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„Henkersmahlzeit“….

Heute morgen habe ich nur eine Tasse warmes Wasser bekommen. Jetzt wird es ernst. In drei Stunden lege ich mich unters Messer. Möge alles erfolgreich werden und was gutes dabei heraus kommen.

Trotz Schlafmittel habe ich heute Nacht kaum ein Auge zugemacht. Als die Schwester das Licht löschen wollte, bekam ich eine weitere Tropfen zum beruhigen und schlafen. Es half nichts. Erst gegen Morgen bin ich eingeschlafen und träumte wilde Sachen. Total zusammenhanglos, nach dem Erwachen war alles vergessen. Und ich war erschlagen. Aber nach einer halben Stunde fühlte ich mich erstaunlich wohl.

Nun werde ich gleich abgeholt und vorbereitet. Nerrvös und aufgeregt bin ich schon ein bisschen. Aber es wird schon alles gut gehen. Einmal sollte auch ich ein wenig Glück haben. Und es ist ja für eine gute Sache.

 

 

endlich angekommen…

unterwegs  habe ich noch an einer Raststätte oder einem Autohof gehalten und zur Beruhigung einen Tee getrunken. Als ich hier ankam wurde ich schon erwartet, obwohl ich gut in der Zeit lag, also noch nicht zu spät war.

Zu Mittag habe ich nichts gegessen – zu augeregt, aber nachher gehe ich in die Cafeteria und nehme einen Kaffee. Anschließend gibt es noch ein Aruztgespräch und dann kann der Tag ausklingen. Vielleicht lese ich dann noch ein bisschen.

Am Abend werde ich mir was zum Schlafen geben lassen. Letzte Nacht hatte ich schon vor Aufregung sehr schlecht geschlafen und ich möchte ja morgen ausgeschlafen sein….

Und eine gute Nachricht – die KK prüft nochmals, ob Kosten übernommen werden können. Allerdings werde ich in Vorleistung gehen müssen. Aber das ist egal, wenn ich das wieder bekomme.

Es fügt sich ja doch noch alles zum besten!

nervös, aufgeregt…..

Nach dem Frühstück fahre ich los zum Krankenhaus. Ich bin so aufgeregt, hoffentlich kann ich mich auf der Autobahn konzentrieren. Es wäre fatal, wenn etwas unvorhergesehenes passieren würde.

Frühstück mit Tomatensaft, Ei, Roggenbrot, Kokosfett, fettarmen Schnittkäse und Geflügelwurst. Ausbalancierte Mahlzeit, kalorienreduziert. Meine Ernährungsumstellung beginnt mir Spass zu machen. In der Nähe meiner Wohnung gibt es einen riesigen BIO-Ladenar früher mal ein Discounter. Ist zwar alles ein bißchen teurer, aber dafür umso besser. Und man muss ja nicht alles dort kaufen. Woanders gibt es auch bereits gute Artikel für eine ausgewogene Ernährung.

Ich liege gut in der Zeit, um 10:00 Uhr will ich losfahren. Es sind etwas mehr als zwei Fahrstunden.

Es wird schon schief gehen! Und ein Versuch war es halt wert. So oder so und irgendwie geht das Leben immer weiter. Auch habe ich mich an meine neue Einsamkeit gewöhnt. Ein Umstand den ich vor knapp einem Jahr noch als unerträglich hielt. Man gewöhnt sich an alles. Und wenn ich das letzte Wochenende  Revue passieren lasse, ist es für mich wohl am besten, auch unabhängig vom Ausgang der OP, allein zu bleiben. Es gibt eben keine, die der einen das Wasser würde reichen können. Ich war sogar bereit Kompromisse einzugehen, aber das hieße auch, ich müsste mich zu stark für jemanden verbiegen. Und das das nichts wird, habe ich ja die letzten Jahre mit der Olga erfahren. Das hat mich zu einem unausgeglichenen Menschen gemacht, voll Ironie und Sarkasmus – beziehungsunfähig eben.

