Bei dem zu erwartenden Ergebnis scheine ich doch alles richtig gemacht zu haben. Ich danke, wie immer meinem Bauchgefühl, meiner inneren Stimme – das und die haben mich noch nie verlassen, haben mir immer suggeriert, wenn etwas nicht stimmt. Und auch diesmal hatten sie recht. Das erste Gefühl nach deren Statement am Mittwoch war es gewesen, was mich veranlasst hat, dass ich keine Gefühle mehr sinnlos verschwenden muss. Mit den Gefühlen ist das eh so eine Sache. Am besten, man lässt sie einfach außen vor. Ich hatte das in den letzten vier Jahren schon mal geschrieben, aber jetzt bin ich davon überzeugter den je. Das  passt einfach nicht mehr in diese Gesellschaft. Man gibt und nimmt einfach, mehr ist da nicht mehr. Ich hatte jetzt mehr als eine Woche Zeit, mich von meinen Gefühlen zu verabschieden. Das reicht dann auch.  Ich verdränge nun und hoffe, dass alles rasch vergessen zu können. Das Gefühl war ohnehin nur einseitig, also ein Grund mehr, schnellstens nun damit abzuschließen. Ohnehin hat sich durch das ewige auf und ab bereits ein Schleier der Vorsicht auf mein Herz, meine Gefühle gelegt; eine Art „habe acht!“, und das war ja nun auch richtig.

Nun werde ich versuchen, erst mal zur Ruhe zu kommen, um keine unbedachten Dinge zu tun. Dann einen kleinen Urlaub gönnen, anschließend mal sehen, was das Leben noch so für mich bereit hält.

Auch werde ich nun nicht mehr irgendwelche Sätze „analysieren“ wollen, das war erstens Quatsch und zum anderen ging es damals eher darum, darzustellen, was ich dabei empfand und wohl eher zeigen wollte, dass deren Auffassung dazu nicht korrekt ist. Solche Gedanken gibt es nun nicht mehr. Mir ist egal, welch schlechte Meinung man von mir hatte und hat und was ich da für eine lächerliche Figur zu deren Belustigung abgegeben haben muss. Das ist nun Geschichte.