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varium mutabile semper femina

Coronabeschränkungen wurden gestern nochmals „ge-“ oder eben umgangsdeutsch verschärft.

Das hat für mich zur Folge, dass ich mich fast niemanden an den Feiertagen treffen kann. Ich werde mein Menue etwas umstellen müssen, habe dann wohl zu viel gekauft… Also heute gibt es Bockwurst und Kartoffelsalat, den Karpfen habe ich nun erst mal eingefroren, dafür gibt es morgen zum Frühstück C&W Brötchen mit selbstgemachter Marmelade aus dem Garten und Mittags Weinbergschnecken mit Avocadobutter und Toast – eben etwas leichtes. Am Abend werde ich einfach Karlsbader Schnitte machen. Am zweiten Feiertag werde ich eine Gänsebrust und einen Schenkel mit Klößen und Blaukraut bereiten. Und am Sonntag danach gibt es Pute, als Rollbraten, auch mit Klößen aber mit Rosenkohl. 

Heute Mittag gab es Graupensuppe von Erasco, war nicht schlecht und ging halt schnell.

Die Tage bis Silvester werde ich  mich einigermassen über Wasser halten, ernährungstechnisch gesehen. Am 31.12. gibt es traditionell eine Linsensuppe, abends mehrere Salate, darunter einen Heringssalat nach Familienrezept. Für den Neujahrstag habe ich Entrcòte gekauft, das möchte ich schmorenoder im Smoker zubereiten. Ursprünglich wollte ich nur 500gr. Fleisch halb und halb zum Schmoren kaufen – das habe ich wohl schon jahrzehntelang so nicht mehr gegessen, erinnert mich aber an so viele Wochenenden bei meinen Eltern. Aber auch das ist schon 45 Jahre her…

Und dann schaun wir mal, was das Jahr 2021 uns noch zu bieten hat.

Die Feiertage verplanen…

Durch meine Erkrankung werde ich wohl keine großen Sprünge machen können, selbst wenn ich wollte….

Das fängt schon bei der Menüauswahl für die kommenden Feiertage aus. Ich kann eh nur äußerst kleine Portionen auf einmal zu mir nehmen. Also wird es morgen Kartoffelsalat und Bockwurst geben, dazu einen guten Portwein, am ersten Feiertag gibt es mit ein paar Freunden einen Karpfen blau auch mit Kartoffelsalat und am zweiten Feiertag einen Putenrollbraten mit Blaukraut und Thüringer Klößen. Abends wird es jeweils was überbackenes geben. Und nächste Woche werde ich für Silvester Heringssalat, Kaviar, ein paar Salate (Sellerie, Bohnen, etc) vorbereiten. Ich habe Gäste im Rahmen der bescheidenen Möglichkeiten.

 

Wieder zu Hause…

Hoffentlich bleibt mir noch Zeit zum Einkaufen. Im kleinen Kreis möchten wir uns am Heilig Abend treffen und ein paar unbescwerte Stunden verbringen. Meine Wohnung ist groß genug, um meine engsten Freunde auch unterbringen zu können. Ich freue mich auf den Weihnachtskarpfen, auf die Rehkeule mit Klößen und Champagnerrotkraut zum ersten Feiertag und auch auf das argentinische Rinderfilet kombiniert mit Schweinefilet am zweiten Feiertag. Den Plan zu Sivester  gibt es noch nicht, am besten ich werde dann etwas zum Grillen kaufen. Die Zeiten haben sich geändert, richtig kalt wird es wohl nicht mehr. Schade. Aber andererseits wachsen meine Kiwi und Feigen deutlich besser.

Man muss sich halt arrangieren mit den Gegebenheiten, egal wer dafür verantwortlich ist.

 

Hurra, ich darf über die Feiertage zu Hause sein…

Darüber freue ich mich wirklich, aber nun muss ich überlegen was es an all den Tagen geben soll.

24.12. Mittag 

Eintopf, je uriger, um so besser.

24.12. Abend

Bockwurst mit Kartoffelsalat

25.12. Frühstück 

aufgebackene Brötchen und ein gemischtes Frühstück (Ei, Wurst, Käse und Marmelade)

25.12. Mittag 

Zwiebelsuppe, Rehkeule, Klöße, Rotkohl und Dessert

25.12. Abend

Maronen, Karlsbader Schnitte

26.12. Frühstück 

Sektfrühstück mit Freunden

Rotkäppchen, Kaviar, Toast, Käse, spanische und ungarische Salami, Leberpastete.

