Muss ich mir für heute Abend eine andere Beschäftigung suchen.

erster Arbeitstag nach so vielen freien Tagen…

Wieder ist vieles liegen geblieben – da werde ich wohl Überstunden machen müssen. Mein Leben nun in ruhigem Fahrwasser, bedarf ganz neuer Ecksteine. So habe ich beschlossen, wie ich es fast schon in den letzten Jahren regelmäßig tat, werde ich einmal im Monat ein „verlängertes“ Wochenende zum ausspannen nutzen. Mal hierhin, mal dahin fahren – das letzte Hemd hat schließlich keine Taschen. Den großen Brocken, Veränderung der Wohnumstände lasse ich etwas langsam angehen, ich erkundige mich erst mal nach entsprechenden Grundstücken oder halt ansprechenden Häusern. Auch könnte ich schon viel frührer mein Arbeitsverhältnis auflösen, sogar in diesem Jahr noch, Die Abzüge, die ich dafür in Kauf zu nehmen habe, interessieren nur am Rande, ich brauche nicht mehr soviel Geld. Und vererben in der Familie werde ich nichts.
Bis zum Oktober sollte meine Gesundheit wieder hergestellt sein, die letzte korrigierende OP hinter mir liegen. Im Anschluß daran werde ich mir eine Kur gönnen. Dann ist das Jahr auch schon wieder vorbei.
Trotz der Erlebnisse in den Krankenhäusern habe ich nichts ernsthaftes davon getragen. Das hätte sicher auch ganz anders ausgehen können – der Herzstillstand oder auch die Infektion mit Keimen. Mein Körper hat sich dagegen gewehrt, und so richtig wurden die Keime wohl nicht bestimmt.
Aber wieder einmal habe ich erfahren, dass der Mensch als Mensch und Patient nichts zählt, der Mensch hat eine Nummer und wird wie ein Werkstück behandelt. Das sind die Auswirkungen von Privatisierung und Profitstreben in den Einrichtungen. Aber gegen Geld bekommt man in den Einrichtungen alles…
Ich muss mich nun nicht mehr aufregen. Habe mir geschworen, mein bisschen Leben von nun an sehr, sehr ruhig zu meinem Gusto anzugehen. Mehr nicht.

jetzt kann ich den Rest langsam angehen lassen….

Ich belaste mich nun mit nichts mehr. Es tangiert mich nichts, dieses Jahr ist eh „vorn Arsch“,  ich werde mich halt nochmal operieren lassen, im November eine Kur machen und anschließend bescheiden das Jahr ausklingen lassen. Vielleicht fliege ich über die Feiertage weg, genug Urlaub habe ich ja.

Für den Garten habe ich auch eine Hilfe gefunden, jedenfalls für die paar Wochen in diesem Jahr. Nächstes Jahr mache ich wieder alles selbst. Und solche Operationen, die „in die Hose“ gingen, werden nun eh nicht mehr gemacht. Retten wir erst mal, was zu retten ist.  😆

Mich reizt ja schon, mir ein Haus mit Grundstück zu kaufen, das gibt auch wieder viel Arbeit, und ein Haus neubauen – dazu sollte ich erst noch was von den Immobilien verkaufen. Ich kann mich zur Zeit einfach nicht entscheiden. Auch hat es wohl noch etwas Zeit.

Neulich hat mir eine Kollegin erzählt, dass sie sich ein Baugrundstück gekauft hätten und bei der Suche hatten sie einen Rutengänger, Wünschelrutengänger beauftragt – sie wollten auf ihrem Grundstück kein Grundwasser… Für mich träfe das Gegenteil zu, ich brauche auf meinem Grundstück mindestens einen Brunnen. Wenn ich so einen Mann beauftragen würde – niemand würde je denken, dass ich auf solche Gedanken käme, Stuss – lassen wir das.

 

 

Es war ein langer Abend und eine kurze Nacht….

Bis es ungemütlich wurde haben wir im Garten gesessen. Anschließend im Haus. Weit nach Mitternacht hatten wir noch mal den Grill angeschmissen…

Heute morgen war ich bereits im Garten zum Aufräumen. Gleich habe ich einen anderen Termin und heute keine Zeit mehr für den Garten. Für Morgen habe ich nichts zum Mittag gekauft, entweder ich muss was Auftauen oder aber ich gehe essen. Das macht am wenigsten Arbeit. Am Stadtrand gibt es ein kroatisches Restaurant.

Ich habe mich trotz aller Termine in den letzten zwei Wochen gut erholt.   Das war mir wichtig. Diese drei Operationen zur Erreichung eines vagen Zieles und das ganze drum herum haben mich wahnsinnig mitgenommen. Und als ich bei der letzten Op durch die Bradykardie Probleme bekam, die anschließende Infektion und dass alles, hätte ich mich fast aufgegeben…

Nun habe ich den genügenden Abstand zu all dem, neuen Mut und neue Wege gefasst, sicher werde ich auch meine Gesundheit wieder so herstellen können, wie vor diesem (sinnlosen) Eingriff. Eine Operation, oder zumindest ein paar Schnitte stehen nun noch aus, ist aber eher nur eine „Schönheitsoperation“, das Gewebe muss weg – Fibrose? Mir ist es egal, was es ist, Hauptsache es geht vorwärts und endlich wieder für mich aufwärts.

