ich war heute nur im Bioladen und im Baumarkt. Für ein paar Dinge im Bioladen habe ich 141 Euro ausgegeben. Die Vorräte reichen bis maximal Dienstag – da fahre ich ohnehin weg. Für die Zeit nach dem 22.04., wenn ich halt wieder hier bin muss die Hausperle einkaufen und den Kühlschrank füllen.
Anschließend bin ich noch zum Baumarkt gefahren, wollte eine neue Mistgabel für den Garten kaufen – 30 Euro, die spinnen, echt. Da gehe ich lieber in einen Billigladen oder wie die heißen. Trotzdem habe ich veredelte Gurken und Tomaten mitgenommen. Gemeinsam mit meinen selbst gezogenen Pflanzen habe ich nun genug davon.
Heute morgen hatte ich im Internet noch zusätzliche Erdbeeren bestellt und eine andere Sorte Grunspargel. Außerdem drei Bäumchen einer Feigensorte. Also mehr kann ich in meinem Garten nun nicht pflanzen. Alle Ecken sind nun belegt. Ich hoffe, dass ich dieses Jahr auf den Neuanpflanzungen der letzten Jahre schon mehr ernten kann.
Einen Fehler hatte ich früher gemacht. Die Begrenzungshecke zum Weg hätte kein Liguster sein sollen, es wäre besser gewesen, ich hätte hier damals schon Maulbeerhecken gepflanzt. Da hätte ich längst etwas gutes davon gehabt. Nun aus Fehlern lernt man. Die Weinreben treiben bereits aus. Ich habe recycelte Kunststoffpfähle für meine Reben gekauft, das macht sich gut.
Auch die neu gekauften, sehr schnell wachsenden Reben für die Begrünung der Sitzecke vor dem Teich sind gut versorgt. Ich habe sie erst mal in 3 l Container gepflanzt, bis das Gerüst für die Begrünung steht. Das musste ich tun, weil ich durch den Hochwasserschutzbau in der Bauphase etwas eingeschränkt bin und eine gewisse Baufreiheit für deren Arbeitsphase gewährleisten muss. Dafür wird letztenendes mein Teich saniert. Alle Umbauarbeiten und Anfängerfehler lassen sich so eliminieren. Eine Arbeit, die ich erst hätte in Angriff nehmen können, wenn ich Rentner geworden wäre.
Leider gibt es keinen Bauern mehr, der über Strohmist in Abgabemenge verfügt. Ich bin gezwungen, meine Flächen mit frischem Kompost aus eigener Herstellung zu versorgen. Und eben Kunstdünger, was ich so eigentlich nicht wollte. Im Herbst bin ich wohl gezwungen, wirklich mal aus größerer Entfernung Stallmist zu besorgen. Da ist der Transport teurer als das bisschen Mist. Ein Wahnsinn. Hätte ich ein großes eigenes Grundstück, würde ich Karakulschafe und Lamas halten und hätte genügend Mist. Aber leider werde ich älter. Und viele so größere Grundstücke in Stadtnähe gibt es kaum. Und ein bisschen intakte Infrastruktur im Alter mag ich nicht missen.
Man kann, wie in der Liebe, so auch im Leben eben nicht alles haben, was einem gut tut und was man will…..