Real Time Web Analytics post page – seljanin.de

seljanin.de

varium mutabile semper femina

Ich habe mich zurückgekämpft, meine Prognose sah äußerst schlecht aus…

Aber Unkraut vergeht eben nicht. Freilich habe ich Federn gelassen, Nieren, Blase, Magen, Leber, Bauchspeicheldrüse und die Lunge sind wohl gealtert, aber mein Lebenswille siegt wohl. Ich habe in der letzten Zeit Unmengen an pflanzlichen Medikamenten zu mir genommen – Herz-, Nieren-, Leberwerte haben sich gebessert. Durch kolloidales Silber habe ich auch keine „Geschwüre“ mehr in meinem Körper, halt noch mal davon gekommen. Auch vielen Dank an meinen Hausarzt, dass wir so rasch reagieren konnten. Es geht mir also wieder besser. 

Da ich lange Zeit nicht viel gatan habe, habe ich nun Schmerzen in den Fingergelenken, weil ich in der vergangenen Woche in meinem Garten mit der Kettensäge Bäume und Sträucher ausgeschnitten hatte. Aber morgen geht es weiter. Am Donnerstag werden zehn Kubikmeter Grünschnitt abgeholt.

Der Garten und der Koiteich machen wieder Spass. 

Leben und leben lassen…

Die Pandemie hat mich im Griff, ich gehe kaum einkaufen, lasse mir alles liefern, habe nur meine Wohnung und meinen Garten. Kann keine Fete organisieren, fast niemanden einladen, kann nicht verreisen, fast nichts geht mehr. Nun bestimmt der Spahn noch darüber, dass nur derjenige sich frei bewegen darf der geimpft wurde. Vor einiger Zeit hat diese Regierung diese Zweiklassengesellschaft noch abgelehnt, jene aus dem Volk kritisiert die dies bereits vermutet hatten. Es wird nun immer mehr davon wahr, was „Querdenker“ schon vor einem Jahr behauptet hatten. Niemand weiß wie lange der Impfschutz hält, der Bankkaufmann gibt das öffentliche Leben für Geimpfte nun wieder frei. Sicher schon mal eine Wahlkampfkampagne, die CDU sieht wie auch das Wahlvolk ihre Felle davon schwimmen und macht einfach Zugeständnisse, die auch leicht nach hinten losgehen können. Warten wir mal ab wie hoch die Inzidenz nach den Rückkehrern aus Mallorca wird. 

Warum eigentlich haben so viele Mitglieder der CDU/CSU nutzen können, die Pandemie auszunutzen, um ihr privates Geldsäckchen zu füllen? Warum gibt es hierzu keine Beispiele aus anderen Parteien? Die Parteien mit dem „C“ im Namen sind seit Jahrzehnten korrupt, erinnern wir uns an den Geldkoffer eines Herrn Schäuble oder die Haltung eines Herrn Kohl, der seine Geldgeber nicht nennen wollte, weil er es denen versprochen hatte. Oder an eine Frau Merkel, die Herrn Ackermann gestattet hatte seinen Geburtstag im Kanzleramt zu feiern. 

Diese gesamte Regierung ist korrupt, jeder im Bundestag hält sich schadlos. Und das Volk duckt sich und wählt weiter diese korrupten Politiker. Schamlos.

Ich bin krank – möchte aber das bisschen Leben noch genießen.

Viel essen kann ich nicht mehr seit ich meinen Magen verkleinern ließ. Deshalb kann es nun ruhig etwas teurer sein. Wagyu Fleisch, Austern, Weinbergschnecken, Lamm, Kaviar aber auch mal Hackfleisch oder eben all die Gerichte aus meiner Vergangenheit. Da ich zu Hause mein Ende abwarte kann ich viele gute Dinge zubereiten. Und vielleicht hilft es mir? Ich nehme Kurkuma, Ingwer, Apfelbeeren Direktsaft, esse oft vegan, lebe ganz anders als vor der Diagnose und hoffe nochmal davon zukommen. Mein Großvater ist 86 Jahre geworden. Ich wünschte mir dies auch zu schaffen.

