Wir waren drei Stunden am Kilometer sechs an der Maritza angeln, hinter einer Brücke wo die Maritza sehr ruhig dahinfließt. Ich hatte da vor Jahren mal einen kleinen Wels gefangen, den ich wieder in den Fluß entließ. Gerne würde ich mal einen Riesen fangen, fotografieren und wieder freilassen, aber im Sommer sind die Biester sehr vorsichtig…. Mir reicht schon ein anderer Fang. Es ist ein Sport, die meisten geangelten Fische lasse ich eh wieder frei. Meine Freunde hier sehen es genauso. Das Zusammensein zählt dabei mehr.

Morgen früh habe ich zum Frühstück eingeladen, ein Frühstück typisch für Bulgarien. Ein paar Dinge mußte ich einkaufen, aber das wichtigste werde  ich selbst machen. Hoffentlich reicht mir die Zeit.

Jetzt sind wir in einer kleinen Gaststätte, ganz in der Nähe meiner Wohnung und in der Nähe des Basars, der meiner Wohnung nun mal am nächsten liegt. Ich hatte heute zwei Dinia gekauft, die sind leider beim Angeln gegessen worden. Aber der Basar in meiner Nähe ist (fast) rund um die Uhr auf, ich habe bereits Nachschub geordert.  Die bringen sogar all meine Bestellungen nach Hause.

Unseren Fang von heute lassen wir nun im Restaurant frisch zubereiten – unmöglich in Deutschland. Hier scheint es ganz normal zu sein….