Auf meine alten Tage bleibt mir nun nichts mehr erspart. niemals in meinem langen Leben habe ich Probleme oder gar Krankheiten so nah an mich heran gelassen. Hatte dies auch diesmal nicht vor. Aber nun schon die lange Zeit für einen so minimalen Eingriff seitn März diesen Jahres und alles was danach damit im Zusammenhang stand bis hin zu den Keimen und dwer nun diagnostizierten Fibrose oder „Morbus Peyronie“ oder „IPP“, dazu die eigentliche Sinnlosigkeit der Einwilligung zu dieser OP unabhängig vom Erfolg,haben wohl ihren Tribut gefordert.
Heute Nacht hatte ich einen Albtraum wie nie zuvor in meinem Leben. Ich wachte im Glauben an die Sinnlosigkeit meines Lebens auf und musste mich erst mal wieder in der Gegenwart zurecht finden. Ein ganz blödes Gefühl, bloß gut, dass ich im Krankenhaus war. Ich bekam etwas zur Beruhigung und ein weiteres Schlafmittel und habe heute bis nach acht schlafen dürfen.
Wenn ich sonst träume, habe ich meistens schon beim Erwachen vergessen, was ich da geträumt habe. Der Albtraum heute Nacht war so nachhaltig, dass mir noch jetzt ein gruseliger Schauer den Rücken runterfährt.
Ich dachte, ich hätte längst meinen Seelenfrieden gemacht, aber nun zeigt sich, ich bin längst noch nicht so weit, nicht fertig mit dem Erlebten.
Was soll helfen, diese Gedanken zu verscheuchen?
Mein letztes düsteres Kapitel um das zu vergessen, war Alkohol – der schaltete wenigstens das Nachdenken ab und ließ mich Nacht um Nacht schlafen – die Kehrseite war die Erkrankung von Leber und Bauchspeicheldrüse.
Ein Wahnsinn, ein Kreislauf in den mich meine Gefühle gefangen nahmen. Gefühle, die es so hätte nie geben dürfen oder zumindest von mir nicht hätten offenbart werden dürfen.
Wie lange wird es wohl noch dauern oder ist es mein Schicksal daran kaputt zu gehen? Mich hat nie irgendwas so in meinem Innersten beschäftigt, wie gerade die letzten fünf…sechs Jahre.
Hauptsache aber ist erst mal, dass ich hier heraus komme. Auch ein schlechter Mensch braucht ab und an ein bisschen Freude und Spass!