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varium mutabile semper femina

Das Jahr hat wieder mit dem Krankenhaus begonnen…

am vierten Januar bin ich wieder ins Krankenhaus eingerückt. Ich habe die Feiertage mehr oder weniger dahin vegetiert. Sehr viele Medikamente waren nötig, um halbwegs zu existieren. Aber noch lebe ich, auch wenn fast alle Organe angegriffen sind. Vor ein paar Tagen wurde mein Herz getestet – es scheint das einzige Organ zu sein, dass noch durchaus kräftig ist. Alle anderen Organe sind geschädigt, jenseits der Normalität. 

Nun ja, ich erwarte nun nichts mehr. Meine Seele und meine sinnlosen  Gefühle haben mich krank werden lassen. Ich hätte mir von vorn herein einreden sollen, dass meine Wünsche und Gedanken unmöglich waren – hätte mir vieles erspart. Nun leider nicht mehr zu ändern. Augen zu und durch…

Zu schnell und zu viel abgenommen….

Ich dachte das das Abnehmen meiner Gesundheit entgegen kommt. Ich habe langsam in einem Jahr mehr als fünfzig Kilogramm abgenommen. Ich bin nun weit unter hundert Kilogramm und ein Wrack. Ich habe Probleme mit der Lunge, mit den Nieren, Mit der Leber und mit der Bauchspeicheldrüse. Ich hadere, aber welches Organ versagt wohl zuerst den Dienst?

Seit Jahresanfang bin ich wieder im Krankenhaus. Es gibt keine Besserung, ich wehre mich auf die Palliativstation oder in ein Hospiz verlegt zu werden. Ich lebe noch und habe den Willen zu leben nicht aufgegeben.

Ein neues Jahr – noch immer das alte Thema – ob das irgendwann mal aufhört….

Ich habe noch nie in meinem Leben jemanden so lange nachgetrauert, ich bin noch immer nicht fertig mit dem Erlebten oder dem was man mich Erleben ließ…

Morgen gehe ich wieder in die Klinik um heraus zu finden, was alles dem Altern zum Opfer gefallen ist. Wahrscheinlich kann mann noch was retten und wenn nicht – es macht eh keinen Sinn mehr so zu vegetieren. Mein Leben ist gelebt. Ich bin älter als mein Vater und mein großer Bruder geworden. Dass ich meinen größten Wunsch nicht so leben durfte, spielt wohl da keine Rolle mehr. 

Eingesperrt?

Ich fühle mich eingesperrt, seit dem 28. März 2020 war ich mehr oder weniger zu Hause, ohne Bewegung. Ich hatte in diesem Jahr meinen Garten vernachlässigt. Ich wurde als Risikoperson eingestuft. So ein Quatsch.  Ich habe genügend Abwehrkräfte. Ich ernähre mich gesund und falls ich mal Fleisch essen mag, dann nur vom Metzger meines Vertrauens. Niemals aus der Kühltheke eines Discounters. So habe ich es schon immer gehalten. 

Silvester darf ich nur drei Freunde oder Bekannte einladen… Der Staat macht das Volk bewußt depressiv. Ich denke, Berater dieser Regierung wollen in erster Linie auch in diesen Zeiten, ihre Interessen durchsetzen. Das Volk interessiert an dieser Stelle und wie immer, niemanden. Schon gibt es ein paar Abweichler – schon auch, weil im nächsten Jahr gewählt werden soll. Wenn man der Geschichte folgt, sieht man immer wieder deutlich, dass Politiker Monate vor der Wahl auf Ihre Wahlmasse zu gehen, um gewählt zu werden. Schon am Wahlabend ist diese Symbiose Geschichte.  Nicht gewählte Politiker sind frustriert, gewählte Politiker haben mit dem Wahlsieg vergessen, wer sie gewählt hat. Das ist bundesdeutsche Demokratie.

Langeweile kommt auf…

Ich „darf“ immer nur eine Handvoll Freunde gleichzeitig zu mir einladen. Damals zu meinem Geburtstag hatte ich zweimal gefeiert… Jetzt und heute hatte ich das anders gelöst. Ich hatte einfach an den Tagen zwischen den Feiertagen Themenabende benannt. Diese auf meiner echten Homepage für Freunde frei gegeben, so dass alle sehen konnten, wenn die Höchstanzahl der Eingetragenen erreicht war. Dadurch konnte ich zwar nicht alle erreichen, aber bestenfalls wurde mir ein SEK-Zugriff und eine Geldstrafe erspart. Als Krimineller möchte ich dann doch nicht aus der Pandemie hervorgehen….

Sonntag      ein griechischer Abend

Montag        ein  bulgarischer Abend

Dienstag       ein deutscher Abend

Mittwoch       ein französischer Abend

und dann kommt Silvester. Inter den gegebenen Umständen möchten viele meiner Freunde zu Hause feiern. Und so werde ich mir meinen Abend auch allein gestalten. Mittags gibt es traditionell Linsensuppe, abends Raclette von Wild, Rind und Schwein mit Toast, selbstgemachte Käsestangen, Gin Tonic, Störtebecker Schwarzbier, hier und da einen Snack – einen kleinen Bissen, da ich eh nicht viel essen kann – obligatorisch Heringssalat a la meinem Vater, zur Mitternacht ein oder zwei Glas Sekt (Rotkäppchen aus Tradition!), um mir mehr Glück im Jahr 2021 zu wünschen….

