zwar bin ich bei der OP sozusagen aus den Latschen gekippt, es ist aber kein Grund zum verzweifeln. Ich habe mir das in den Kopf gesetzt, nun muss ich auch durch.

Ich betone noch einmal: Ich tue dies alles nur für mein ego, vielleicht hat mich etwas so sehr getroffen, dass ich  ins Wanken geriet, aber dennoch habe ich meine Meinung noch nie von jemanden abhängig gemacht.

Stimmt, ich hätte so weiterleben können, es hat auch so funktioniert. Aber wer weiß, wem ich in dem Leben noch begegne? Und dann würde ich mir wieder wertlos vorkommen? Da ist es schon besser, ich lasse dies korrigieren.

Im Prinzip ist alles so „abgesichert“, dass nichts passieren kann – ich es also überleben werde.  Und nach mir die Sintflut…

Hoffentlich kann ich morgen das Krankenhaus verlassen, dann habe ich mindestens zwei Wochen Zeit bis zum Schritt zwei. Ich habe mir hier einen Infekt zugezogen, dass muss erst mal auskuriert werden.

Im übrigen wird es danach mit einer anderen OP weitergehen. Ich lasse mir die Mandeln herausnehmen und das Gaumensegel  kürzen. Der Effekt verspricht, dass ich anschließend nicht (mehr) schnarche. Auch das hatte ich schon vor 5 Jahren vor, hatte es aber verworfen, da das Entfernen der Mandeln in meinem Alter höchst riskant sein und zu schlecht zu stillenden Blutungen führen kann. Während früher Blutungen mit heißen Eisen verödet wurden, funktioniert dies heute punktgenau mit Laserstrahlen.

Und im dritten Teil der jetzigen Prozedur wird das „restliche“ Bauchfett entnommen, gereinigt und anderswo gespritzt. Damit dürfte ich  dann frei von überflüssigen Fett sein.

Ich sehe den Dingen gelassen entgegen.