Nun bin ich erst mal der erdrückenden Fürsorge all der Schwestern entronnen. Ich habe relativ viel geschlafen, wurde meist noch benommen von Schlafmitteln zu den einzelnen Laboren gekarrt und habe alle Untersuchungen über mich ergehen lassen.  Nach einem Gespräch am frühen Nachmittag wurde ich entlassen, durfte ich gehen. Mit dem Taxi fuhr ich nach Hause.

Mein Auto stand weder vor noch in der Garage, nun ja, wer hätte es auch holen sollen? Ich werde mit dem Bus fahren und mein Auto holen müssen. Hoffentlich war es die die drei Tage abgeschlossen.  Erst mal gucken, wann ein Bus fährt, ansonsten muss ich nochmal ein Taxi nehmen. Vernünftiger wäre wohl der Bus, weil unweit des Parkplatzes , wo dies passiert ist eine Haltestelle ist. Da kann ich mir die Kosten für ein Taxi sparen. Und Hauptsache mein Autochen steht noch da.

Ich bin organisch gesund, nur die Lunge ist „etwas angegriffen“, aber das wußte ich bereits und war sicher nicht der Auslöser dieses Schwächelns. Es gibt auch keinen Zusammenhang mit meiner Bradykardie, ich kann also noch als Fakir arbeiten und meinen Herzschlag verlangsamen. Außerdem hatte ich dies seit frühester Jugend und lebe immer noch.

Nachdem ich mich nun in der Scheidungsangelegenheit für einen radikalen Schnitt entschieden habe, also keinerlei Zugeständnisse mehr meinerseits, mit den ganzen Aktionen in der Vergangenheit haben die beiden all Ihre Rechte darauf  verloren, werde ich nun mit den Folgen aus all den Dingen, die da aufgelaufen sind, reagieren. Zahn um Zahn, Auge um Auge sozusagen, die Olga und ihre Schwester wollten keine friedliche, längst vorbereitete Lösung. Und sicher hätten sie sich dadurch auch besser gestanden nach der Scheidung. Aber dem Menschen Wille ist sein Himmelreich – Hauptsache endlich weg.  Mit Hilfe des Anwalts  forciere ich die Scheidung.  Schade, dass da menschlich vieles auf der Strecke bleiben wird. Ich wollte das so nicht.

Um 17:00 Uhr fährt ein Bus in die Richtung meines Autos. Ich werde mir das Fahrzeug erst mal nach Hause holen.