Das Leben läuft eben nicht (mehr) fadengerade wie früher. Allerdings habe ich eine gute Prognose um das alles gut zu überstehen. Diese nächste und dann eben letzte Operation werde ich auch noch überstehen. Bis dahin lebe ich erst mal in den Tag hinein – ohne Wünsche und Pläne.
Heute Nachmittag kann ich das Krankenhaus erst einmal verlassen, die Narbe soll erst mal heilen, die Schwellung so weit als möglich abklingen, dann irgendwann wird das überschüssige Gewebe entfernt.
Also werde ich morgen planmäßig in meinen „Urlaub“ fliegen, nun ja eine Woche geht es auf die Insel Thassos.
Wenn ich in der ersten und in meinethalben in der ersten Hälfte meiner dritten Urlaubswoche vertraglich alles geregelt habe, bin ich zufrieden. Die bürokratischen Mühlen auf dem Balkan mahlen extrem langsam, vielleicht mit „Bakschisch“ etwas schneller?
Der Charterflug gemeinsam mit einigen anderen ist preiswerter als ein vergleichbarer Lufthansaflug.
Nach diesen drei Wochen werde ich mich beim Arzt vorstellen und wir besprechen den Rest. Natürlich will ich nun nichts wieder überschlagen, ich entspreche nun lieber von vornherein den weiteren Anweisungen der Ärzte. Dieser kleine Eingriff wird schon bald Geschichte sein und alles wird wie gewünscht verheilen. Im grunde genommen war ich ja selbst an den Komplikationen schuld. Gäbe es keine nachträgliche Entzündung, die ich wohl anfangs auch vernachlässigt hatte, wäre eine Entwicklung einer „Fibrose“ überhaupt nicht möglich gewesen. Also muss ich nun nicht lammentieren, ich habe mir das alles selbst eingebrockt und werde nun auch allein die Suppe auslöffeln.
Eigentlich hatte ich schon immer meine Probleme selbst gelöst.