Bleibt mir etwas übrig? Vielleicht habe ich ja auch selbst schuld an diesem Disaster mit den kleinen Tierchen. Das schlimmste daran ist aber, dass ich bei diesem schönen Sommerwetter im Zimmer bleiben muss. Zumindest in dieser Woche. Dafür bekomme ich regelmäßig Besuch, kann mich einbisschen unterhalten und ablenken. Wenn die Entzündung, damit wohl auch die Bakterien (?) weg sind, die Wunde zu heilen beginnt, dann werde ich auch wieder raus dürfen.
Niederschmetternd ist auch, dass ich in meinem Garten nichts machen kann. So gesehen, hat diese Operiererei nichts gebracht, außer einer Infektion, an der ich fast drauf gegangen wäre. Ich bin eben nein alter Esel, der noch mal jung sein wollte, oder eben nicht wahrhaben wollte, dass man mit fast sechzig bestimmte Dinge einfach nicht mehr tut.
Andererseits ist ja alles noch mal gut ausgegangen. Die Wunde wird ganz siocher bald geschlossen, egal wie – und ich werde deren Heilung wie meinen Augapfel hüten. Nochmal wird mir dies nicht passieren, und sicher habe ich nicht immer solch großes Glück!!!
Ich bräuchte nun doch mal noch jemanden für bestimmte Gartenarbeiten, aber für 10…12 Euro arbeitet einfach niemand…
Auch meiner Hausperle habe ich einen kräftigen Aufschlag geben müssen. Ich muss noch mehr online traden. Letzte Woche habe ich Verluste gemacht, wohl schon dem Fieber geschuldet. Jetzt habe ich Zeit, mehr zu suchen, schneller zu entscheiden.
Am 3. Juli fliege ich in den Süden. Von dort nach einer Woche fahre ich nach Kavala und setze über auf Thassos für eine Woche und nach einigen weiteren Tagen in der Stadt, in der ich paar Notarverträge erledigen will, fliege ich zurück, um meiner Mutter zum 80. Geburtstag zu gratulieren.
Dann ist schon wieder August. Das Jahr geht so schnell rum. Das ist auch gut so.