im grunde genommen gibt es darüber nicht mehr viel zu schreiben. Das Erlebte muss ich ohnehin ausschließlich mit mir selbst ausmachen. Ich hatte eben einen anderen, wenn auch nur einen falschen Eindruck, nur das ließ mich wohl die Nähe suchen und gar meine damaligen Gefühle offenbaren.

Ich hatte mich damals dazwischen gedrängt, eine Beziehung zerstört. Dabei stand von vorn herein fest, mit mir wird es keine Beziehung geben. Mich kann man nicht lieben – stand von Beginn an fest. Ich habe es probiert, Kontakt gesucht, mit vielen Mitteln, manchmal wurde dem nach gegeben. Warum auch immer? Und in diesen Situationen wurde immer Abstand aufgebaut mit solchen Worten wie, ich würde mir alles selbst kaputt machen, ich bin zu kompliziert, ein schwieriger, eben schlechter Mensch. Andererseits wurde Nähe gesucht. Beispielsweise am Samstag, ich wollte nur noch „Chauffeur“ spielen, ich hatte das initiiert, also stand ich auch ein letztes Mal dafür gerade. Auf der Fahrt wurde mir mitgeteilt, ihr Freund und Lebensgefährte hätte sie auch gefahren. Ja warum musste ich dann fahren? Es gab doch eh nichts mehr zu sagen und im Vorfeld wurde ich informiert, wie das ganze abzulaufen hat. Ich hatte einen Tag vorher das Ansinnen vollumfänglich akzeptiert, angemessen für eine letzte Fahrt. Und es gab auch nichts mehr zu besprechen. Die Reaktion gegen mich wurde nur noch besser herausgearbeitet. Voller Begeisterung wurde der Freund und Lebensgefährte gehuldigt. Bis hin zum vorläufigen Ende. Passiert zum Ende der Sitzung. Aber da war mir auch schon egal, wie das Kunstwerk nun aussah. Ich wollte nur noch meine Fahrt beenden. Mit einem Rest Taktgefühl, hätte man auf den Freund als Chauffeur zurück gegriffen. Mehr Hohn und Spott war wohl nicht mehr zu ertragen. Und dann noch immer auf der Rückfahrt zu behaupten, ich mache alles kompliziert und selbst kaputt,  stünde mir gar selbst im Weg, wenn man überhaupt nicht weiss, um welchen persönlichen Wert es sich handelt, den ich zerstöre, weil ich nur ein öberflächlicher Bekannter zu sein hatte.  Als oberflächlicher Bekannter gab es nichts zu zerstören, da es nie etwas gemeinsames gab. Ich finde, ich habe nur noch Grenzen gesetzt, um mir und vielleicht auch denen nicht noch mehr weh oder leid zu tun. Das war, bei allen vorhandenen Gefühlen sicher eine richtige Entscheidung. Und, was sind Gefühle, was sind sie noch wert? In diesem Leben kommt man besser ohne Gefühle zurecht. Das muss auch mir nun endlich gelingen. So einfach ist das.