Am Freitag habe ich zu Mittag Straußensteak gegessen, nur 114 kcal/100gr.. Es war sehr zart und hat sehr gut gemundet. Anschließend bin ich weiter zum Hotel nach Mahlsdorf, vorbei an der historischen Ausgrabungsstätte der Hauptstadt – dem BER, gefahren. Das Hotel besitzt ein ungarisches Restaurant, schade, dass ich an diesem Abend bereits einen Tisch in einem indischen Restaurant gebucht hatte. So haben wir die beiden Zimmer in Augenschein genommen und uns im Restaurant zum Kaffee getroffen.

Nach einer kleinen Auszeit, Schläfchen sind wir gegen 18:30 Uhr in die Stadt gefahren, bisschen shoppen und anschließend in das Restaurant Amrit.

Hier gab es Masala Reis, Balti HühnchenTandoori-Hähnchen, Gurken Raita, Relish von Tomaten, Sarnosas mit Ajowan, Mango chutney und Naan-Brot. Zutrinken gab es Lassi in verschiedenen Varianten mit Gurke, Mango oder Ingwer- Banane.  Und alles mit sehr wenig Kalorien, dafür viel scharfe Gewürze – eben natürliche Fettverbrenner.

Mir hat der Abend in diesem Restaurant gefallen.

Anschließend habe ich in meinem Zimmer meine emails gelesen und bin dann so gegen ein Uhr eingeschlafen. Am anderen Morgen  habe ich ungarisch gefrühstückt. Mit Langosch, Paprika, etwas Salami und Kaffee.

Mein Bedarf an Zweisamkeit war eigentlich schon am Vortag gedeckt, ich habe andere Vorstellungen, und es ist eben leider so, dass ich nur jener einen Frau soviel Vertrauen und andere Dinge entgegenbringen mochte. Frauen, auch weit jüngere, können jener das Wasser nicht reichen. Um von vorn herein keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, habe ich zwei Zimmer gebucht. Aber KiWi ist eben nichts für mich, wenn man eine weit bessere kennt und sich so verhalten hat wie ich. Alles meine Schuld.

Jedenfalls hatte ich schon am Freitag Abend KiWi gesagt, dass es einfach nichts werden kann. Ich bin zu stark von jener Frau befangen. Auch wenn es nichts mehr wird, es wäre wirklich schoffelig von mir, einer anderen etwas vorzuspielen. Da bleibe ich lieber erst mal allein.

Am Samstag waren wir dennoch shoppen. Auch für meine Begleitung – sie kann ja nichts für meine Gefühle. Und sicher hatte sie sich viel mehr versprochen…

Nachmittags bin ich dann vom Alex alleine losgezogen. Museumsinsel, Kaffee trinken im Spreeblick und paar Sachen kaufen. Anschließend mit dem Auto zum Hotel gefahren und für den Abend, den Dinner-Krimi vorbereitet. Ein Thema aus den fünziger Jahren, wir haben uns passend verkleidet. Vier Gänge Menu und mehrere Morde. Gut gemacht.

Anschließend war ich noch im ungarischen Restaurant, einen Wein trinken.

Sicher war es eine Schnapsidee, mit überhaupt jemanden nach Berlin zu fahren. Andererseits möchte ich auch nicht zu Hause versauern. Ich finde es nach wie vor richtig, sofort ehrlich gewesen zu sein. Es geht einfach nicht. Ich kriege das andere nicht aus meinem Kopf. Es hat keinen Sinn, irgend etwas halbherziges anzufangen. Ich hoffe, dass KiWi dies begriffen hat. Ich kann nicht über meinen Schatten springen, mit dieser Einstellung werde ich nun erst mal allein bleiben und Gras darüber wachsen lassen. Vielleicht gibt es ja auch noch mal andere Zeiten für mich. Und wenn nicht, ich hatte bereits mein Leben gelebt. Immer so, wie ich es wollte und für richtig hielt, vielleicht muss ich nun dafür büßen? Ich trage mein Schicksal halt.

Gestern Mittag bin ich nach Hause gefahren, dabei hatte ich noch den einen und anderen Abstecher an der Strecke gemacht. Aber zu Hause angekommen, wollte ich erst mal meine Ruhe, alles Revue passieren lassen, deshalb auch erst heute meine Eindrücke in meinem Blog.

Morgen werde ich ins Krankenhaus fahren. Es wird noch in dieser Woche operiert.

Nach ca. sechs Wochen kann man den „Erfolg“ feststellen. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte ich alles andere vergessen haben. Jedenfalls wäre das ein Wunsch.

Trotz allem war es ein schönes Wochenende in der Hauptstadt.

Und es gibt sicher weit schlechtere Schicksale.