Was mir all die Zeit seit 2012 wohl immer wichtig war…

Ich hege keinen Groll! Mir ist sowas genauso fremd wie bspw. Eifersucht. Mag jeder seinen Weg suchen und folgen. Im Nachhinein habe ich deshalb auch noch mal alle Beiträge seit dem Ende am vergangenen Sonntag korrigiert. Ich mag einfach nicht, dass jemand denken möge, meine Worte richten sich gegen einen Menschen. Es ist wie es ist – so habe ich dies bereits seit September geschrieben, und ich habe auch gesagt, dass ich ihre Meinung sofort akzeptiere. Nun, ihre Meinung stand zwar etwas zwischen den Zeilen, aber es war doch deutlich genug. Da werde ich doch nichts mehr dagegen unternehmen! Und nun mit bösen Worten hier noch etwas zu provozieren, das muss nicht sein. Das würde auch meinem Charakter und einen Vorstellungen von Moral und Ethik widersprechen.
Bislang tat ich dies nur, um sie gegen mich aufzubringen, niemals weil ich sie damit provozieren oder verärgern wollte. Dieses nun alles vernichtende Urteil wäre wohl bereits sehr viel zeitiger angebracht. Mit jeder Aktion von mir ließ ich immer die Option offen, dass nicht ich unbedingt an ihrer Seite sein muss, (aber es wäre wünschenswert…). Jahrelang wollte ich damit von ihr erfahren, wie sie über eine Zukunft denkt. Fangfrage. Natürlich ist es schwierig, zwei „alte“ Leben in Verbindung zu bringen, es hätte aber funktionieren können – auch nach ihren Gedanken hierzu. Ich hätte gerne alles so getan, so wie sie es sich gewünscht hätte. Sie ist eine so großartige Frau. Alle anderen Gefühle und Dinge passen nun nicht mehr in diesen Rahmen.
Ich hatte schon weit früher geschrieben, dass meine provokanten Worte sie eher gegen mich aufbringen sollten, als dass ich sie damit direkt ärgern mochte. Ich wollte ihr damit immer die Möglichkeit geben, nicht nach eigenen Formulierungen suchen zu müssen, um eine Entscheidung zu treffen und zu besiegeln. Aber im Grunde genommen wollte ich all mein Leben nur sie und eigentlich nicht enttäuscht werden, sie zu verlieren. Ich bin ein gefühlsduseliger und romantischer Mensch in diesen Dingen, ich fand es bislang gut, mir dies bewahrt zu haben. Mein Job ist unromantisch genug und berechenbar, nichts aufregendes mehr. Ich habe eben alles falsch gemacht.
Ich bin so aufgewühlt, es wird wohl nun nichts mehr mit einer „Stunde aufs Ohr legen“. Ich brauche jetzt viel Abwechslung, schade, dass es heute so gar keine urige Bierkneipe mehr gibt, wo man mit Freunden bei einem Bier über Gott und die Welt quatschen kann. Das fehlt mir jetzt.