Letzten Sonntag wurde ein Brückenbau angedeutet, zu einer Infovernstaltung solle geladen werden, nun gibt es heute eine Info-veranstaltung, von der nur am Rande, sozusagen im kleingedruckten der Zeitung informiert wurde.  Es ist natürlich ein Muss an dieser Veranstaltung teil zu nehmen. Außerdem sollte ich mein gänzlich neu angelegtes Grundstück so teuer als möglich verkaufen, wenn die schon aus der Brücke ein solches Großprojekt machen möchten. Da wo die Strasse für ca. hundert Anwohner bislang 7m breit war wird nun ein Koloss geplant, der eine Breite von mindestens 35 m einnehmen soll. Und damit mag es nicht getan sein, um diese Brücke und deren Strasse verkehrstechnisch anbinden zu können, muss ganz sicherlich die Anliegerstrasse, die derzeit nur einspurig zu befahren ist um mindestens  5m verbreitert werden. Dann gibt es da noch keinen Fußweg, der standardmäßig 1,20 breit sein sollte…. Ob alle Eigentümer und Anlieger diesem „Landentzug“ bedingungslos zustimmen?

Das schreit nach einer Bürgerinitiative. Soll die Stadt erst mal andere Brücken sanieren. Da gibt es Stadtgebiete, die seit 2003 verkehrstechnich von der „Außenwelt“ abgeschlossen sind…. Und überhaupt, welche, außer der Brücke am Opelwerk, ist in dieser Stadt noch bedingungslos intakt? Für eine kleine Brücke braucht die „Stadt“ zur Sanierung und Koordinierung aller Tiefbaugewerke neun ganze Monate. Und der Winter war wirklich mild….

Einen Vorteil haben aber die vielen Baustellen und Baustellchen der Stadt, man fährt, um aus der Stadt heraus  und hinein zu kommen ständig im zick zack, da sieht man auch viel;  allein um in meinen Garten im Stadtgebiet zu kommen fahre ich 5 km….. Und dies neuen Monate fast täglich, das sind rund 1000 km mehr als der normale Weg. Auch so kann man natürlich die Wirtschaft ankurbeln.

Vielleicht erlebe ich es noch, die Stadt ohne oder zumindest mit wenigen, kaum aufhaltenden Baustellen zu durchqueren? Ist ja auch ein Lebensziel, oder?