Zeitig war ich heute schon im Krankenhaus. Labor, Blut, EKG usw. usf. – jetzt sitze ich in der Cafeteria bei einem Tee und warte. Essen sollte ich erst mal nichts.

Aber die Schwester hat schon gesagt, dass es wohl besser ist, wenn der Prof. mich zu Hause im städtischen Krankenhaus ambulant operiert… Er ist auch zweimal in der Woche dort und es wäre für mich einfacher nach Hause zu kommen oder abgeholt zu werden. Nun mal sehen, was das Labor sagt und wie dann entschieden wird.

Ich habe fast nicht geschlafen letzte Nacht, so viel ist mir durch den Kopf gegangen. Ich muss das erst mal sortieren – in Ruhe und erst mal wissen, dass das hier kein Krebs ist.

Heute wäre auch der Notartermin, an dem meine Mutter ihr Eigentum an ihren jüngsten Sohn übertragen möchte. Den Erbschein hatten im Februar alle unterschrieben. Damit wäre eigentlich der Weg frei und ich habe damit eigentlich nichts mehr zu tun. Aber in Deutschland muss ich mit meiner Unterschrift dies bestätigen. Ich habe mir einen anderen Termin geben lassen für die Ableistung meiner Unterschrift. Soviel Zeit muss sein.

In einer Stunde wird bestimmt, wie meine Operation durch geführt wird. Ich hoffe ja immer noch, dass es ambulant geschieht. Was ist daran so schlimm, ein oberflächliches Geschwür mit den Verwachsungen in den Bauchraum heraus zu schneiden?  Ich stelle es mir leicht vor.