Gestern Abend ist es recht spät geworden. Erst haben wir im Hausgarten gegrillt und später uns auf die Terrasse und in den Wintergarten zurück gezogen.
Ich habe mich hier gestern falsch ausgedrückt. Hier eine Richtigstellung.
Sehr gut war natürlich und das habe ich immer auch schon so dargestellt, dass mir diese ehrliche meinung über mich zuteil wurde. Dies brachte mich zum Nach-
und Umdenken. Sicher, ich bin in den Augen fremder Menschen ein schlechter Mensch. Ich habe daraus für mich Schlüsse gezogen und versuche mich für mich zu ändern. Leider habe ich mit diesen Äußerungen nicht wahrnehmen wollen, dass es nie etwas Gemeinsames geben sollte. Sozusagen wurde mir dies durch die Blume mit diesen ehrlichen, für mich zur Besinnung kommenden Worten erreicht. Dennoch hatte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Nun aber zu denken, mit all diesen persönlichen „Maßnahmen“ wolle ich dahingehend am Ergebnis was ändern, ist selbst mir als nunmal schlechtesten Menschen zu primitiv, zu billig. Ich kann damit leben, dass ich nun mal der denkbar schlechteste Mensch bin.
Da ich mir diese Worte zu eigen gemacht hatte, kann ich gut damit umgehen – ich habe auch keine Hemmungen, dies zu Beginn eines Kontaktes zu benennen. Schon allein weil ich es unheimlich hoch einschätzte, dass mir mal jemand gesagt hat, was die Menschen ehrlicherweise von mir denken und halten. Solche ehrlichen Worte kann man nie hoch genug einstufen. Und ganz deutlich möchte ich eines hervorheben, niemals wollte ich hier irgendwenn diskreditieren, einzig und allein ICH tat mich schwer, gegen all meine Gefühle anzutreten. Wie schwachsinnig, klein und dämlich ich mich damit so lange Zeit (viel zu Lang) dargestellt hatte.
Natürlich hat es gedauert, bis ich richtig loslassen konnte. Aber der Vorfall am 16.06. 2017 gab mir ein neues Leben…
Vielleicht muss es für mich immer ein solch einschneidendes Erlebnis geben, bevor ich meine Einstellung ändere, bereit bin Gefühle einfach aufzugeben?

Nun muss ich noch ein wenig aufräumen, mein Auto packen und gegen zwei werde ich zum Flughafen fahren, halb sechs fliege ich in einer Chartermaschine mit weiteren 6…7 Passagieren nach Plovdiv und dort erwartet mich ein Kumpel mit einem Mietauto. Und dann geht es mit dem Feiern gleich weiter im Restaurant Schiflika, typische bulgarische Küche und „Mastika mit Joghurt“ …
Das wird schon eine Fuhre werden, der Flug in einer so kleinen Maschine in maximal sechstausend Metern Höhe, oder wie? Ein Abenteuer, worauf ich mich da eingelassen habe.