Durch die letzte OP kann ich bspw. im Moment nicht ins Hallenbad. Auch wenn ich auf meinen Kalorienverbrauch achte, durch die „gezügelte“ Bewegung verbrauche ich weniger Kalorien als sonst. Demzufolge nehme ich auch langsamer ab. Schade. Andererseits brauche ich noch eine Menge körpereigenes Fett, dass mir im letzten Schritt meiner OP entzogen, gereinigt und unterspritzt wird. Hoffentlich reicht das dann noch.

Es sind noch annähernd sieben Wochen einschließlich der vollständigen Heilung der OP-Wunden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte ich ch einen Entschluß gefasst haben wie ich mit meinem Leben umgehen möchte. Vom nutzlosen, wertlosen Menschen zu dem, der ich vor dem Ganzen mal war. Aber vielleicht habe ich mir da auch nur etwas vorgemacht?

Wenn der Erfolg sich nach der OP abzeichnet, werde ich eine entsprechende Annonce aufgeben. K.W. wird es auf Dauer nicht sein, sie hat mich hintergangen noch bevor man sich besser kennen lernen konnte. Und allzu eng mag ich eine zukünftige Bindung nun auch nicht mehr, man kann sein Vertrauen nicht einfach so weitergeben wie ein Stück Brot. Und das Herz spricht eh noch immer eine eigene Sprache und lässt Gefühle nicht zu. Es ist irgendwie verhext, irgendwas in mir drin läßt einfach nicht zu, dass ich zu wem anderen eine echte Beziehung aufbauen kann. Dabei soll das Leben doch weiter gehen. Und es bringt doch nichts, Gefühlen nachzuhängen, mein Verstand sollte endlich wieder die Oberhand bekommen. Andererseits ist es auch gut so wie es ist. Das Herz läßt keine andere Beziehung zu, ich werde mich also nie mehr in etwas verrennen und damit trauriger werden.

Es war richtig so, wie man mir gesagt und gezeigt hat, was man von mir hält. Von dieser Seite die Wahrheit gesagt bekommen zu haben zählt eben weit mehr, als wenn ich mir dies stückweise selbst erarbeitet hätte. Und wer weiß, ob ich dann zum gleichen Ergebnis gekommen wäre, ganz sicher hätte ich dann wieder alles verklärt, eben durch die rosarote Brille gesehen und wäre womöglich noch immer auf diesem Trip!

Nun ist für mich alles offen, ich werde mich nicht wieder binden, es ergibt einfach keinen Sinn mehr für mich. Ich kann gerne auch so alleine leben, mit meinem großen Bekanntenkreis, mit der Hausperle, und ab und zu mal jemanden, der ich ab und an ein bisschen mehr Nähe zulasse. Es gibt für mich nun keine Zwänge mehr, eine Beziehung eingehen zu müssen. Wirtschaftlich/Finanziell  bin ich liquide, es reicht auch noch für die Zeit als Rentner. Alle Ideen, die ich früher mal hatte, entbehren nun jeglicher Grundlage – es mag sowieso schon dämlich erschienen sein, dass ich wem unterstützen wollte. Sowas gab s wohl noch nie. Selbstlos jemanden zu unterstützen – oder vielleicht abgetrieben von einer Art Respekt vor diesem Menschen!? Aber ganz sicher wird über meine Selbstlosigkeit noch ironisch „getratscht“. Mir ist es egal, ich wollte nur was Gutes tun. Wenn man mich nun deshalb auslacht – ich höre es nicht mehr. Ist zu weit weg – Zeit und Raum!

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass sie es verdient hat, auf Händen getragen zu werden. Und sicher findet sie ihren Prinzen, der dies alles und mehr tut, ohne dass dieses Tun einen Touch von Dummheit, Langeweile und all den Eigenschaften, die mich so wertlos und nutzlos machten, darstellt.