Gestern Abend doch noch am See geblieben.  Lagerfeuer, was zu essen und ein bisschen Wein, zwischendurch auch mal einen Fisch gelandet in die Reuse gesperrt und viel zu wenig geschlafen.

Heute morgen am See noch gefrühstückt und bevor es wieder richtig heiß wurde, haben wir unser „Angelcamp“ abgebrochen.  Zwei schöne Karpfen habe ich mitgenommen, bin hier Selbstversorger.

Heute fahre ich aufs Land, in das Landhaus mit dem Riesenhof und der hohen Mauer darum herum.  Im Hof baut ein Nachbar Luzerne an und macht Heu – dafür  hält er ein Auge auf Haus und Hof. Heute bringe ich ihm und seiner Familie einen Karpfen mit.

Solche Häuser von Stadtmenschen auf dem Land nennt man hier Villa – egal wie sie aussehen und wie groß sie sind.  Der Wohnraum meiner bescheidenen Villa hat knapp 70 qm. Dazu kommt noch eine überdachte Terrasse vor dem Eingang, eine Garage, Stall und Scheune.

Später werde ich mich in Plovdiv, in „Klein Paris“ in einem Strassencafe mit ein paar Freunden treffen.