Es ist schade, dass sich alles so entwickelt hat. Ich hätte gern eine Beziehung aufgebaut. Durch mein Verhalten ist dies nun nicht mehr möglich.

 

 

 

Unterwegs

Heute morgen losgefahren und an der Autobahn gefrühstückt. Jetzt sind wir auf dem Weg zu einer Straußen- und Alpakafarm mit Gastronomie. Ich möchte heute Mittag ein Straussensteak verspeisen. Und natürlich habe ich meine Riesenkühlbox dabei, ich werde für die nächste Party Fleisch (Strauß und Alpaka) einkaufen.

Anschließend geht es weiter nach Berlin. Im Umland habe ich ein schönes Landhotel ausfindig gemacht. Dort wird übernachtet. Vor zwölf Jahren war ich da schon mal. Das Restaurant ist in einer Scheune.

Heute Abend geht s in die Hauptstadt – zum Bummeln, heute empfehle ich ein sehr gutes indisches Restaurant zu Abend und anschließend zu Holiday on ice – believe, eine moderne Geschichte von Romeo und Julia.

Morgen Museen, Spree und abends   einem Dinner-Krimi „Der Tod trägt Petticoat“ aus den 50-er Jahren. Ich habe die passenden Dinge dazu besorgt.

Das Wetter  ist sehr gnädig mit mir. Sonnenschein – macht richtig gute Laune beim Fahren. Und da es nach Norden geht, ist die Sonne schön im Rücken. Der begonnene Tag – ein schöner Tag!

 

 

natürlich hat die Zeit, die ich gerade durchlebe auch Nachteile.

Durch die letzte OP kann ich bspw. im Moment nicht ins Hallenbad. Auch wenn ich auf meinen Kalorienverbrauch achte, durch die „gezügelte“ Bewegung verbrauche ich weniger Kalorien als sonst. Demzufolge nehme ich auch langsamer ab. Schade. Andererseits brauche ich noch eine Menge körpereigenes Fett, dass mir im letzten Schritt meiner OP entzogen, gereinigt und unterspritzt wird. Hoffentlich reicht das dann noch.

Es sind noch annähernd sieben Wochen einschließlich der vollständigen Heilung der OP-Wunden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte ich ch einen Entschluß gefasst haben wie ich mit meinem Leben umgehen möchte. Vom nutzlosen, wertlosen Menschen zu dem, der ich vor dem Ganzen mal war. Aber vielleicht habe ich mir da auch nur etwas vorgemacht?

Wenn der Erfolg sich nach der OP abzeichnet, werde ich eine entsprechende Annonce aufgeben. K.W. wird es auf Dauer nicht sein, sie hat mich hintergangen noch bevor man sich besser kennen lernen konnte. Und allzu eng mag ich eine zukünftige Bindung nun auch nicht mehr, man kann sein Vertrauen nicht einfach so weitergeben wie ein Stück Brot. Und das Herz spricht eh noch immer eine eigene Sprache und lässt Gefühle nicht zu. Es ist irgendwie verhext, irgendwas in mir drin läßt einfach nicht zu, dass ich zu wem anderen eine echte Beziehung aufbauen kann. Dabei soll das Leben doch weiter gehen. Und es bringt doch nichts, Gefühlen nachzuhängen, mein Verstand sollte endlich wieder die Oberhand bekommen. Andererseits ist es auch gut so wie es ist. Das Herz läßt keine andere Beziehung zu, ich werde mich also nie mehr in etwas verrennen und damit trauriger werden.

Es war richtig so, wie man mir gesagt und gezeigt hat, was man von mir hält. Von dieser Seite die Wahrheit gesagt bekommen zu haben zählt eben weit mehr, als wenn ich mir dies stückweise selbst erarbeitet hätte. Und wer weiß, ob ich dann zum gleichen Ergebnis gekommen wäre, ganz sicher hätte ich dann wieder alles verklärt, eben durch die rosarote Brille gesehen und wäre womöglich noch immer auf diesem Trip!

