Ich war den ganzen Nachmittag unterwegs, weniger einkaufen, mehr sitzen, Kaffee trinken und beobachten. Später beim Bäcker drang ein Duft in meine Nase und auf die Zunge nach frischen Brotteig und Zwiebeln und Speck. Leider gab es keinen Zwiebelkuchen mehr.

Aber schon beim Geruch setzte das Kopfkino ein: Ein Abend zu zweit, Kerzen, Zwiebelkuchen, Federweißer und leise Musik von Ravel. Sinnige Gespräche, Humor, Lachen, in die Augen sehen, eintauchen und … ; halt das geht zu schnell, kann man nicht in zehn Worte fassen, außerdem ist der Traum schon wieder zu Ende. Mit wem sollte ich auch solches tun? Da gab es mal jemanden….

Jetzt soll ich mich mit der Gegenwart und allem was ich falsch getan hatte, abfinden.

Kaum geht es mir wieder besser, habe ich diesen einen wohl aussichtslosen Wunsch….