 

Mal schnell einkaufen …

Gerade als ich an der Fleischtheke „vorbei“ gehen wollte klingelte mein Handy. Vier Bekannte und Freunde haben sich kurz entschlossen für heute Abend „eingeladen“. Also habe ich, weil das Fleisch zu Hause tiefgefroren ist nun eben Rindersteaks, Bratwürste aus Lamm und Rind, Lamm- und Thunsteaks gekauft. In der Kürze der Zeit habe ich keine Zeit mehr irgendwelche Salate herzurichten, also habe ich auch das alles kurzerhand gekauft.

Anschließend haben wir uns im Garten getroffen, die Möbel waren schnell aufgestellt, das Feuer mit Holzspänen entfacht – nun muss nur noch die Lage Holzkohle schön durchglühen, dann geht es los. In der Zwischenzeit haben die Nichtfahrer schon mal meine Hausbar im Bungalow gesprengt. Gut, dass ich bereits gestern schon Eiswürfel „angesetzt“ hatte. Ich hätte sonst noch mal an die Tanke fahren müssen, Eis für die Drinks holen. Wenn nachher alles soweit vorbereitet ist, werde ich mir auch einen Gin Tonic gönnen. Zum Abendessen habe ich auch alkoholfreies Bier und Hefeweizen. Aber auch noch ein paar Flaschen Ducksteiner Lava. Und regionales Bier eben.

Ich habe rasch noch ein Landbrot direkt vom Bäcker geholt – schmeckt einfach besser. Ich esse ja eigentlich nur noch Roggenbrot, portioniere mir die Scheiben für jeweils zwei Tage und friere sie ein. Ich komme so zwei Wochen mit einem Brot hin. So viel esse ich ja sonst nie. außerdem schreibe ich mir noch immer alles auf, was ich esse. Meinen Grundumsatz konnte ich durch das Abnehmen längst schon reduzieren, so dass ich im Moment nur ca. 900…1000 Kcal pro Tag zu mir nehme, damit werde ich auch nicht mehr zunehmen. Allerdings hat mir das zu neuen Wehwehchen verholfen – altersbedingt oder so. Das ist aber egal und muß eh nur mit mir ausgemacht werden. Ich hatte zu schnell abgenommen, die Operation sorgte für den Rest, ich bin um Jahrzehnte gealtert und kann nur jedem raten, sich nicht einer solchen Tortur auszusetzen. Im Alter spielt der Körper eben nicht mehr so mit als wenn man zwanzig Jahre jünger wäre. Ich habe meine Lektion gelernt und muss nun mit all dem was ich meinem Körper angetan hatte, leben. Mir ist es nun eh egal – und sterben muss wohl jeder mal. Aber wer weiß, vielleicht werde ich doch noch hundert? Ein paar Jahre mehr von Rente leben, wo ich bislang von diesem Staat nichts bekommen habe, wäre wohl gerechtfertigt….

Aber nun wollen wir keine Trübsal blasen, jetzt wird gefeiert, ich habe meinen Urlaub in Bulgarien und Griechenland hinter mir und richte nun meine Zukunft aus. Erst mal die „korrigierende“ Operation, anschließend ein Stückchen weg von alldem – so wird mir gelingen, mein Leben nach all dem neu zu gestalten.

Jamas!

nach kurzer Pause wieder in den Garten.

Auch wenn ich nun allein bin, habe ich doch noch mehr Ruhe im Garten. Hier kann ich entspannen und mich beschäftigen. In einer Stunde werde ich nach Hause fahren, duschen und einkaufen fahren. Ich brauche ja nicht viel, esse kaum was, bin fast Vegetarier, aber es kann ja sein, dass ich am Wochenende Besuch bekomme. Die Obsternte im Garten beginnt nun so richtig, vielleicht sollte ich mich auch mal wieder mit einem oder zwei Tortenböden wappnen. Für mich allein ist das ja zuviel, aber andererseits muss das Obst weg. Von den Aronia mache ich Saft, Sanddorn wird zu Gelee, Maulbeere ist, soweit schon was dran hängt Naschwerk, alle Johannisbeeren sind geerntet und werden an den nächsten Tagen verarbeitet, die Gurken im Gewächshaus sind dieses Jahr kümmerlich, Tomaten gibt es zuhauf.

Außerdem möchte ich heute noch zum Elektronikmarkt hier fahren, ich möchte mir ein neues Phablet kaufen. Jetzt in Kürze sollte das Samsung Galaxy Note 8 erscheinen. Wahrscheinlich muss man es vorbestellen, so wie es in letzter Zeit häufig bei neuen Samsung Produkten ist. 

Und bei der Gelegenheit kann ich gleich im Gartenmarkt ein paar Steingartenpflanzen für meinen neuen Steingarten holen.