Keiner kann je erahnen, welch riesiger Fels mir vom Herzen gefallen war, als ich gestern die Mail gelesen hatte und erst recht heute morgen nach dem persönlichen Rückruf. Monatelang rum experimentiert bis hin zur Biopsie. Und trotzdem finde ich es nach wie vor richtig, gerade mit dieser offenen Diagnose in den Urlaub zu fahren und Abstand zu gewinnen. In letzter Zeit sind da mehrere Dinge aufeinander gekommen, alles hatte sich gegen mich verschworen, niemanden in meinem inneren Kreis konnte ich etwas recht machen. Mit der offenen Diagnose hatte ich mich schon fast selbst aufgegeben. Obwohl ich immer damit gerechnet habe, da ich ja ein „worst man“ bin, bzw. dazu deklariert wurde, kann ich gar nicht krank sein – die schlechtesten Menschen wie mich trifft so was eben nicht. Und wieder hatte die Lebensweisheit recht….

Dennoch fühle ich mich befreit, da ich nun weiß, das es „nur“ eine chronische, destruktive Lungenentzündung ist. Daran stirbt man nicht.

Wenn ich wieder in Deutschland bin, muss ich mich nochmals untersuchen und röntgen lassen, aber ich denke das Klima hier hat mir in den knapp neun Tagen gut getan und den Zustand stark verbessert.

So nun kommt die beste Zeit des Tages, ich hole mir jetzt einen Mietwagen und fahre über die Insel. Ich möchte gerne ein paar Tiere sehen. Vielleicht einen Iguana Iguana in der Wildbahn? Wenn ich zu Hause bin und fotografiere, lädt meine Samsung Galaxy Kamera EK-GC100ZWADBT alle neuen Aufnahmen in die Dropbox, leider funktioniert das hier nicht so gut. Man kann wohl mobil telefonieren, aber Daten übertragen funktioniert nicht immer. Aber es gibt ja noch immer SD-Karten.