Feierabend. Jetzt gehts in die Stadt, ein Strassenkaffee, „gucken“ Kaffee trinken, und den Kopf frei kriegen. Was anderes geht im Moment sowieso nicht. Heute Abend werde ich Sushi essen fahren. Ich habe Appetit darauf und seit dem Urlaub in Plovdiv das nicht mehr gegessen. Wasabi und Ingwer ist obendrein gesund.
Ich kriege die Zeit schon rum, nichts anmerken lassen. Aber das konnte ich schon immer gut, fast keiner konnte bislang wirklich herausfinden, was mich bewegt. Und diese eine,…, na lassen wir das – war eine andere Baustelle.
Jetzt sollte ich darauf „hoffen“, dass ich nochmal Glück habe. Ich hatte bisher immer Glück! Eine Wucherung muss niemals zwangsläufig bösartig sein. Bösartig – was für ein Wort für ein Stück überschüssiges Gewebe oder einer Entzündung in der oder halt hinter der Nasennebenhöhle! Ein Wehwehchen oben und eins unten. Nur die Marker im Blut machen mir Sorgen. Unkraut vergeht nicht. Und ich hatte mich noch nie aufgegeben. Vielleicht ein bisschen Sorge oder auch ein Quentchen Angst, aber was kommen soll, kommt sowieso. Und ich kann ja noch immer selbst bestimmen was daraus werden soll, bspw. keine Chemotherapie falls das Ärzte als Therapie wollen. Das würde dann eh auch nicht mehr helfen. ABER – so weit bin ich noch lange nicht. Und vielleicht stellt sich am Freitag alles als ganz harmlos raus? Ich fühle mich zwar lange schon abgeschlagen, aber nicht richtig krank. Und ich habe noch Pläne! Es wird also schon wieder werden…