Nun ist für mich alles offen, ich werde mich nicht wieder binden, es ergibt einfach keinen Sinn mehr für mich. Ich kann gerne auch so alleine leben, mit meinem großen Bekanntenkreis, mit der Hausperle, und ab und zu mal jemanden, der ich ab und an ein bisschen mehr Nähe zulasse. Es gibt für mich nun keine Zwänge mehr, eine Beziehung eingehen zu müssen. Wirtschaftlich/Finanziell  bin ich liquide, es reicht auch noch für die Zeit als Rentner. Alle Ideen, die ich früher mal hatte, entbehren nun jeglicher Grundlage – es mag sowieso schon dämlich erschienen sein, dass ich wem unterstützen wollte. Sowas gab s wohl noch nie. Selbstlos jemanden zu unterstützen – oder vielleicht abgetrieben von einer Art Respekt vor diesem Menschen!? Aber ganz sicher wird über meine Selbstlosigkeit noch ironisch „getratscht“. Mir ist es egal, ich wollte nur was Gutes tun. Wenn man mich nun deshalb auslacht – ich höre es nicht mehr. Ist zu weit weg – Zeit und Raum!

Ich gehe nach wie vor davon aus, dass sie es verdient hat, auf Händen getragen zu werden. Und sicher findet sie ihren Prinzen, der dies alles und mehr tut, ohne dass dieses Tun einen Touch von Dummheit, Langeweile und all den Eigenschaften, die mich so wertlos und nutzlos machten, darstellt.

 

 

 

so vergeht die Zeit….

Ich bin überhaupt nicht mehr so aufgeregt als vor dem ersten Eingriff. Ich bin beruhigter, weil es nur eine lokale Betäubung gibt und ich, wenn ich mich wohl fühle und nicht alles stark geschwollen ist schon am 9. oder 10. wieder nach Hause kann. Andere Patienten sagen, dass es ihnen schwer fiel so kurz nach der OP Auto zu fahren. Da ich aber so kurzfristig niemanden habe, werde ich selbst fahren müssen. Ich habe schon andere Dinge angestellt….

Nun habe ich aber noch fünf Tage Zeit mich um andere Dinge zu kümmern. Ich werde vom Freitag bis Sonntag Abend verreisen (Konzert und Wellness). So ganz allein ist ja auch nichts. Es wird nie so sein, wie das was ich früher wollte und mit der damaligen Frau haben wollte. Aber seit dem ich eh nur wertlos abgestempelt wurde, muss ich ja nun nicht mehr so wählerisch sein. Da können auch kleinere Brötchen gebacken werden…. Auch wenn es nun mit K. W. wohl nur ums Geld geht. Ist egal. Echte Gefühle gibt es nicht mehr.

Im übrigen werde ich ja auch älter, da muss man es nun nicht mehr so übertreiben. Ich stelle keine Wünsche mehr an meine Partnerin, es reicht nun, ab und an seine Lust zu befriedigen. Alles andere ist sowieso nur gelogen.

ganz entspannt….

Nach dem Essen bin ich losgefahren, Möbelhändler abzuklappern. Bin auch fündig geworden. Habe ein Schlafzimmer gefunden mit einem „echten“ Boxspringbett. Ziemlich hoch, eben passend für meine alten Tage. Den Schrank habe ich aus Teilen zusammengestellt, Echtholz, mit Schubladen im unteren Bereich und Aufsätzen, um verschiedene Dinge verstauen zu können. Alles farblich passend zu meiner Lederlampe und den entsprechenden Nachttischlämpchen.  Die Übergardine in grün mit Glanz, keine Ahnung was das mal für n Stöffchen war, ziemlich schwer jedenfalls, passt nicht oder gefällt mir nicht mehr. Aber etwas zum zuziehen hätte ich schon gern in meinem Schlafzimmer. Der Schrank wird entsprechend meiner Bestellung angefertigt. Ich ließ mich von meinem Schlafzimmer aus vorvergangenen Zeiten leiten, zwischen den Kleiderschränken möchte ich eine Kommode mit Schubladen und Spiegel. Es dauert ein paar Wochen bis zur Lieferung.

