Heute ist es nicht so warm, da kann man es gut aushalten. Vielleicht wird es ja doch ein SchlaDo? Aber ganz egal, wie lange ich arbeite, wir fahren heute zum Rindersteakessen. Deshalb gab es heute Morgen auch nur Gurke und Paprika, heute Mittag ein Salat mit Joghurtdressing, das alles damit noch genug kcal für heute Abend übrig bleiben.

Ich habe mich wohl weitestgehend an die angespannte Situation gewöhnt, machen kann ich eh nur wenig. Und Stress soll das Risiko noch erhöhen. Also ich mache mir keinen Stress, um gar nichts mehr. Und Ende nächste Woche weiß ich mehr. Und in maximal vier Wochen bin ich wieder auf dem Damm.  Es gibt erst mal kaum Grund zur Beunruhigung. Manche Dinge muss man als gegeben hinnehmen.

Ich gehe davon aus, dass ich hundertprozentig und altersgerecht genese. So ein paar kleine Zipperlein stellen sich halt im Alter ein, manchmal knackts im Gebälk – aber das geht wohl jedem so.

Jetzt, wo ich meine Freiheit wieder habe, tun und lassen kann was ich möchte, werde ich mich doch nicht von zwei solchen Geschwüren ins Bockshorn jagen lassen. Und scheinbar sind ja keine Organe davon  angegriffen, nur die Nieren sind ein wenig beeinträchtigt, aber auch das ist eher hausgemacht, ich habe in den letzten Jahrzehnten niemals 1,5… 2 l Flüssigkeit am Tag aufnehmen können, auch unter Zwang nicht. Ich habe mir auch kaum Gedanken darum gemacht.

Aber das sind alles Dinge, die wirklich nicht schwerwiegend sind, auch wenn es heute gerne so dargestellt wird. Wahrscheinlich ist es für Ärzte immer besser, den Patienten ein schlechtes Gewissen einzureden? Damit stoßen sie bei mir auf Granit.