Noch kann ich es mir gut gehen lassen…

…mal sehen wie lange noch die Leber und die Bauchspeicheldrüse meinen extensiven Lebenswandel seit Dezember 2012 mitmacht. Reparabel ist es nun nicht mehr. Aber ich bereue nichts, ich habe mein bisschen Leben gelebt. Und das ich als Mensch so schlecht von nur einer Person abgeurteilt wurde, kann ich angesichts meines endlichen irdischen Daseins auch vernachlässigen.

Frreilich hängt man an dem bisschen Leben, ich habe so viel Geld ausgegeben um das alles abzuwenden, bestenfalls hatte ich es ein wenig aufgehalten.

Keiner weiß wie sich das entwickelt, man hat immer den Wunsch, dass es sich zum Besten wendet….

Coronabeschränkungen wurden gestern nochmals „ge-“ oder eben umgangsdeutsch verschärft.

Das hat für mich zur Folge, dass ich mich fast niemanden an den Feiertagen treffen kann. Ich werde mein Menue etwas umstellen müssen, habe dann wohl zu viel gekauft… Also heute gibt es Bockwurst und Kartoffelsalat, den Karpfen habe ich nun erst mal eingefroren, dafür gibt es morgen zum Frühstück C&W Brötchen mit selbstgemachter Marmelade aus dem Garten und Mittags Weinbergschnecken mit Avocadobutter und Toast – eben etwas leichtes. Am Abend werde ich einfach Karlsbader Schnitte machen. Am zweiten Feiertag werde ich eine Gänsebrust und einen Schenkel mit Klößen und Blaukraut bereiten. Und am Sonntag danach gibt es Pute, als Rollbraten, auch mit Klößen aber mit Rosenkohl. 

Heute Mittag gab es Graupensuppe von Erasco, war nicht schlecht und ging halt schnell.

Die Tage bis Silvester werde ich  mich einigermassen über Wasser halten, ernährungstechnisch gesehen. Am 31.12. gibt es traditionell eine Linsensuppe, abends mehrere Salate, darunter einen Heringssalat nach Familienrezept. Für den Neujahrstag habe ich Entrcòte gekauft, das möchte ich schmorenoder im Smoker zubereiten. Ursprünglich wollte ich nur 500gr. Fleisch halb und halb zum Schmoren kaufen – das habe ich wohl schon jahrzehntelang so nicht mehr gegessen, erinnert mich aber an so viele Wochenenden bei meinen Eltern. Aber auch das ist schon 45 Jahre her…

Und dann schaun wir mal, was das Jahr 2021 uns noch zu bieten hat.

Die Feiertage verplanen…

Durch meine Erkrankung werde ich wohl keine großen Sprünge machen können, selbst wenn ich wollte….

Das fängt schon bei der Menüauswahl für die kommenden Feiertage aus. Ich kann eh nur äußerst kleine Portionen auf einmal zu mir nehmen. Also wird es morgen Kartoffelsalat und Bockwurst geben, dazu einen guten Portwein, am ersten Feiertag gibt es mit ein paar Freunden einen Karpfen blau auch mit Kartoffelsalat und am zweiten Feiertag einen Putenrollbraten mit Blaukraut und Thüringer Klößen. Abends wird es jeweils was überbackenes geben. Und nächste Woche werde ich für Silvester Heringssalat, Kaviar, ein paar Salate (Sellerie, Bohnen, etc) vorbereiten. Ich habe Gäste im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten.

 

Wieder zu Hause…

Hoffentlich bleibt mir noch Zeit zum Einkaufen. Im kleinen Kreis möchten wir uns am Heilig Abend treffen und ein paar unbescwerte Stunden verbringen. Meine Wohnung ist groß genug, um meine engsten Freunde auch unterbringen zu können. Ich freue mich auf den Weihnachtskarpfen, auf die Rehkeule mit Klößen und Champagnerrotkraut zum ersten Feiertag und auch auf das argentinische Rinderfilet kombiniert mit Schweinefilet am zweiten Feiertag. Den Plan zu Sivester  gibt es noch nicht, am besten ich werde dann etwas zum Grillen kaufen. Die Zeiten haben sich geändert, richtig kalt wird es wohl nicht mehr. Schade. Aber andererseits wachsen meine Kiwi und Feigen deutlich besser.

Man muss sich halt arrangieren mit den Gegebenheiten, egal wer dafür verantwortlich ist.

 

Hurra, ich darf über die Feiertage zu Hause sein…

Darüber freue ich mich wirklich, aber nun muss ich überlegen was es an all den Tagen geben soll.

24.12. Mittag 

Eintopf, je uriger, um so besser.

24.12. Abend

Bockwurst mit Kartoffelsalat

25.12. Frühstück 

aufgebackene Brötchen und ein gemischtes Frühstück (Ei, Wurst, Käse und Marmelade)

25.12. Mittag 

Zwiebelsuppe, Rehkeule, Klöße, Rotkohl und Dessert

25.12. Abend

Maronen, Karlsbader Schnitte

26.12. Frühstück 

Sektfrühstück mit Freunden

Rotkäppchen, Kaviar, Toast, Käse, spanische und ungarische Salami, Leberpastete.

26.12. Mittagessen mit Freunden

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26.12.  Abend

Weinbergschnecken mit Kräuter-, Avocadobutter und Toast