Es muss ja auch nicht alles sofort neu sein – man hat mehr Spass, wenn man nach und nach seine Ideen umsetzen kann. Und außerdem bin ich viel zu geizig, mein Geld so rasch auszugeben. Ich wäge schon manchmal ab, wo was gespart werden kann.

In ein paar Tagen ist internationaler Frauentag, ich werde meiner Hausperle ein Prämie zahlen, ich bin mit deren Arbeit mehr als zufrieden. Man bedenke, was alles ich sonst noch zu tun hätte in meiner Wohnung – ganz zu schweigen vom Einkaufen, so ist der Kühlschrank immer wohl gefüllt. Ich kann auch kurzfristig Wünsche äußern, oder einfach mal morgens anrufen und sagen, dass ich mal rasch etwas extra besorgt haben möchte. Wenn ich abends ein paar Bekannte und Freunde zu Hause habe. Wie letzten Samstag bspw., als ich sehr spontan zu einem griechischen Abend eingeladen hatte, weil ich das Krankenhaus verlassen hatte.

Solche einfachen Dinge machen nun mein Leben Lebens- und Ertragswert.

 

ESCORT – war das ein nützlicher Vorschlag oder schon ein Serviceangebot? (Begleitagentur)

Zitat:

(Und nein, besser hätte ich den Service auch nicht erklären oder beschreiben können.)

https://de.wikipedia.org/wiki/Begleitagentur

Begleitagentur

Eine Begleitagentur (oft auch Escort-Agentur genannt) vermittelt Frauen oder Männer (sog. Escorts), die gegen Honorar für eine vereinbarte Zeit ihre Gesellschaft bieten; in der Regel handelt es sich um eine Form der Prostitution. Begleitagenturen sind als Dienstleister und Vermittler tätig, zwischen der Escort Dame (seltener Herren) und Klienten. Im Gegensatz zu Etablissements klassischer Prostitution (Bordelle, Klubs und Laufhäusern) geben Begleitagenturen vor, lediglich den Haus- oder Hotelbesuch beim Klienten und die Begleitung durch eine Gesellschaftsdame anzubieten.

Geschäftsmodell[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begleitagenturen sind Dienstleister und stehen in diesem Verhältnis sowohl zu den Kunden als auch zu den Escorts. Der Verdienst ergibt sich häufig aus einer Gebühr, die im Stundenpreis der Begleitung enthalten ist und als Provision an die Agentur abgeführt wird. Somit wird die Provision an die Leistung der Agentur gekoppelt, mehrere und lange Termine vermitteln zu können. Die Escorts sind in der Regel freiberuflich tätig und keine Beschäftigten der Begleitagentur.

Notwendig für die Ausübung des Berufs in Deutschland ist eine Anmeldung beim Finanzamt unter der Bezeichnung „Erotik Modell“, „Escort“ oder „Prostituierte“, eine Steuernummer wird vom Finanzamt vergeben. Die Einkünfte unterliegen je nach Umsatz- und Gewinnhöhe der Einkommen-, Umsatz- und Gewerbesteuer, obwohl sich Prostituierte nicht als Gewerbetreibende anmelden können.[1]

