Heute Morgen bin ich extrem zeitig aufgestanden, habe ich fertig gemacht, das Auto gepackt, vorsorglich ein paar Ruten eingepackt und bin „pünktlich“ abgefahren. Die große Stadt war noch richtig ruhig, ich ka schnell aus der Stadt raus.

Ursprünglich wollte ich quer durch das Gebirge fahren Pazardschik, Varvara, Sandanski, Kalata und dann direkt nach Kavala. Die Strecke ist zu weit und meine Freunde haben mir abgeraten, wegen der Flüchtlinge. Auch eine direktere Verbindung von Plovdiv ober Slatograd nach Griechenland ist zu unsicher, es sind auch nur normale Landstrassen bis zur Grenze, also entschied ich mich für die dritte Variante – Autobahn weitestgehend, Assenowgrad, Kardschali, Makaza, Komotini, Keramoti , auf die Fähre, Limenas und weiter auf der Insel nach Limenaria. Aus früheren Aufenthalten weiß ich, dass die Fähre jede halbe Stunde von Keramoti fährt, nur nachts sind die Abstände etwas größer.  Ich hatte mir den Luxus gegönnt, auf dem Festland zu Mittag zu essen. Gegrillten Fisch, Salat und dieses griechische Brot, sieht aus wie ein Kastenbrot, ist immer frisch, knusprig mit etwas Olivenöl und Kräutern…. Darauf habe ich mich schon lange gefreut.

Anschließend  hatte ich eingecheckt und mein Auto auf der Fähre eingeparkt und bin aufs Deck gegangen. Seeluft, frische Brise – so fühlt sich Urlaub an.