es ist nicht einfach mit der Zeitverschiebung. Die innere Uhr signalisiert Hunger und Müde, dabei ist es hier sechs Stunden früher als in Deutschland. Gleich gehe ich essen, knapp sechs Uhr und eigentlich zu spät zum essen…. Man muss sich daran gewöhnen, kann man das in knapp einer Woche.  Wenn ich wieder weiter weg fliege, dann mindestens drei Wochen wegen des Erholungseffektes.

Trotzdem ist es hier schon paradiesisch schön. Viele Dinge sind inklusive, man braucht sich um nichts zu kümmern. Heute Nachmittag war ich Golf spielen. Schöner Sport, mir in Deutschland zu teuer, ne schade ums Geld dafür über eine gemähte Wiese laufen zu dürfen und Bälle zu schlagen.

So nun nach den Infos, nach dem Duschen geht es nun in die Stadt – das Nachtleben ruft. Und meiner Lunge geht es nach den anfänglichen Eskapaden beim Flug ganz gut. Was will ich mehr mit dieser Diagnose? Auf etwas anderes darf ich nun eh nicht mehr hoffen. Ich muss nun einsehen, dass ich mein Leben nun nur noch alleine gestalten kann. Nichts geht mehr – ich bin beziehungsunfähig (gemacht worden)- das war eine gute Leistung, noch nie hatte ich einen Menschen so nah (geistig) an mich heran gelassen.