Ich bin ein bisschen spazieren gegangen, habe den Tag beim Frühstück in einem kleinen Restaurant begonnen. Nun bin ich auf dem Weg die Insel zu erkunden, ich fahre in ein kleines Dorf und sehe mir alte Steine an. Es ist schon warm, die Grillen zirpen – eben alles so wie man sich das Land hier vorstellt.

Ich war ins Gebirge gefahren, ein Kloster besucht und ein altes Dorf. Die Häuser sind mit Feldsteinen gebaut, dicke Wände und innen kühl  – auch ohne Klimatechnik. Mir gefallen diese kleinen Orte und auch der Blick von dort auf das Meer.

Im Dorf bin ich in eine kleine Taverne gegangen. Ähnlich wie in Bulgarien gibt es hier echte griechische Küche. Als Vorspeise gab es eine kalte Joghurtsuppe, ähnlich der Tarator, allerdings anders gewürzt. Danach gab es gegrillten Lahmbraten mit Bratkartoffeln und Gemüseallerlei. Dazu trank ich selbstgemachte Limonade und nach dem Essen noch einen Espresso. Anschließend bin ich in der Hitze noch ein Stückchen bergaufwärts gewandert.  Vom Berg hatte ich einen tollen fast Rundumblick.  Allerdings gibt es kaum Schatten, also trat ich nach kurzer Zeit den Rückweg zum Auto an. Unterwegs nahm ich noch in einer anderen Taverne ein Wasser und einen Espresso. Gegen halb drei war ich wieder in Limenaria. Ich ging am Strand spazieren und suchte mir ein Plätzchen, um etwas zu lesen und ein bisschen zu dösen. Das gute an den Stränden ist immer noch, dass die Liegen und Sitzgelegenheiten kostenlos sind und diese Flächen gastronomisch betreut werden. Also konnte ich es mir am Strand gut gehen lassen. Mit Kaffee, Obst und Wasser.Es gibt schon die ersten frischen Feigen… Aber natürlich auch Aprikose, die ersten Pfirsiche und Melonen. Fast wie im Schlaraffenland.

Zwischendurch war ich mal mit den Beinen im Wasser. Ich warte lieber noch ein, zwei Tage um sicher zu sein, dass der Grind auf der Narbe abgeheilt ist und ich nicht wieder irgendwas habe.  Mein Hotelzimmer liegt in der zweiten Etage – höher sind hier die Hotels in der Regel nicht, passen gut her, sind keine Bettenburgen. Ich habe zwar all inclusive gebucht, aber ich mag gerne auch mal woanders essen oder was trinken, bspw. abends am Hafen.  Da kann man nebenbei gleich aussuchen, was von den gefangenen Fischen man gern am nächsten Tag auf dem Tisch haben möchte.  Es gibt hier wohl viele Tagestouristen, aber auf der Insel selbst und am Abend ist es relativ ruhig. Man ist unter sich. Das soll aber nicht heißen, dass es hier kein Kulturprogramm gibt. Es ist immer was los. Und die griechen sind außerordentlich gastfreundlich.

Alles richtig gemacht, es ist und wird ein schöner ruhiger Urlaub.