Diese Woche habe ich an keinem Tag etwas vor. Am fünften neunten werde ich ins Krankenhaus fahren.Die Behandlung soll ambulant sein – wenn ich tatsächlich gleich operiert werde, dann am sechsten als erster. Aber heute wurde ich angerufen und mir gesagt ich könne entscheiden, der Professor würde auch einmal in vierzehn Tagen in meiner „Heimat“-stadt operieren, mich halt hier operieren lassen. Das hat einen Vorteil, ich kann mich vom Taxi fahren lassen und unmittelbar nach dem Eingriff, wenn der Arzt sein „ok“ gibt, mich auch wieder sofort nach Hause fahren lassen. Aus der Landeshauptstadt komme ich nicht so schnell weg. Ich überlege es mir bis zum fünften, da muss ich ohnehin zur Vorbereitung.
Ich werde heute ein bisschen shoppen gehen, ich habe Appetit auf Bismarkhering! Und ein bisschen anderen Fisch in der Fischhalle hollen ist sicher auch nicht schlecht. Ich könnte ja auch jeden Abend essen gehen, aber irgendwie möchte ich meine Ruhe haben. Das Allein sein scheint Früchte zu tragen. Ich bin am liebsten mit mir einsam im Garten oder daheim.
Ich habe auch viel zu tun, mein letztes Buch ist als ebook weggegangen. Ich schreibe oder diktiere wieder viel, mit scrivener und Natural speaking habe ich schon zwei gute Hilfen. Es würde wohl lange dauern und auch die Fingergelenke wären in Mitleidenschaft gezogen, würde ich all die Geschichten mit den Händen „reinklopfen“.
Mein neues Handy erlaubt sogar bei dunklem Bildschirm mit dem Stift kurze Einfälle zu schreiben, die ich dann irgendwann in scrivener übernehme und in mein Konzept einbaue. Eigentlich freue ich mich schon auf meine Kur, da habe ich dafür sehr viel Zeit.
Und nun ist wirklich Feierabend, ich fahre in mein derzeitiges zu Hause…