sollte heute alles anders aussehen. Ich hatte den Blog am 29.04.so vorbereitet, dass er automatisch nochmals gesichert, die Posts in eine *.doc geschrieben und das ganze als ebook generiert werden sollte. Der Teufel steckt im Detail. Aus technischen Gründen, muss wohl nun alles manuell angepasst werden.
Schade und das dauert.
Trotzdem beginnt eine neue Zeit. Quasi war gestern der erste Tag vom Rest meines Lebens. Und damit verbunden einnpaar neue Richtlinien, nun nachdem ich alles überstanden zu haben glaube. Die zukünftigen beiden OPˋs sind nur noch Makulatur. In mein neues Leben als Single habe ich mich bestens eingewöhnt, außerdem unterstützt mich meine Haushälterin als Angestellte, nicht als Anhang. Im großen und ganzen kann ich tun und lassen was ich möchte.
Und mit der Trennung habe ich auch wieder Freunde und Bekannte, die gerne mal zum feiern, wandern oder anderen Aktivitäten kommen. Genau wie in der Walpurgisnacht, da waren wir mit einem Minibus im Harz, hatten viel Spass am Abend und in der Nacht, haben eine prima Unterkunft gehabt und nach einem sehr späten Frühstück sind wir wieder nach Hause gefahren.Als wir abends ankamen, begann es zu regnen. Das störte uns nicht mehr. Die Nacht davor war trocken, die Hexen konnten tanzen und auf den Blocksberg fliegen.
Diesen Tanz in den Mai wollte ich eben als Zeitenwende in meinem Blog nehmen. Schade, dass es technisch nicht geklappt hat.
Ich möchte endlich raus aus der Vergangenheit, ich möchte endlich den Makel eines derart schlecht befundenen Menschen ablegen, habe dafür einiges bewegt und erreicht.
Es bringt nun überhaupt nichts, ewig mir deren schlechte Beurteilung einzureden, oder mich gar damit seelisch zu belasten. Ich nehme es einfach hin, lass es wirken und kann damit leben. Ist der Ruf erst mal ruiniert, lebt es sich völlig ungeniert. Brauche ich noch einen guten Leumund auf meine alten Tage?
Ich bin Individualist, ich sage nicht Egoist(!), ich tat in meinem Leben stets das, was ich wollte, oder wovon ich der Meinung war, dass es richtig ist. Ich hatte auch immer das Ergebnis aus solchen Entscheidungen akzeptiert. Soll ich das nun anders machen?
Ich möchte nicht wieder in die verlorene Vergangenheit abschweifen und mich noch selbst herab ziehen.
Ich hatte zwanzig Jahre falsch gelebt, hätte mich meinem Schicksal ergeben, wenn nicht dieses Treffen gewesen wäre. Damit war mir schlagartig klar, dass ich mein Leben weggeworfen hatte. Es danach zu ändern sollte mir nicht gelingen, nun muss es eben der Verstand richten.