Jeden Tag Sonnenschein, Hitze, die aber gar nicht mehr stört. Heute bin ich an den goldenen Strand gefahren, um zu schwimmen. Früher war hier nur eine ruhige Bucht mit einem schönen gelben Sandstrand. Heute gibt es hier auch jede Menge Tavernen, Hotels und Gästevillen. Aber nun gibt es hier auch Liegestühle und Sonnenschirme.

Gerade bin ich zum Essen gegangen, eine kleine Taverne mit griechischen Spezialitäten. Gefüllte Weinblätter und  Moussaka habe ich mir bestellt. Um das Warten zu überbrücken gibt es Brot, Olivenöl  und frische, gehackte Kräuter.  Die Taverne ist in unmittelbarer Strandnähe, meine Badesachen habe ich auf der Liege zurück gelassen. Ich freue mich schon auf das Dösen nach dem Essen auf der Liege, dem Wechsel zwischen Lesen und eindusseln. Bis man gegen drei wieder Schwimmen gehen kann. Über Mittag kann man sich im Wasser ganz rasch einen Sonnenbrand holen – und ich habe ja nun wahrlich genug mit „Krankheiten“ zugebracht. Und wenn ich daran denke, was ich noch erledigen muss, wenn ich aus dem Urlaub wieder in Deutschland bin…. Aber bis dahin ist ja noch Zeit – nicht dran denken, deshalb habe ich meinen Urlaub um einen Tag verlängert. Ich werde also erst am Sonntag nach Plovdiv zurückfahren. Am Montag werde ich nochmals zum Notariat müssen, der Rest der Zeit gehört meinen Freunden und dem Angeln. Zwischendurch muss ich mich noch um ein paar kleine Dinge kümmern. Aber Grundsteuern, Müll, Wasser, Heizung, Hausmeister usw. werden von meinem Konto hier abgebucht. Damit komme ich nicht in Verzug. Am Mittwoch fliege ich zurück, wegen dem bevorstehenden Ehrentag meiner Mutter. Ich werde sie am Donnerstag morgen mit einem Präsent überraschen.

Und nun kommt das Mittagessen.