Im Moment habe ich viel im Garten zu schaffen. In den letzten beiden Jahren hatte ich mehrere Operationen mit Komplikationen so dass ich den Garten stark vernachlässigt hatte. All das muss nun aufgearbeitet werden. Vielleicht habe ich ja noch ein paar Jahre… Natürlich kann ich immer nur einen Teil bearbeiten. Aber es geht voran.

Kity & Kety von Arbanassi

Meine beiden Bolonka Damen fordern mich. Heute waren wir vier Stunden unterwegs und die beiden sind einfach nicht müde zu kriegen… 

Jetzt liegen sie neben mir und wollen sich streicheln lassen. Ich werde ständig abgelenkt…

Tauwetter – vorhin waren es in der Sonne +19°C!

Es hätte noch ein wenig kalt bleiben können – gegen die Nacktschnecken und Wühlmäuse im Garten. Allerdings ist das im Moment eher nebensächlich. Ich habe ganz andere, gesundheitlich schwerwiegende Probleme. Die kann man nun leider nicht mehr so einfach wegwischen. Jeder Tag an dem ich morgens aufwache ist ein Tag mehr meines Lebens… Gut das ich schon so relativ alt bin, es macht mir keine Angst mehr.  Letzte Woche hatte ich massive Magenschmerzen an der Operationsnarbe, schon seit einiger Zeit funktioniert der Magen nicht mehr so wie er sollte. Keinen Hunger und kein Völlegefühl mehr. Aber wenn ich mehr als 125 ml esse, habe ich ein Problem mit meinem Magen. Ich muss mich übergeben. Am besten ich brunche jeden Tag, denn nach einer halben … dreiviertel Stunde könnte ich wieder essen. Und dies wiederum macht dick – es ist zuviel. Und gut ist, dass ich keinen Alkohol mehr trinke, Gin Tonic, Wodka oder Whisky haben zu viele Kalorien. GsD ist das Trinken nun nicht mehr so wichtig, hat auch nicht geholfen, wohl eher geschadet. Aber auch das scheint Geschichte zu sein. Wenn ich diese Erkrankung überstehe werde ich mich meinen Immobilien im Ausland widmen. Hoffentlich finde ich noch eine Möglichkeit einer ausgewogenen gesundheitlichen Betreuung, da ich auch im Ausland regelmäßige Medikamente und Tests benötige. Das war bislang der Grund, weshalb ich noch nicht verzogen bin.

Nun dieses Jahr wird sicher noch ins Land gehen, eigentlich schade – aber ich hoffe ich überlebe es, hoffentlich wird es noch eine positive Prognose geben. Aber ich hatte nie Glück in meinem Leben, musste mir alles schwer erarbeiten…

Jetzt soll es wieder aufwärts gehen

Ich war noch bis gestern krank. Das spielt aber wohl als Rentner kaum eine Rolle. Die Infektionswerte im Blut sind normal – das ist erst mal gut. Ich finde auch gut, dass ich ab November kaum noch Alkohol getrunken hatte. Trotzdem hatte ich 2 kg zugenommen (im Krankenhaus!), die aber bereits wieder weg sind. Hätte ich weit mehr als die fünfzig Kg abgenommen, sollte ich mir wohl Gedanken um meine Organe machen. Undefiniertes Abnehmen deutet meist darauf hin, das etwas im Körper im Argen liegt. Bis auf die Entzündungenscheint nichts auffällig zu sein. Ich hatte in den letzten Wochen viele Untersuchungen bei den verschiedenen Fachärzten im Krankenhaus. Total durch gecheckt, sogar mehrmals Coronatests seit dem zweiten Lockdown.

