Küche habe ich am Wochenende und gestern renoviert. Zusätzlich habe ich eine neue Kranzleiste an der Oberkante der Küchenschränke angebracht. An der Unterseite der Schränke werde ich auch noch eine flache Kranzleiste anbringen. In diese werde ich LED Lampen integrieren. Eine arbeit für die Zeit, wenn ich aus dem Krankenhauswieder raus bin.

Nachher hole ich die massangefertigten Plissees für die Küche, die möchte ich heute Abend noch anbringen, damit dieses profane Rollo endlich wegkommt.

Ein bisschen nervös bin ich ja schon wegen der bevorstehenden OP. Angst oder Schiß davor habe ich auch. Aber der zu erwartende Effekt obsiegt. Mein ganzes Leben habe ich mich damit herumgeschlagen, dabei war eine Lösung so nah.

Vor Aufregung ist mein Stoffwechsel „eingefroren“. Seit zwei Tagen Stagnation, kaum Gewichtsverlust, obwohl ich kaum etwas esse und  streng auf die Kalorien achte, die Nervosität macht sich bemerkbar. Dabei muss ich zur Ruhe kommen, vollkommen ruhig zu dieser OP gehen, Aufregung ist Gift, 2012 hatte ich mich auch vor der Knie-OP aufgeregt und hatte während der OP einen Herzstillstand. Im Nachhinein wurde eine Bradykardie festgestellt und mit meinem newsgen medicals Fitnessarmband konnte ich protokollieren wie oft die Herzfrequenz unter 60 geht. Trotzdem fühle ich mich gut, durch das Reduzieren um nunmehr bereits 34 kg (!) seit Mai 2016 – und ich brauche diese Zahl nicht als Werbung für irgendwelche „Fatburner“ deren Wert darin beseht, ausschließlich den Geldbeutel zu schmälern. Die Masse dieser Mittelchen taugt rein gar nichts. Ein paar Anregungen hatte ich mir bei vidavida geholt, mein schlechtes Gewissen war und ist das Protokoll bei „kalorien.de“ Natürlich habe ich auch ein paar „Pillen“ als Nahrungsergänzung  genommen. L-arginin, Tribulus Terristris aus Bulgarien, Maca,  Acai und Guarana. Sehr viel Aroniasaft und selbstgemachtes Aroniagelee ohne weiteren Zucker.

Da ich dreißig Aroniasträucher in meinem Garten habe, werde ich in diesem Jahr meinen Saft selbst machen, also nicht nur mit Alkohol aufgießen oder nur Gelee bereiten.

Mit all diesen Dingen in der richtigen Dosierung, viel Fisch, fast nur Rindfleisch, Lahm, Gemüse und Obst, sowie handgepresstes wirklich natives Ölivenöl aus Griechenland, bei dessen Herstellung ich früher selbst zugegen war und echten Joghurtkulturen aus Bulgarien, fast ohne Weißmehl, nicht mal mehr ein Brötchen und viel Disziplin haben mir geholfen.

Auch mein Knie läßt sich nun besser bewegen….

Nun erst mal mittag essen: heute gibt es Lachs mit Käse überbacken, Blattspinat und Konjak-Nudeln.

Anschließend  muss ich aber los, Gardinen holen, Roggenbrot kaufen und zum Arzt wegen der letzten Laborbefunde von gestern.