Habe kurz auf dem Basar ein bisschen Obst und Gemüse gekauft. Bin anschließend im Nebenhaus, im Tante Emma Laden, einkaufen gegangen – Eter und Whisky, Butter und Karina 2000 (Brot) und bin anschließend  in die Apotheke unten in meinem Haus gegangen, um mir ein paar Medikamente zu holen, die mir innerhalb der nächsten drei Tage helfen müssen. Ich hatte keine Lust mit meiner Erkältung auszugehen, auch nicht mal zum Angeln, meine Freunde kommen nachher zu mir, in der oberen Etage auf der Terrasse wollen wir heute grillen. Die Frauen sind genauso wie bei uns, sie bringen alle was mit, Basko vom Geschäft nebenan bringt die Getränke und wenn er Zeit hat bleibt er auch immer mal eine Stunde da. Sein Geschäft ist recht groß und eines jener Vierundzwanzigstundengeschäfte  hier. Das Wort soll nur darstellen, wie aufwändig so ein Geschäft ist, wie viel Arbeit auch darin steckt. Und trotzdem ist Basko immer freundlich – sicher bin ich nicht sein Spitzenumsatzkunde…. Aber wenn ich hier bin, besorgt er für mich alles, was ich mir wünsche. Sogar Dinge, die hier so einfach nicht zu beschaffen sind. Die Jahre haben uns Freunde werden lassen.

Ich habe in meinem uralten russischen Chodilnik Eis gemacht, die Dinia gekühlt, das Bier gekühlt und gleich kommen meine Freunde. Der Grill ist heiß, die Dachterrasse bereit, ich nehme noch zwei Analgin, werde mich mit dem Alkohol zurückhalten und hoffentlich kommen gleich alle. Ich bin als Gastgeber bestens vorbereitet. Den Rest bringen meine Freunde mit.

Ich hatte heute Nachmittag in der Metro angerufen und verschiedene Sachen geordert, pünktlich vor einer Stunde, um 19:00 Uhr, wurde alles geliefert… Ich hatte erst heute Nachmittag nach meiner Siesta und nachdem wir beschlossen hatten, bei mir zu bleiben, bestellt….