Es war ein wirklich langer Tag, ging um fünf Uhr morgens los – ich habe etwas reichhaltiger gefrühstückt, was sich allerdings als falsch herausstellte. Um halb acht hatte ich meine Mutter abgeholt, die anderen aus dem Ort hatten sich alle schon dort getroffen, so dass wir pünktlich acht Uhr losfahren konnten. Kurz nach zehn waren wir angekommen. Nach der Begrüßung durch die diesjährigen Gastgeber und einem Sektempfang (für fahrer alkoholfrei) fuhren wir in eine nahegelegene Waldgaststätte. Herrlich gelegen und gehobener Standard. Um das Essen zu vereinfachen wurde schon lange zuvor die Speisekarte rumgereicht. Wir konnten also mit der Bestätigung der Einladung selbst bestimmen, was wir essen wollten. Ich legte mich auf Wild fest, der Braten war wirklich gut angerichtet und sehr zart. Dazu gab es Rotkohl, wirklich kleine Klöße und eine Pilzrahmsauce. Vorher schon einen wirklich würzigen mit Dill, Essig und Öl und etwas Joghurtdressing angerichteten Salatteller mit verschiedenen Salaten (Rettich, Möhre, Rucola, Blattsalat, Gurke, Tomate und Paprika. Anschließend gab es ein Dessert a la Karte. Das habe ich mir verkniffen, schon weil es später noch Kaffee, Kuchen und Torte, ud später eine Kesselgulaschsuppe mit Rahm und so weiter geben sollte. Vielmehr habe ich nach diesem Essen einen Espresso getrunken.
Anschließend sind wir in das Bio-See-Hotel gefahren und haben die Aussicht über den Stausee in der sechsten Etage genossen. Anschließend ein kleiner Verdauungsspaziergang am Stausee und danach sind wir zu meiner Cousine nach Hause gefahren.
Später gab es hier Kaffee und Torte und Kuchen. Die Frauen der Familie hatten hierbei ihr Können feilgeboten. Bei einer so großen Familie gab es jede Menge Torten und Kuchen und ähnliches Gebäck. Ich habe mich auf ein Stückchen Apfelkuchen beschränkt. Wegen der Kalorien.
Kaum waren wir fertig mit Kaffeetrinken, verging die Zeit so rasch, dass der Tisch schon für den nächsten Gang eingedeckt wurde. Zwischendurch wurden alte Familienvideos und Bilder gezeigt. Manche Bilder meiner Oma und meines Opas waren total neu für mich. Kannte ich vorher nicht. Das Ansehen der Bilder auf dem TV für alle war ein schönes Erlebnis.
Abends gab es kein konventionelles Abendessen, sondern eine wirklich hervorragende Kesselgulaschsuppe mit Rahm. Durch das Gemüse hatte die Suppe einen excellenten Geschmack.
Nach weiteren Gesprächen über Bücher, Musik, Hobbies etc. klang der abend aus.
Ich habe die Mutter im Konvoi wieder zurück gefahren und bin anschließend nach Hause gefahren.
Es war ein gelungener Tag.
Wenn ich dran bi, werde ich sicher nicht alles selbst machen. Ich nehme eine Catering Firma hier und miete das Vereinshaus meiner Gartenanlage. Das wäre mir die Sache wert und die Kosten sind überschaubar, wenn ich pro Person für diesen Tag achtzig Euro (also etwas gehobenes Niveau) rechne. Ich müsste also vier-…fünftausend Euro planen. Das wäre mir die Sache wert.