Ziemlich schnell vergehen die paar Tage zwischen den Operationen, die mein Leben endlich verändern sollen. Die alte Wunde heilt gut ab, fast keine Schmerzen mehr. Ich denke das ich am Samstag mal ins Hallenbad gehen kann.

Wenn man zu Hause ist weiß man oft nicht was man als Essen zubereiten soll.Das Kochen für eine Person macht auch wenig Spass, jeden Tag Essen gehen hat auch Nachteile, die Portionen haben meistens mehr Kalorien als man zu sich nehmen mag. Nicht essen ist auch nicht richtig, in meinem Alter kann das nicht gut sein. Und wenn man tagsüber nichts oder wenig ißt, wird die Nahrungsaufnahme abends zum Desaster. Gestern Abend hatte ich italienische Gemüsepfanne mit gedünstetem Fisch. Anschließend hatte ich noch ein Hungergefühl, so daß ich fast meinen Willen gebrochen hätte und dann wäre ich über die mir täglich auferlegten 1.200 kcal gekommen…

Ich habe mich für heute Mittag entschieden: Ich mache einen mediterranen Salat mit Oliven und einer Scheibe sahnigen Sirenje, ein originaler Schafskäse  (Feta) aus Bulgarien. Also Vitamine und Eiweiß. Und satt macht das auch.

Nach dem Essen gehe ich spazieren. Bewegung unterstützt den Kampf ums abnehmen. Und je mehr man abgenommen hat um so hartnäckiger halten sich die restlichen Fettzellen am Bauch. Nun ja, bei der OP wird auch noch mal ein größeres Volumen an Fettzellen heraus gespült. Haut, Muskeln und Knochen wiegen ja auch noch was und noch mehr Muskeln erhöhen das Gewicht. Muskeln sind schwerer als (Körper-)Fett. So oder so, man kann tun was man will – nutz- und wertlos, mein Los eben.