Die ersten Herbststürme, Regenschauer und hin und wieder noch ein paar Sonnenstrahlen. So wie es aussieht kann ich heute nicht spazieren gehen. Aber das hatte ich heute morgen schon so eingeschätzt.

Heute gab es gerade Suppe zum Mittag. Das Brötchen habe ich mir geschenkt, den Nachtisch, Fruchtquark, habe ich gegessen. Eigentlich sollte ich hier noch weniger essen, bei der geringen Bewegung. Aber wenn ich erst wieder Schwimmen gehen kann, ist das kein Thema mehr. Paar Kalorien zu viel gehen dann schnell runter.

Nach einer kurzen Mittagsruhe, ich konnte eh nicht schlafen, bin ich nun in die Cafeteria gegangen. Ein bisschen Zeitung lesen, einen Kaffee trinken – ein bisschen Abwechslung eben.

Noch immer habe ich nur mein Handy zum schreiben, ich hoffe, dass ich morgen, spätestens am Freitag nach Hause fahren kann. Für nächste Woche habe ich noch nichts vor, es wird eine ruhige Woche werden. Ich werde mich erst mal zu Hause erholen. Die Woche darauf wird dann schon wieder schwieriger, ich habe doch schon in bisschen Schiss vor diesem Eingriff.  Aber den derzeitigen Zustand kann man so nicht lassen. Es soll ja wie gewohnt funktionieren, das Organ. Ich habe das alles angefangen, muss also auch mit den Komplikationen zurecht kommen und nun auch dafür sorgen, dass alles zum Besten therapiert wird. Keiner konnte vorher die Komplikationen erkennen, und das die beiden Geschwüre aufgetreten sind oder aufgefunden wurden, dass kam tatsächlich nur deshalb so frühzeitig zum Vorschein, weil ich dass ganze durchgezogen habe – und das nur wegen einer positiven Kritik. Kritik als lebensverlängende Maßnahme – ich werde darob immer dankbar sein.