von samstags kurz vor sechs bis jetzt auf den Beinen. Ganz schön anstrengend – ich bin doch nicht mehr der Jüngste…. Trotzdem war es schön. Die Nacht war eindeutig zu kurz, so gut wie nicht geschlafen, dann auf dem Walpurgismarkt flaniert und am späten Mittag, nach einem tollen Essen, zurück gefahren.

Und daheim, nicht zu Hause (!), hat der Alltag mich alsbald wieder eingeholt. Ich war im Garten und habe das Quarantänebecken für die Neuankömmlinge vorbereitet – damit das Wasser „wohltemperiert“ ist. Ich kann den Import gar nicht erwarten. Hoffentlich sehen die Fische in natura genauso gut aus wie auf den Bildern…

Schade, das es nun zu kurz war, eine Fete zum Ende der Woche zu organisieren, wer konnte schon ahnen, dass so viel experimentiert werden muss, um eine absolute Diagnose stellen zu können? Und letztendlich erschüttert mich die Diagnose, haut mich aber nicht wirklich um. Es kommt, wie es kommt. man ist nicht wirklich krank, aber auch nicht richtig gesund, der Körper wehrt sich, die Luft fehlt, die Leistung lässt nach. Habe ich vielleicht zu extensiv gelebt? Eher kaum, wenig geraucht, vor zwanzig Jahren ganz aufgegeben, noch weniger getrunken, das letzte mal am 02.06. 1984 betrunken gewesen, ansonsten nur angeheitert oder am 08.12.2012 aus persönlichen Gründen getrunken, um Probleme zu vergessen oder zur Seite zu legen. Und dennoch habe ich immer mal wieder ein Handicap: mal ist es die Bauchspeicheldrüse, mal ist es nun die Lunge. Gut, das Unkraut nicht vergeht, daraus schöpfe ich nun nur noch meinen „Glauben“ alt werden zu können. Beginnt doch mit der Rente jene Zeit, die ich mir tatsächlich selbst gestalten kann. Niemand hat dann mehr das Recht in meine persönlichen Belange Eingriff nehmen zu dürfen. Ja, und das möchte ich nun endlich auch auskosten.