Dazu muss nun wirklich nichts mehr gesagt werden.
Im Moment habe ich zwei Optionen: Ich könnte morgen einfach zum Fraport fahren und last minute eine Woche irgend wohin fliegen. Ich sollte meine Zeit in den Garten investieren, das bietet wieder zwei Möglichkeiten: Ich könnte einen Landschaftsbau beauftragen, was Neues aus dem Garten zu machen oder aber ich lass nun alles, wie es ist, da ich eh nicht weiß ob die TLUG das alles enteignen will. Ich bin eigentlich gar nicht darauf erpicht, all zu viel aus einer etwaigen Entschädigung vor meiner Scheidung zu erzielen. Ich muss eh jeden cent teilen. Und auf einmal kommt überall Geld her…. fast schon unheimlich.
Und meistens bekommt die Olga das mit. Sie öffnet sogar meine Post…. Heute würde ihr eine Verfügung zugestellt, das sie bestimmte Dinge fortan zu unterlassen hat. Und die meiste Post lasse ich ohnehin postlagernd oder an die Packstation senden.
Eigentlich sollte ich nun nichts mehr dem Selbstlauf überlassen, wie ich es jahrelang mehr oder weniger mit vermeintlich unwesentlichen Dingen tat.
Aber für wen oder was sollte ich nun noch viel tun? So oder so, alles verfahren.
17.09.2016
Die Vernunft siegt oder hat gesiegt. Ich werde nicht verreisen. Ich gehe in den Garten. So oder so, ich werde erst mal all meine Probleme lösen müssen. Und auf keinem Fall möchte ich nach der ganzen Scheidung noch viele Gedanken an meinen persönlichen Fehler, an mein von mir selbst verkorkstes Leben verschwenden.
Ich hatten mal aus einer Laune heraus die Kommentarfunktion u den posts freigegeben. Das war ein gewagtes Unterfangen, schließlich war mir klar, dass ein solcher Blog auch immer eine Gratwanderung darstellt, man sich eher der Lächerlichkeit preis gibt, als dass dieser Blog das erfüllt, weshalb er eigentlich mal geführt wurde. Nun aber weiß ich, dass es auf dieser Welt weit größere Probleme und Missverständnisse als mein Leben gibt. Und, um auch das mal ehrlich zu sagen, sehr , sehr viele Paare haben sich in ihrem Leben “ ar-rangiert“, wie die das umschreiben. Ich aber möchte mein Gefühl leben – ein Luxus, den ich mir aber doch leisten möchte. Und ich würde wirklich fast alles daran setzen, dies in die Realität um zu setzen.