Nach dem Schwimmen bin ich zurück ins Hotel, habe etwas gegessen, alles bezahlt und werde gleich mein Zimmer verlassen und nach Hause fahren. Trotz des Ärgers wegen der Operationsnarbe waren es wirklich ein paar schöne ruhige Tage, leider allein. Das wird wohl von nun an mein Schicksal sein. Gut das ich bereits Übung darin habe, alles allein zu tun. Es ändert sich also zukünftig nichts von alldem, was ich zwanzig Jahre gelebt habe. Es gab in meinem Leben tatsächlich nur ein Mädchen, eine Frau für die ich alles getan hätte. Leider konnte mein Habitus da nicht mithalten, den Rest schenke ich mir.
Gleich werde ich nach Hause fahren und morgen wieder in diese Richtung aufbrechen – was für ein Irrsinn, aber meine Mutter hat darum gebeten und dann macht man das halt. Und was ist schon Zeit, wenn man noch eine Mutter hat?
Unterwegs werde ich noch irgendwo essen gehen, damit ich zu Hause keine arbeit mehr damit habe. Wenn ich gut durchkomme, kann ich gegen 20:00 Uhr im Steakhouse meines Vertrauens sein – ein Krokodilsteak mager könnte ich mir vorstellen…
Anschließend werde ich nach Hause fahren, schauen, was die Hausperle alles vorbereitet hat, da ich ja am Samstag Abend weder nach Hause fahren werde wegen meiner Mutter, muss ich nichts weiter packen. Die Hausperle hatte ich gebeten zwei Geschenke für die diesjährigen Gastgeber vorzubereiten. Ich weiß, dass sie gewissenhaft ist und dies sehr gut vorbereitet hat.
Die Hausperle ist wirklich ein Sechser im Lotto! Als Hausfrau und Haushaltshilfe!
Und nun muss ich den Rest einpacken und mich verabschieden…