Und alles meine Fehler. Ich habe durch meine Gefühlsduselei eine Beziehung auseinander gebracht, ich wollte ein neues, ein anderes und endlich ein schöneres Leben damals beginnen. Ich konnte und durfte es nicht. Damals habe ich obendrein noch die Trennung zurück gezogen, ein weiterer nicht wieder gut zu machender Fehler. Ich hätte ohne Rücksicht auf das damalige Ende die Trennung durchziehen sollen, es war ja eh alles gesagt und es hätte mir vieles erspart…. Nach all dem Vergessen, wäre es mir wohl damals viel einfacher gefallen, etwas grundsätzlich Neues zu beginnen. Nun habe ich in all den Jahren alles kaputt geschrieben. Ich wußte gar nicht zu was ich da fähig war. Aber selbstverständlich ist all das in meiner Verantwortung passiert.Zum anderen habe ich in den letzten vier Jahren so viel zerstört.

Durch die Rücknahme der Trennung war die Olga vorgewarnt, nun galt es, alles auf die eigene Seite zu bringen. Hätte man sich arrangieren können, wäre wohl nie soviel Geld damit „vernichtet“ worden. Schade.

Eine erneute nur paar Tage andauernde Annäherung zeigte mir auf, man muss wirklich erst mal reinen Tisch machen, bevor was anderes geht. Nun also das ganze Spielchen von vorn. Und nun geht es wohl erst richtig los. Obwohl wir eigentlich die Silvesternacht nutzten, um eine Vereinbarung über die Verteilung aller finanzieller und materieller Güter aufzustellen, die von Beiden auch unterschrieben wurde, gibt es nun Streit von der anderen Seite. Nun ist auch die Schwester der Olga da und die will wohl bleiben.

Nun habe ich Probleme über Probleme, da möchte ich niemanden mehr mit hineinziehen. Das stehe ich irgendwie alleine durch. Ich werde wohl keine Aktivitäten mehr zeigen. Ich muss dies alles erst mal ruhen lassen. Es bringt einfach nichts, einem Menschen zu begegnen oder zu irgendwas einzuladen, wenn man solche Probleme bei der Trennung hat. Es muss mir, wie immer eigentlich, ganz egal sein. Das Leben ist halt schwierig. Keinesfalls mag ich irgend wen mit meinen Dingen und Problemen belasten. Vielleicht hatte ich das vor vier Jahren anders, leichter und einfacher gesehen – nun aber kann ich mir nur wünschen, Sie  möge mit irgendwem aus dem „Heer“ (ich freue mich, dass sie viele Freunde und Bekannte hat)  der Begleitungen auch diese Veranstaltung besuchen können. Gerne trete ich zurück, aber das habe ich schon immer gesagt.  Ich weiß ja nun definitiv, was ich war und bin. Und sie hatte immer recht. Sie möge sich einen schönen Abend machen, es ist fast das letzte Konzert vom Grafen.