Jetzt soll es wieder aufwärts und vorwärts gehen. Ich möchte nochmals meine Wohnung, bis auf Küche und Diele, renovieren lassen. Küche und Diele hatte ich letztes Jahr selbst renoviert. Nun sind Schlafzimmer, die beiden Wohnzimmer, das Gästezimmer und zum Schluss mein Arbeitszimmer dran. Dazu suche ich mir einen Handwerksbetrieb. Noch keine Idee habe ich für die Fenster, da hängen noch immer Gardinen und Übergardinen – ich möchte etwas moderneres, kann mich aber nicht entscheiden was und wie. Vielleicht fehlt da eine Frau mit Ideen?…

Nun war ich sechs Wochen im Krankenhaus, es konnte kaum etwas geklärt werden.

Ich weiß noch immer nicht woran ich bin. Niere, Leber, Lunge und Bauchspeicheldrüse sind angegriffen… Dabei bin ich noch gar nicht so alt… Und es beeinflußt mich kaum. Nun bin ich erst mal wieder zu Haus, kann mich um Heim und Garten kümmern. Schon mal Planen, was ich mir im kommenden Gartenjahr anschaffen möchte. Ein großes Thema: Terra Preta! Die Bodenverbesserung. Meine Wohnung möchte ich auch nochmal umbauen und sanieren lassen. Wenn ich älter werde, lege ich wohl nicht mehr so viel Wert darauf. Ich überlege noch meinen Lebensmittelpunkt tatsächlich zu verlegen. Aber all die Immobilien brauche ich eben nicht, ich sollte nun tatsächlich abwägen, wo ich den Rest meines Lebens verbringen möchte und den Rest rigoros verkaufen. Wenn ich ins Gras beisse ist eh alles egal.

Einfach einen Tag weiter…

wieviele Tage einfach aussortiertbleiben mir noch? Ich würde es gerne wissen wollen. Hilft es doch auch mein Leben zu bestimmen.

Für mich bedeutet das bisschen Leben wohl nun nicht mehr soviel, schon auch weil keiner das Ende kennt.

Was ich erleben wollte habe ich nicht erreicht, nach vielen Versuchen wurde ich einfach aussortiert….

Krankenhaus – Langeweile

Die einzige Abwechslung ist tatsächlich der Tagesablauf, ansonsten ist alles stinklankweilig – nichtmal Besuch bekomme ich, ich wüßte auch nicht wer mich noch besuchen könnte. Alle sind weg oder inzwischen gestorben. Durch Corona habe ich leider viele Verbindungen abgebrochen. Mein Leben als Rentner hatte ich mir so nicht vorgestellt. Auswandern ist im Moment auch nicht so einfach. Es ist ein Scheißleben… 

Krankenhaus ist langweilig…

Täglich der gleiche Tagesablauf und zwischendurch Langeweile, man fühlt sich wie ein Tier im Zoo…

Und kein Ende in Sicht. Man lebt nach dem Reglement der Schwestern, Therapeuten, täglichen Visiten und den zeitlich gebundenen Mahlzeiten. Abwechslung bieten die Raumpflegerin und der Mitarbeiter, der nach den Wünschen für die „Verpflegung“ des nächsten Tages fragt…

Nieren, Leber, Magen und Darm, Bauchspeicheldrüse nicht mehr in Ordnung – kriegen die Ärzte das wieder hin? Bin ich zu extensiv mit meiner Gesundheit in den letzten acht Jahren umgegangen? Davor hatte ich in sehr ruhigen Fahrwasser nach meinen Wünschen gelebt. Aufgewirbelt wurde mein ruhiges Leben durch eine alte Bekannte, die mich dann auch „paar Tage“ später derart abservierte, wie ich es selbst meinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde. Seitdem hadere ich mit dieser Situation. Auch nach dieser Abfuhr habe ich diese Person finanziell unterstützt, bis zum dritten Advent 2020. Ich wurde benutzt, mehr nicht.