Ewig konfrontiert mit mich ständig verfolgenden Erinnerungen, Gedanken, Worte jener Frau – was gäbe ich darum dies alles einfach ausschalten zu können. Es ist vorbei – nur das dämliche Herz und das bisschen Seele, oder wie auch immer man das nennen will, hängen an diesem Menschen. Mein Verstand sagt mir, dass ich nicht mal den Bruchteil eines positiven Eindrucks hinterlassen habe. Ich habe nichts bewirkt, außer Haß, Ekel und Egoismus…. Ich werde wohl erst meine Ruhe haben, wenn das Herz still ist. So jedenfalls kann und will ich nicht ewig leben. Ich hatte mich im vergangenem Jahr insoweit von diesen Dingen verabschiedet, so dass ich nur noch sehr selten erinnert worden bin. Auch alle äußeren Einflüsse wie Orte, Musik, Worte und Bilder und was auch immer Erinnerungspotential besaß,verblassten und rissen bei Assoziierungen kaum noch Wunden und Erinnerungen auf. Ich habe mehr als drei Jahre dagegen angekämpft und habe dann das gleiche ein weiteres Mal erleben dürfen. Nebenbei wollte ich in meinem restlichen Leben klar Schiff machen, ich hielt noch nie etwas von Lügen und Geheimnissen. Ich hatte bereits im Vorfeld des ersten Treffens im September 2012 der Olga erzählt, was ich tun möchte. Ich bin an der wichtigsten Front in meinem bescheidenem Leben kläglich gescheitert. Das stumpft ab, schleift alles ab. Nun bin ich tatsächlich beziehungsunfähig, wurde zu jemanden gemacht, der stumpfsinnig darauf achtet, was als nächstes gegen mich vorgebracht und verwendet wird. War das das Ziel? War es das noch wert? Ich bin nicht nur ein Ekel und Egoist sondern in all den Augen derer der größte Lump unter dieser Sonne. Deshalb musste man mir sicher den gefühlsmäßigen Garaus machen.