Schon mit dem Schreiben damals wußte ich, dass mir das niemand verzeihen kann. Aber damals war ich auch dem Gedanken nachgelaufen, wonach alles schon zu Ende war, bevor es richtig beginnen durfte und der Wunsch Zusammen zu leben damals für mich außer Reichweite rückte. Auch jede Antwort war auf diese Abwendung gerichtet. Was also sollte ich tun? Ich hatte einfach mit gleichen Worten darauf reagiert. Erst viel später ist mir klar geworden, wie ich sie damit verletzt, wie verletzend meine Worte überhaupt waren. Doch nun konnte ich nur noch auf sie und auf ein Wunder hoffen, zu wünschen oder gar zu verlangen hatte ich nun nichts mehr. Immer wieder habe ich wohl die falschen Worte gewählt, habe ich sie damit wieder und wieder verletzt. Wahrscheinlich hat sie versucht etwas Gutes in mir zu sehen, hat nach gegeben – wieder und wieder. Ich jedenfalls war geblendet von der Situation am 08.12.12. Das hat eine ganze Zukunft zugrunde gerichtet.

Nunmehr zu wünschen oder zu hoffen, es könnte alles wieder in Ordnung kommen, ist illusorisch. Ich kann nicht all den Frust, die Nerven und Gefühle reparieren, die ich vordem leichtsinnig zerstört habe.

Gerne würde ich mich ihr noch freundschaftlich nähern, vielleicht das ein oder andere gemeinsam unternehmen – mehr geht nicht, mehr würde auch sie nicht wollen?!

Ich habe also den Menschen, dem ich am meisten vertraute, der mir immer sofort als der mir vertrauteste Mensch erschien, dem ich Dinge gesagt habe, die ich noch niemandem sagte in meinem Leben, diesen wichtigen Menschen habe ich durch meinen Leichtsinn verloren.

Das ist das ganze Dilemma – auch der Ausgangspunkt für diesen Blog. Da muss man eben nicht im einzelnen schreiben, warum und durch welche Augenblicke es dazu geführt hat, da muss man auch niemanden anfahren, maßregeln oder attackieren, alles Fehler einer Verletztheit aus der gefühlten Verwechselung eines winzigen Augenblickes…..

Und damit dürfte nun auch dem letzten klar sein, dass all das was da passiert ist auschließlich ich verschuldet habe. Und ich habe auch nie jemandem anderes die Schuld zugewiesen. Denn das steht mir nicht zu. Das tat ich noch nie. Bislang habe ich eine Entscheidung stets akzeptiert, mich sofort der „Entscheidungsebene“ entzogen. Das war wohl manchmal auch nicht richtig, aber  leicht. Und wahrscheinlich hat da nie soviel Herzgefühl dran gehangen. Ich bin wohl sentimental, romantisch aber auf keinen Fall eifersüchtig. Das war ich nie, gab es Grund kein Vertrauen zu haben, habe ich mich getrennt. Und nun? Ich komme einfach nicht weg. Darf jedoch auch nicht mehr auf ein Happyend hoffen, und schon gar nicht möchte sie Kontakt zu mir. Gefühlsmäßig bin ich also am Ende. Dabei sollte das unser bestes Stückchen Leben werden….. Wünsche sind eben nur Seifenblasen.