ich konnte es nicht mehr hören: ein Freund hat gesagt, wie schlecht ich sei, die Familie hat gesagt, ich sei schlecht, von ihr wurde ich nur negativ dargestellt. Alle haben meine Schlechtigkeiten gelesen, wurden darüber gebrieft, es war von vornherein so ausgelegt worden. Mir sollte keine andere Rolle zustehen.  Es war halt nur ein Spiel, ein Zeitvertreib und ich das Spielzeug….

Ich hatte mich schon im November gewundert. Damals habe ich mich darüber gefreut, dass ich mehrere Wochen keine Gedanken an die Vergangenheitz mehr verschwendet hatte. Ich schien endlich darüber weg zu sein. Das war gut und richtig so. Auch weil ich eh von der Familie verteufelt wurde. Und im November gab es wieder einen Kontakt. Ich mochte in Ihr das Besondere sehen, eine Frau, besonderer Mensch eben. Ich pflegte den Kontakt, wohlwissend, wie schnell ich wieder fallengelassen werden würde. Um diese Verletztheit wissend, habe ich vieles falsch gemacht, schroff mit Worten reagiert, war abweisend mit meinen Worten. 

Letztlich wollte ich damit niemanden quälen. Es war eher ein Schutz, eine Schutzfunktion. Und damit war deren Entscheidung schon seit langem gefallen.

Am Samstag tat ich nur, was zu tun sein mußte. Ich hatte bereits während der Fahrt mittags gesagt, dass dies meine letzte Aktion und mein letzter Kontakt ist. Ich mochte niemandem im Weg stehen. Und ich hatte ja nun mündlich und schriftlich, was man aus dieser Richtung von mir hält.

Die Rückfahrt wollte ich rasch hinter mich bringen, es gab nichts mehr, was nun noch zu sagen wäre. Ich habe versagt, man konnte mir es nun offen zeigen. 

Es war alles mein Fehler, ich hätte das nicht an mich heran lassen kommen dürfen. Und ich hätte niemals über meine Gefühle reden, schreiben oder sonst was sollen. Das bißchen Romantik ist jetzt futsch. Ich bin beziehungsunfähig ob dieser gesammelten Erfahrungen, und werde mein Päckchen wohl noch eine kleine Weile tragen müssen……