Information event “ bridge „

Am Mittwoch knapp drei Stunden der Informationsveranstaltung „Brückenbau Schlachthofstr.“ gefolgt – das ging aus wie das Hornberger Schießen. Seit 2007 plant das Land und die Stadt nicht etwa eine neue Strassenbrücke, sondern einen Hochwasserschutz für das Stadtgebiet. Nun immer vor Augen führend, ob die anwohnenden Eigentümer gleiche Verhältnisse haben wollen wie an der weißen Elster oder sich nun (für 55. Mio. Euro) schützen lassen wollen….

Vor einige Häuser soll im Sichtbereich auf den Fluß eine bis zu 3m hohe monolithische Betonmauer gebaut werden. Strassen sollen verlegt, Radwege neu angelegt werden.
Und weil man vom schlimmsten ausgeht in der Planung wird der Hochwasserschutz für ein Volumen von 287m³/s ausgelegt, wohlgemerkt an einem Gewässer, dass bislang erst zweimal ein Volumen von gerade mal 120 m³/s erreicht hat….. Und anschließend wurden Deiche errichtet, die nun wieder abgetragen werden müssen, bevor große Baufirmen für den „neuen“ Hochwasserschutz sorgen. Durch die Nivellierung des Geländes muss nun eine neue Brücke her, mit einem Höhenunterschied zur jetzigen von ca. sieben Metern. Geld spielt keine Rolle. Und die Abteilungsleiiterin vom TLUG ist der Meinung, es sei besser ein Gartenhaus zu opfern, als ein Wohnhaus.
Auch der Vereinsvorsitzende der Gartenanlage hat sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Mir als letztem in der Runde gab er am Sonntag die Information über den anstehenden Strassenbrückenbau, sagte auch, er habe bereits mit allen anderen gesprochen, die hätten sich bereits nach einem anderen Garten orientiert und schließlich habe er davon nichts gewußt. Gestern Abend hörte sich das ganz anders aus dem Mund der Vertreterin des TLUG an, die bezog sich mehrmals in ihren Ausführungen auf die häufiger geführten fruchtbaren Gespräche mit dem Vereinsvorsitzenden.
Nun war mir auch klar geworden, weshalb er am Sonntag meinte, diese Infoveranstaltung bräuchte ich nicht zu besuchen…..
Wenn dieser Hochwasserschutz bereits seit 2007 in Planung ist, hätte genau dieser Vorsitzender 2009 seine Baugenehmigungn für mein Blockbohlenhaus nicht erteilen dürfen. Das war sein Fehler, ein schwerwiegender Fehler. Und sicher, für die Vernichtung meines Gartens werde ich entschädigt werden, reicht es nicht muss ich mich wohl zivilrechtlich am Vorsitzenden schadlos halten. So oder so, ich verliere nicht.