In Ländern, in denen Prostitution oder das Angebot von implizierten sexuellen Dienstleistungen verboten ist, werden von den Begleitagenturen nur die sozialen und unterhaltenden Dienstleistungen angeboten; die sexuellen Dienstleistungen werden von den Escorts selbst und somit privat angeboten. Dieser Umstand ist den politischen und Polizeikräften in solchen Ländern durchaus bewusst, allerdings konzentrierten diese ihre Bemühungen in der Vergangenheit eher auf die unkontrollierte Straßenprostitution.[2] In manchen Ländern wurde eine Gesetzgebung eingeführt, die Straßenprostitution zwar verbietet, Prostitution allerdings in Form von lizenzierten Begleitagenturen und Bordellen erlaubt.[3]

Tätigkeiten einer Begleitagentur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begleitagenturen übernehmen insbesondere das Marketing für die Escorts. Die Kundenakquise ergibt sich durch eine ansprechende Präsentation und Bewerbung der Escorts. Die Begleitagentur übernimmt für die Escorts die Erstellung einer Sedcard, welche Fotos und die Beschreibung der jeweiligen Person enthält. Diese weicht von Sedcards für Modelagenturen insofern ab, als sie in der Regel digital ist und einen vermehrt erotischen Inhalt hat, sowohl von den Fotos als auch vom textuellen Inhalt her. Der Inhalt einer Sedcard ist stark abhängig von der Kundenorientierung der jeweiligen Agentur.

Da der erotische Aspekt jedoch in der Regel im Begleitservice stets vertreten ist, werden die persönlichen Eigenschaften und besonderen erotischen Dienstleistungen der jeweiligen Escorts mit in der Sedcard aufgeführt. Die Präsentation der Sedcard erfolgt heutzutage primär auf der agentureigenen Homepage und auf lokalen Werbeportalen für Escort- und Begleitdienste. Sekundär wird Werbung in Tageszeitungen geschaltet und auf klassische Vertriebswege gesetzt. Google schließt seit 2008 die Bewerbung von Begleit- und Escort-Agenturen bei Google Adwords aus.[4]

Der Kundenkontakt und -beratung, damit auch die Koordination der Buchungen erfolgt durch die Begleitagentur. Neben der Kundenakquise ist dies ein zeitintensiverer Bereich der Dienstleistung. Daher stellt es einen der Hauptgründe dar, wieso die Zusammenarbeit mit einer Begleitagentur gewählt wird, insbesondere von beruflich tätigen Escorts. Durch die Abgabe des Kundenservice wird eine Erreichbarkeit seitens der Kunden erreicht, ohne die Anrufe selbst beantworten zu müssen.

Der Sicherheitsaspekt während eines Begleittermins wird in der Regel durch telefonischen Kontakt gewährleistet. Indem eine telefonische Erreichbarkeit seitens des Escorts besteht und die Agentur als Ansprechpartner für den Kunden diesem signalisiert, dass der Termin begleitet wird, sollen die Sicherheit für die Escorts erhöht und Übergriffe minimiert werden. Begleitagenturen bieten teilweise einen eigenen Fahrerservice an, der durch mehr Präsenz eine zusätzliche Sicherheit gewährleisten soll.

Laut einer Publikation von Udo Gerheim für das Institut für Menschenrechte gilt die „Jedermann-Hypothese“ von Kleiber und Velten als wissenschaftlich gesichert.[5] Diese besagt, dass Prostitutionskunden vom Altersdurchschnitt, Familienstand, Bildungsniveau, Berufs- und Einkommensgruppen als auch in Bezug auf psychische und gewaltbezogene Parameter nicht von der durchschnittlichen männlichen Gesamtbevölkerung abweichen.[6]

Die durch eine Begleitagentur gewährleistete, zusätzliche Sicherheit ist somit nur zu einem Teil begründet, da kein erhöhtes Gewaltpotenzial von Kunden ausgeht, aber durchaus vorhanden sein kann, jedoch entsprechend dem durchschnittlichen Gewaltpotenzial in der männlichen Bevölkerung.

