Der Freitag kann kommen, Holzkohle, Rinder-, Straußen- und Putensteaks sind im Kühlschrank mariniert eingelagert, der Icecrusher ist bereit, ordentliches Bier und was anderes steht bereit und falls  Partnerinnen meiner Kumpels und Kollegen  mitkommen sollten, habe ich dafür auch gut vorgesorgt. Nun wünsche ich mir nur, dass es an den Abenden an denen wir gemeinsam gucken möchten, nicht regnet. Sonst wird es eng – oder man kann vielleicht gemeinsam im Vereinshaus Fußball gucken?! In so einer „Gefahrensituation“ werden wohl alle gerne zusammenrücken. Und gerne stelle ich hierzu meine gesamte Technik zur Verfügung. Ob EM, WM, Olympia und auch bei vielen anderen Sportarten macht das gemeinsame gucken, eben die Gemeinsamkeit den Reiz der Veranstaltung aus. Und wer weiß, wie lange das noch so ist? Die Gesellschaft verroht zusehends, solche Gemeinsamkeiten gibt es kaum noch.Oder einfach nur, wenn mindestens einer  die Initiative ergreift. Ich bin nach wie vor ein Gesellschaftsmensch, auch wenn ich vorerst keine persönliche Nähe oder gar eine Beziehung suche, dazu ist zuviel angestellt worden, aber es hindert mich nicht, solange es gesundheitlich geht, Kontakte zu pflegen und solche kleinen Events zu organisieren. Selbst ich partizipiere ja davon, würde ich mich ja sonst total abschotten. Das liegt nicht im Wesen meiner Person – auch wenn ich ansonsten als absolut schlechtester Charakter modifiziert wurde.