26.12. Mittagessen mit Freunden

Lieferdienst a´la cart

26.12.  Abend

Weinbergschnecken mit Kräuter-, Avocadobutter und Toast

Ein extensives Leben…

bis sich ein paar Zipperlein eingestellt hatten. Begonnen hat es wohl mit meinem Knie… Der eine Arzt meinte, Flüssigkeit eintziehem zu müssen – dies hat man vier Mal getan, ein Arzt später meinte, genau das andere Knie sei derart geschädigt, dass man eine Prothese einsetzen muss. Mit fünfzehnminütiger Bedenkzeit sollte ich mich entscheiden – und habe zugestimmt und gleichzeitig mich für ein hochwertigeres Material (Oxynium) mit einer Zuzahlung von 1300 Euro entschieden. Damals hatte ich noch vertrauen in Ärzte, allgemein. Bei dieser Operation gab es Herzprobleme, ich habe es überlebt. Irgendwie gab es einen Fehler in der Mobilität der Prothese, es gab eine zweite OP. Während oder nach dieser Op erlitt ich einen Herzstillstand, über die Umstände wurde ich nie ausreichend informiert. Allerdings sollte ich mich in der Reha sehr schonen, was ausdrücken sollte, dass der Fitnessraum für mich tabu war. Ich hatte mich regeneriert und hatte 2017 eine urologische Operation. Wiederholt kam es zu Herzproblemen. 

2019 war ich gestürzt und hatte einen komplizierten Bruch der rechten Mittelhand. Mit einer lokalen Narkose wurde der Bruch gerichtet. Durch die eingezogenen Drähte bekam ich massiv Krankenhauskeime, sechs Wochen meines Lebens hat mich das gekostet. 

Ich hatte mir im letzten Jahr einen Mgenballon einsetzen lassen, hatte gute Erfolge, aber nach einem halben Jahr musste er wieder raus – ich bekam vier Wochen später eine Magenverkleinerung bei der es wieder zu massiven Herzproblemen und zum Stillstand kam.

Ich lebe nun halt mein drittes Leben! Es wird immer weitergehen – und ich gehe regelmäßig zur Prophylaxe…

 

Krankenhaus ist fast wie Knast, der Patient ist dem Personal ausgeliefert…

Ob es wirklich schon so schlimm ist wie vermutet? Mein extensives Leben Hat mich wohl krank gemacht – und vielleicht auch die unerfüllten Wünsche, die ehrlich waren und von vielen Gefühlen befangen. Eine so schlechte Erfahrung, die ich nicht einfach weg stecken kann. Das hätte ich niemals so erwartet und leider erklärt sich jene Frau nicht. Scheinbar ist sie so kalt und abgebrüht, und nein ich hätte diese Reaktion so niemals von ihr erwartet. Es ist fast als sei sie der weibliche Jekill & Hyde? Ich bin um eine Erfahrung reicher, auch wenn ihre Ignoranz schmerzt.

 

Was wird die Zukunft bringen?

Vielleicht bin ich schon alt genug abzutreten? Im Prinzip ist das mir schlußendlich egal Ich habe nicht erreicht, was ich wollte – ganz im Gegenteil – alle meine Versuche wurden mit Häme beantwortet. Was anderes wollte ich nicht, Ich sollte wohl das Ergebnis der Häme akzeptieren. Passt ganz in das nun folgende Schema – und ich habe nun einfach dem nichts mehr entgegen zusetzen. Hoffentlich ist es rasch vorbei – ich habe keine Freude mehr an dem bisschen Leben.

so kurz vor Weihnachten…

So ein paar Tage vor Weihnachten. Einerseits gibt es einen „Lockdown“ fürs Volk und mich hat es wohl nun getroffen – ich gehe Morgen ins Krankenhaus. Leber und Bauchspeicheldrüse – akut. Erst mal wohl keine Mails mehr – kein Vertragen- schade dass das so ausgehen soll. Die Hoffnung stirbt zu letzt, ich habe in den letzten Jahren schon viel überlebt. Ich wollte mich endlich mit dem Menschen vertragen, der mir wirklich am Herzen lag. Dieser Mensch sah und sieht das halt anders. Schon wohl auch wegen der Probleme. Ist egal, eigentlich hatte ich mit all dem Auf und Ab nichts anderes erwartet. Ich hatte halt mitgemacht, mein Fehler. Oder auch nur eine winzige ewige Hoffnung?

Ja, ich habe wohl vieles falsch gemacht oder bin vieles falsch angegangen…

Ich war wohl von Anfang an außer Übung, dachte vielleicht, es wird schon werden… Habe mich gegenüber jener Frau wohl eher kindisch verhalten. Das war eigentlich nie meine Art.

Ich habe damals fünfzehn Jahre zu zweit gelebt, aber eben irgenwie doch für mich allein. Nun sind es schon insgesamt 23 Jahre, in denen ich allein lebe… Ändern wollen würde ich nun nur noch mit jener Frau, die ich so vor den Kopf gestoßen hatte mit all meinem tun. Ich weiß nicht welcher Teufel mich da geritten hat – so bin ich nicht, und „ich, ich, ich“ charakterisiert eher einen Narzisten. Auch das bin ich nicht. Ich brauche nicht meinen persönlichen Vorteil, Mag wirklich nicht über jemanden stehen, jemanden bevormunden. Alle diese Dinge wurden mir in das Auftreten gelegt und ich kann mich nicht dagegen wehren. Da wurde eine Meinung in die Welt gesetzt, der ich mich nicht erwehren darf.

Ich gehe an der Situation kaputt.

Andererseits durfte ich älter als mein Vater und großer Bruder werden. Nun hat das Leben ohne jene Frau nichts mehr für mich zu bieten.