Wahrscheinlich durch die Aufregung wegen der OP zu hohe Blutdruckwerte, keine Infektionen, keine Entzündungen, keine offenen Wunden, das Ergebnis ist: ich bin bereit zur OP mit Einschränkungen bei der Narkose wegen der Bradykardie. Also kann es nun endlich losgehen. Das wird bei all dem, was ich an mir änderen wollte (vor nicht allzu langer Zeit: sollte) der längst fällige, größte Einschnitt in meinem Leben. Immer schon war ich Optimist, auch jetzt ist mir trotz „Fallenlassens“ der Lebensmut noch immer nicht genommen worden. Vielleicht bin ich doch nicht jener schlechte Mensch als der ich noch vor kurzem dargestellt werden sollte? Jedenfalls werde ich mich niemanden mehr anbieten. Es gibt so viele Menschen, kein anderer würde nach dem was ich tat sagen, wann ich meine „Hilfen“ gegen jenen Nutznieser verwenden wolle. Wenn man nur so ein Abbruch zustande bringt, schade, es hat mich sehr hart getroffen. Aber nun, ein viertel Jahr später sehe ich und mein jetziges Umfeld das alles sehr viel freundlicher und eben anders.

Erstmal ist die OP gesichert vorbereitet. ich kann am 14. zu weiteren Voruntersuchungen in die Klinik gehen und am 17. operiert werden.

Alles andere danach ist auf den Weg gebracht. Ich wollte nie allein bleiben und dafür hatte ich alles getan. Was die Zukunft bringt, mag man sehen.