Unterschiede zu Etablissements[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Begleit- und Escortservice weist trotz des erotischen Angebots Unterschiede zur Arbeit in Etablissements auf. Diese betreffen hauptsächlich die Sexarbeiterinnen selbst und deren Verdienst.

Die Preise sind im Escortbereich höher angesiedelt als in Etablissements. Obwohl Prostitutionskunden in Bezug auf das Einkommen in der Gesamtheit nicht von der Durchschnittsbevölkerung abweichen, sind Kunden von Begleitagenturen aufgrund der höheren Preise eher im höherverdienenden Bereich angesiedelt.

Während 2011 in Bordellen im mittleren Preissegment Preise von 100 Euro in der Stunde durchschnittlich verlangt werden, so fangen sie im Escortbereich bei 150 Euro an, aufwärts bis zu 300 Euro.[7]

Die Preise im oberen Segment wirken sich auf die Erwartungen und Ansprüche der Kunden aus. Buchungen im Wochenbereich sind im Escortbereich nicht selten.[7] Begleitagenturen versuchen daher, die Preise und Buchungsdauer durch eine gezielte Auswahl der Begleitdamen nach Bildung und anderen sozialbezogenen Kriterien zu erreichen und zu rechtfertigen. Daher sind gerade Studenten im Escortbereich sehr oft vertreten.

Eine vom Studienkolleg zu Berlin veröffentlichte Umfrage besagt, dass 3,7 % aller Berliner Studenten als Sexarbeiter im weiteren Sinne tätig sind, wobei die Hälfte erotische Dienste offeriert und davon 80 % diese Dienste im Rahmen eines Begleitservice anbieten.[8]

Kritik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seriöse Agenturen sind auf diesem Markt klar in der Unterzahl. Sie vermitteln Begleitung zu Anlässen wie Geschäftsessen, Ball oder Vernissage, wobei sich die Dienstleistung eindeutig darauf beschränkt (in den AGB der jeweiligen Agentur verankert). Bei den meisten (unseriösen) Agenturen werden allerdings nur angeblich die Dienste für die Begleitung zu einem gesellschaftlichen Anlass gebucht.

In der Praxis („Escortagenturen“) werden die Dienste von Escorts jedoch zum größten Teil mit dem Ziel eines erotischen oder sexuellen Kontakts in Anspruch genommen. In Ländern, in denen Prostitution verboten ist, oder auch in Ländern, in denen die Prostitution zwar erlaubt ist, aber die Vermittlung von sexuellen Kontakten als Zuhälterei unter Strafe steht, sichern sich Escort-Agenturen, aber auch einzelne Escorts, mit dem Hinweis ab, dass die Bezahlung ausschließlich für die Begleitung erfolge, dass man aber schließlich Menschen, die aneinander Gefallen finden, nicht daran hindern könne, miteinander Sex zu haben.

Fast alle Escort-Agenturen bedienen sich heutzutage des Internets, um ihr Angebot zu bewerben. Je nach den rechtlichen Gegebenheiten werden auch Inserate in Tageszeitungen, Veranstaltungskalendern und anderen Medien geschaltet. Die Kunden können zu Hause aus dem Angebot wählen und dann per E-Mail oder Telefon buchen. Allerdings benutzen nicht alle Escort-Agenturen ausschließlich echte Fotos. Die Escorts werden oft von Fahrern der Agentur zu den Kunden gebracht und auch wieder abgeholt.

Motive und Verbreitung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Deutschland gibt es nur sehr wenige seriöse Agenturen, bei denen Prominente und Größen aus der Wirtschaft Begleitpersonen buchen, um nicht alleine zu einem gesellschaftlichen Anlass zu erscheinen. Die Motive für eine Buchung können ganz unterschiedlich sein; gelegentlich zur Verschleierung von Homosexualität, für das eigene Image oder, um im weitesten Sinne „Erfolg“ zu repräsentieren.

