und endlich mal eine gute Nachricht…
Gerade eben erhielt ich einen Anruf von der Klinik. Mir wurden drei mögliche Operationstermine mitgeteilt, bis Freitag kann ich mich entscheiden. Das ist ein guter Anfang, zeigt auch, dass meine Werte sich verbessert haben, denn sonst gäbe es keine OP. Nach so langer Zeit mit immer nur schlechten Nachrichten und meinem Niedergang nun endlich etwas positives, woran ich mich ein wenig aufrichten kann.
Es bewahrheitet sich mal wieder, es ist nie zu spät, Optimismus rettet alles. Wenn der nicht mehr hilft, dann ist es wohl zu spät.
Ich hatte vielleicht mit mir gehadert, weil nichts sich erfüllte, wie ich es miir gewünscht hatte, aber ich hätte mich nicht aufgegeben.
Nun warten wir erst mal den Einfriff ab und sehen dann weiter. Leider geht es nicht, wie ich dachte, ambulant. Ich muss also ein paar Tage dort bleiben. Wenn es aber hilft und ich wieder hergestellt werde, das heißt meine Gesundheit hergestellt wird, lasse ich auch das über mich ergehen.
Mein Plan, zum Jahresende das alles dann hinter mir lassen zu können, geht doch noch auf. Bevor ich jetzt meinem Leben neue Bahnen verleihe, werde ich das Jahresende erst mal abwarten, mich sammeln und in Ruhe abwägen, was ich mit den letzten Lebensjahren anfangen kann. Ideen gibt es viele, machen kann man auch vieles, materiell ist all das auch kein Problem, aber was ich nicht will, Treibender meiner Ideen sein und nie zur Ruhe kommen. Das stelle ich mir schrecklich vor.
Deshalb ist es schon richtig, das langsam anzugehen und dann aber auch diese eine Idee und Meinung bis zum Ende verfolgen. Egal ob hier oder eben auch im Ausland, egal ob mit den derzeitigen Gegenheiten oder einfach alles verkaufen und neu bauen. Ich habe so viele Möglichkeiten – es muss austariert werden.