Morgen ist irgendwie ein Feiertag, ein ganz persönliches Jubiläum. Und viel Zeit ist bereits vergangen.

Ich habe heute etwas getan, was, so hoffe ich zumindest, auf Verständnis stoßen wird. Ich hatte nie gedacht, dass es mir mal so schwierig werden wird mit Gefühlen und Ablehnung umzugehen. Manchmal denke ich, nur durch mich wurde das Ergebnis herauf beschworen. Ich hätte mich anders verhalten müssen. Meine Probleme musste ich aber erst mal ablegen. Irgendwie war die Situation sehr schwierig.

Natürlich weiß ich auch, dass es kein Hin und Her geben kann. Aber ich würde auch oder gerade heute alles daran setzen, meine Prinzessin auf Händen zu tragen.

Es kann doch nicht schlecht sein sich eine romantische, bisweilen sentimentale Ader auch im Alter erhalten zu haben? Die Welt draußen ist schon grausam genug.

Gerne würde ich mich vertragen – ich muss nun keinen Hehl mehr daraus machen – der Blog hier drehte sich von Beginn an nur darum, nach vierzig Jahren eine längst verlorene Liebe, die Jugendliebe, wieder gefunden zu haben. Eine Partnerin, mit der ich über alles, Hinz und Kunz, kreuz und quer ohne tabus frei heraus reden kann. Solch einen Menschen muss man erst mal finden. Meine Seelenverwandte habe ich maßlos enttäuscht und verärgert und möchte doch noch alles zum besten vor allem gemeinsamen Ende bringen…