Aus einem Gutachten der Regierung in Neuseeland, wo die Prostitution seit 2003 legalisiert und reguliert ist, geht hervor, dass etwa 20 % der dort arbeitenden Prostituierten für Begleitagenturen arbeiten.[9] In Europa stammen etwa 26 % der im Begleitagenturen arbeitenden Escorts aus einem EU-Staat. 34 % stammen aus Osteuropa, 12 % aus Afrika und 11 % aus Lateinamerika.[10] Die Motive der Arbeiterinnen (und Arbeiter) in Begleitagenturen sind häufig ökonomischer Art, allerdings mit unterschiedlichen Ausgangssituationen.[11] Laut einer Umfrage des Studienkollegs zu Berlin waren 2011 knapp 4 % der Berliner Studenten in einer Form der Sexarbeit tätig, etwa 40 % davon als Escort. Migrantinnen in Deutschland fassen den Entschluss, als Escort zu arbeiten, eher in einer Situation von ökonomischem Druck, angesichts begrenzter Alternativen.[12]

ein straff organisiertes Wochenende

Freitag Mittag war ich im Oberland, anschließend Einkaufen und nach Hause fahren. Der Hausperle ein schönes Wochenende wünschen, rasch was essen und ins Bad fahren. Durch die zwei Badetage und meinem eigens hergestellten Fatburner habe ich in den letzten Wochen doch rascher abgenommen. Wenn ich weiter so gute Erfolge damit habe und keine schwerwiegenden Nebeneffekte auftreten, werde ich hier meine Ergebnisse mit meinem Fatburner veröffentlichen.

Am Samstag war ich in der Landeshauptstadt auf dem Messegelände – ein großartig angekündigte Fahrzeugmesse, da könnte man wohl meinen, dass es die gängigsten Elektro- und Hybridfahrzeuge geben wird. Tesla habe ich vermisst – diese Fahrzeuge sind wohl derzeit die einzigen Elektroautos, die ich mir kaufen würde.

Heute vormittag hatte ich einen Termin, ab 12:00 Uhr hatte ich mir 4…5 Stunden frei gestellt, gerne wäre ich Mittag essen gefahren. So war ich hier nur beim Kroaten essen. Die restliche Zeit habe ich so irgendwie vertan.

 

 

Now Just live from day to day , or vegetate – the lungs again and do good …

es wird wohl jeder mal eine Schreckensbotschaft bekommen, jeder hat eben Höhen und Tiefen im Leben. Man sollte das Beste daraus machen wollen. Auch wenn man mir abrät, ich werde in den Urlaub fahren – salzige Meerluft hat mir bislang immer gut getan. Außerdem muss ich noch ein bisschen vergessen, auch wenn DAS weit in den Hintergrund gerückt ist. Die einen sagen so, die anderen sagen so – da halte ich es doch lieber mit denen die einen großen Rat gaben und der Meinung sind, man solle sich nicht mit mir abgeben. Jene anderen würden schon wollen, dass ich mich anders hätte verhalten sollen.  Die Entscheidung wurde eh nicht von mir getroffen, ich war nicht schnell genug – wohl wegen meiner romantischen Ader oder der eigenen Sentimentalität. Schön dass mir auch das abgenommen wurde. Jetzt bin ich frei und allein, plane nicht mehr langfristig, warte Tag um Tag ab, wie es mir geht. Versuche die ein oder andere Therapie und sehe zu, wie ich irgendwie über die Runden komme.

Natürlich versucht man jetzt noch schnell mitt dem einem oder anderem Rat oder Kniff, irgendwas zu verbessern. Mir würde es schon reichen, wenn es so bliebe wie bisher – damit könnte ich alt werden. Eine Medikation die Linderung oder gar Besserung verspricht, wäre auch nicht schlecht. Man muss sioch eben alle Wege offenhalten.

Anfangs dachte ich noch es sei eine einfache Pollenallergie, schade – damit hätte ich besser umgehen können.