Der Schreck steckt mir noch in den Knochen, das Sprunggelenk ist noch immer entzündet. Das Krankenhaus, insbesondere die Notaufnahme, ist spitze. Freundlich, tolle beratung und Begründung, ruhige Vorgehensweise, schnelle Hilfe – einfach so, wie man es sich als Patient vorstellt.
Jetzt lassen die Schmerzmittel von letzter Nacht nach. Hoffentlich kann ich dann diese Nacht schlafen. Ich muss unbedingt mal meine Hausapotheke mit qualitativen Medikamenten auffüllen. Mein Hauptaugenmerk sollte auf Entzündungshemmern liegen.
Wir haben schon Mai und mit diesen Op`s und den kleinen „Komplikationen“ nun kann ich meinen Garten nicht fertig bestellen. Der Landschaftsgärtner kümmert sich nur um das Erscheinungsbild, nicht aber um den Anbau auf den Beeten. Ich werde mir also noch jemanden als Gartenhilfe suchen müssen. Auf zehn Euro Basis.
Wenn ich das nun erfolgreich hinter mich gebracht habe und die Op am 2.6. solls dass dann aber auch gewesen sein.
Und sicher war ich auch selbst schuld an dieser Sepsis: zuviel belastet, Schweinefleisch gegessen, beim Familientreffen eine excellente Gulaschsuppe mit Schweinefleisch und kurze Zeit später mit meinen Freunden unterwegs Schaschlick mit Schweinefleisch und Schweineleber. Das hat den Harnsäuregehalt im Blut derart erhöht, dass sich hier eine Sepsis gebildet hat. Ich muss halt noch besser beim Essen differenzieren. Den Rest hat wohl die geballte Bewegung dazu beigetragen.
Nun bin ich erst mal zwei Wochen außer Gefecht gesetzt, Bewegen, Schwimmen und Physiotherapie darf ich noch. Aber wenn es halt hilft, kriege ich das hin.
Ich kann an meinen Manuskripten weiterarbeiten. Und mich auf die letzte OP vorbereiten.
Dann habe ich mir wirklich einen Urlaub verdient.