ich bin ein armes Würstchen, niemals werden meine Gefühle und Wünsche in Erfüllung gehen. Ich wusste dies von Anfang an. Ich hatte mir etwas vorgemacht und nun stehe ich vor dem Scherbenhaufen meines Lebens. Und, wie ich schon immer sagte, ich kann deren Gelächter hören. Und sie haben immer recht. Ich war einfach zu blauäugig, oder wie sie das sagt, ich war immer ein Schwein, ein schlechter Mensch. Und damit muss ich nun all das ausleben, was ich eh immer falsch gemacht habe. Hoffentlich ist das alles für mich schnell vorbei. Ich bin so weit unten, nur mein gesunder Menschenverstand hält mich davon ab, dem endlich ein Ende zu setzen. Als anderer Mensch hätte ich wohl in dieser Situation dem Leben nun entsagt. All das was mich als Mensch ausmacht, ausgeschlossen des schlechten Charakters und der Wirkung meiner Person auf genau jene Frau, hält mich davon ab, dies zu tun.

Nachtrag:

im Augenblick geht mein ganzes bisschen Leben den Bach runter – da ist die Charakterisierung durch jene Frau eher wohl das kleinste Übel. Durch diese krankmachenden Hiobsbotschaften kann man einfach kein Land mehr sehen…. Und doch muss es irgendwie weiter gehen. Nur schade, dass ich solche massiven Probleme erst habe, nachdem ich längst den Zenit des Lebens überschritten habe. In Anbetracht dieser Metapher bin ich schon wieder sehr weit unten, also dem Zenit sehr entfernt, angekommen.